Progesteronmangel mit 18 als Mann

1 Antwort

Hallo!

Da dies ein Laienforum ist und hier nur wenige Ärzte aktiv sind, glaube ich nicht, dass du auf diesem Weg einen Endokrinologen erreicht. Da müsstest du dich schon an ein Fachforum / Expertenrat wenden. Zumal dein Problem ja sehr komplex ist.

Noch eine Anmerkung. Du schreibst:

"In meiner näheren Umgebung findet sich kein Arzt der sich solchen Bereichen auskennt."

Wenn man so ein kompliziertes Problem hat, muss man, um Hilfe zu finden, auch schon mal den "Suchradius" etwas vergrößern und evtl. etwas weitere Fahrten zum Arzt in Kauf nehmen. Ich habe z.B. eine seltene Magenerkrankung, der nächste Spezialist ca. 100 km entfernt. Aber die Fahrt dorthin nehme ich in Kauf, weil mir dort geholfen werden kann. Und da muss man ja auch nicht jede Woche hin fahren. Du solltest dir also mal überlegen, auch in etwas weiterer Entfernung nach einem Arzt zu suchen. Z.B. gibt es an den Unikliniken meist gute endokrinologische Abteilungen.

Alles Gute, Lexi

Starker Durst, unregelmäßige Diurese

Hallo,

ich habe schon einen Ärztemarathon hinter mir und hoffe, dass vielleicht jemand eine Idee hat, in welche Richtung ich weiter untersuchen lassen kann, um auf die Lösung zu kommen.

ich habe das Problem, dass ich seit diesem Sommer plötzlich mit starkem Durst zu kämpfen habe und das Gefühl habe, es liegt daran, dass der Körper unregelmäßig stark Wasser verliert, so dass ich austrocke, dann wieder etwas weniger, so dass ich mich etwas erhole etc.

Ich leide unter starkem Durst, Kreislaufproblemen, Austrocknungsgefühlen an Händen und Schleimhäuten. Wenn ich meinem Durst nachgehe und die Trinkmenge nicht unter Qualen beschränke, komme ich auf bis zu 12 Liter Wasser am Tag, allerdings verliere ich diese auch, so dass der Durst nach kurzer Zeit zurückkommt.

Weil der Wasserverlust den Durst bestimmt und nicht umgekehrt, wurde ein Diabetes Insipidus (oder Mellitus) vermutet und inzwischen halbwegs sicher nach mehreren Durstversuchen ausgeschlossen.

Ich sollte dann sehr gleichmäßig kleine Mengen trinken und auch Ein- und Ausfuhr protokollieren und habe gemerkt, dass ich teilweise 1,5 Liter über Stunden trinken kann und kein Wasser verliere (dann geht es mir auch meist deutlich besser), dann wieder verliere ich plötzlich viel Wasser mehr und habe das Gefühl, völlig auszutrocknen

Es gibt eine starke Tagesrhythmik, vor allem am Morgen und Vormittag verliere ich deutlich mehr als ich trinke, gegen Abend wird es oft besser, nachts ist es meistens recht gut. Deswegen habe ich die Vermutung, dass es in die Richtung von Hormonen geht, tappe aber völlig im Dunkeln. Auch habe ich das Gefühl, dass es in plötzlichen extremen Stress-Situationen sehr stark wird.

In die psychosomatische Richtung wurde auch schon gedacht, nach ersten Einschätzungen erschien es aber eher körperlicher Natur.

Vielleicht hat ja jemand eine Idee, was es sein könnte oder zumindest, wie man weiter Untersuchen könnte. Ich leide wirklich sehr und wäre sehr dankbar über jede Hilfe.

Viele Grüße, Hendrik

...zur Frage

Welche natürlichen Wege gibt es, bei einem Testosteronmangel von 2,5 ng/ml die Eigenproduktion anzukurbeln?

Hallo,

ich bin 20 Jahre alt, 181cm groß, wiege 86,3 KG und habe einen Körperfettanteil von etwa 12,6%. Ich mache schon mein Leben lang fast täglich Sport.Seit 4 Jahren gehe ich 5-6x die Woche leidenschaftlich ins Fitnessstudio, trainiere immer am Limit und nebenbei laufe ich 1x die Woche á 12km. Des Weiteren achte ich auf eine ausgewogene, gesunde Ernährung und schlafe genug. (Vorher war ich Schwimmer) Das Ergebnis des Trainings im Fitnessstudio ist heute eine natürliche athletische Statur. (Kein Muskelberg) Ich studiere und habe eine Freundin. Mit steroiden Anabolikern wie Testosteron, HGH o.ä bin ich noch nie in Kontakt geraten und habe es auch nicht vor.

Seit einem Jahr begann sich schleichend bei einem gleichbleibenden Alltag eine immer ansteigende Müdigkeit zu entwickeln, ich schlief 7-8h und war den ganzen Tag lang schlapp und gereizt, auch nach 2,3 Tagen pause. Meine Lipido sank, mein Muskelwachstum stagnierte und meine Erektionsfähigkeit schränkte sich ein. Meine Erste Reaktion war ein Besuch beim Urologen, der bei einem Bluttest einen Testosteronwert von 2,8 ng/ml (Messeinheit bis 0 - 16, wenn ich mich nicht irre) feststellte, und mich zu einem Endokrinologen weiterschickte. In der Zwischenzeit besuchte ich meinen Hausarzt um meine Blutwerte checken zu lassen..war alles perfekt. Bei dem darauf folgenden Termin bei dem Endokrinologen wurde mein Hoden gescannt, meine Schilddrüse und nochmal die Ergebnisse einer zweiten Blutuntersuchung vorgelegt. Ergebnis: Alles i.O außer der immernoch niedrige Testosteronmangel (dieses mal 2,5) und leicht erhöhte Leberwerte. Für die Endokrinologin ein klares Zeichen einer vergangenen Testo oder Wachstumshormonkur. So sehr ich es auch versuchte gelang es mir in keinster Weise die Ärztin davon zu überzeugen, dass ich noch nie damit in Kontakt geraten bin. Als ich fragte ob es sinnvoll wäre meinen Wert auf einen normalen anzuheben wurde sie unfreundlich und sagte, das mein Körper die Eigenproduktion auf nahe 0 runterfahren würde und ich nie wieder Kinder zeugen könnte. Was nicht gänzlich falsch ist. Also ging ich nur mit dem Rat ,,ich solle meine Lebensweise überdenken" nachhause. Denn irgendetwas sei daran falsch. Einen genetischen Mangel könne ich nicht haben denn sonst würde ich nicht so muskulös aussehen.

Ich bin ehrlich gesagt ziemlich Ratlos. Das einzige was mir als möglich erscheint sind: - Übertraining und einer damit verbundenen signifikanten Senkung von Testosteron (da sich eventuell der Gegenspieler Östrogen vermehrt gebildet haben sein könnte..habe aber kein Drüsenwachstum) -HGH und Antibiotika in billigem Fleisch im Dauerkonsum - Testosteron o.ä in Eiweißsshakes (Mehr Supplementiere ich nicht)

Was ist eure Meinung dazu?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?