Probleme auf OP vorzubereiten?

...komplette Frage anzeigen

3 Antworten

Auch Deine Angst ist, wie alle Ängste, durch Unwissenheit generiert.

Daher ist es klug, sich so viele Informationen wie möglich zu dem Thema zu besorgen.

Meine Mutter hat inzwischen die sechste (6.) Hüft-OP hinter sich, die letzte OP im Alter von ca. 84 Jahren, die erste mit 38 Jahren. (Dysplasie mit früher Arthrose)

Meine Oma hatte ebenfalls starke Coxarthrose. Ihr Arzt meinte damals, dass sie für die OP noch zu jung (ca 40)  sein, sie solle noch eine Weile Schmerzmittel schlucken, was sie dann auch tat. Jahre später war TEP  dann wieder Thema, da sagte der Doc. dann, dass sie wegen der vielen Schmerzmittel ein Herzproblem bekommen habe, damit könne sie nie operiert werden. Soviel zum Thema Warten.

Ich habe viele Patienten mit TEP in meiner Praxis gehabt und ich stellte immer wieder fest, je jünger der Operierte ist, umso besser verläuft die Op. Auch das Empfinden eine künstl. Hüfte zu haben ist deutlich geringer, die Menschen leben diesbezgl. viel entspannter.

Aber wie oben bereits erwähnt, mach Dich an möglichst vielen Stellen schlau. Meine Empfehlung (eig. die meiner Mutter wg. höchster Zufriedenheit) ist die Orthopädische Klinik in Braunfels (Hessen). Die beraten hervorragend. LG 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
heim63 16.10.2016, 19:58

Hallo Winherby, da kann ich dir recht geben. Ich bin auch erst 52  und habe das kinespring Implantat. In jüngeren Jahren ist der Heilungsprozess und die anschließende Bewegungsaktivität bedeutend mehr, da man ja noch mitten im Alltagsleben steht doch viel höher als bei Rentnern. (Ausnahmen bestätigen die Regel)    :)  

1

Hallo!

Ich verstehe deine Verzweiflung, so lange mit Schmerzen zu leben ist in der Tat schlimm und man würde alles machen, dass man diese los wird.

Du solltest aber bedenken, dass diese OP endgültig ist. Bei älteren Menschen wird diese OP vielleicht die einzige sein und damit sie z.B. nach einem Oberschenkelhalsbruch noch mobil bleiben, ist das OK.

Ich an deiner Stelle würde es mir in dem jungen Alter sehr gut überlegen, denn die Endoprothese hält nicht für immer.

Ich würde zu einem Alternativmediziner gehen und mich dort gut beraten lassen, Arthrose lässt sich sehr gut alternativ behandeln,bzw heilen. Auch wenn es eine Weile dauert, es lohnt sich. Alles Gute

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
zro544 16.10.2016, 14:53

*(Hüftkopfnekrose + Hüftarthrose)

0

Hallo. Ich habe eine Entlastungsfeder Re. Knie und habe mir viele Gedanken darüber gemacht, wie du auch. Im Feb. Wurde ich operiert. Mittlerweile habe ich mich so dran gewöhnt, das ich kaum noch dran denke. Die gehört jetzt zu meinem Körper dazu. Du wird dich auch mit der Zeit dran gewöhnen und es wird dann auch ein Bestandteil deiner Hüfte werden, wenn die Schmerzen erst mal weg sind. Nur Mut. In meiner Reha waren viele Hüftpatienten, die froh waren besser laufen zu können und die Schmerzen lassen nach den Heilungsprozess dann nach. Dein Körper sagt dir schon wie weit Du gehen kannst,  bis die Schmerzen kommen. Ich drück dir die Daumen,dass alles gut geht.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?