Probatorische Sitzungen?

3 Antworten

Ich bin mir schon fast sicher, dass Du zu der für Dich einzig richtigen Therapeutin gefunden hast. Wie Du ja selbst schreibst, ist das sofort gewonnene Vertrauen die wichtigste Basis für eine Therapie.

Angst, dass sie Dich für verrückt hält, brauchst Du nicht zu haben. Die Tiefenpsychologie ist mMn sowieso in den meisten Fällen wie dem Deinen angebracht, denn viele Menschen haben ihre jetzigen psych. Probleme in sehr frühen Zeiten erworben. 

Also muss auch tief in der Vergangenheit gesucht werden, um heutige Probleme zu lösen. Ich bin mir ganz sicher, dass sie Dich von sich aus nach Deiner Kindheit und den damaligen Traumen befragen wird, dass wirst Du nicht extra von Dir aus ansprechen müssen. Entspanne Dich bei den Gesprächen und lass das Gespräch einfach fließen. Das Wichtigste ist vielleicht Deine absolute und bedingungslose Ehrlichkeit, ohne evtl. Scham zu zeigen.

Was die Wartezeit betrifft verstehe ich jetzt nicht, was Du wissen willst. Aber rufe doch einfach bei Deiner Kundenberaterin in der KK an, die wird sicher ein offenes Ohr für Dich haben. LG

Oh vielen Dank für deine Antwort! Ich freue mich gerade das mir jemand geschrieben hat. Wegen der Krankenkasse: Nach dem Erstgespräch hat man sogenannte 5 Probatorische Sitzungen und die werden immer von der Krankenkasse übernommen, soweit ich das verstanden habe. Jetzt ist das so das ich gelesen habe, dass die Therapeutin nach den Probatorischen Sitzungen einen Antrag an die Krankenkasse stellt zur Bewilligung der kostenübernahme und darauf muss man bis zu 6 Wochen warten und so lange fängt auch die richtige Therapie nicht an. Ich bin so verzweifelt das ich so lange warten muss. Dachte ob jemand weiß, dass man sowas irgendwie entgehen kann und trotzdem mit der Therapie anfangen kann, vor der Bewilligung der Krankenkasse. Werde das aber dann nochmal nächsten Donnerstag in der Sitzung die Therapeutin fragen. Auf jeden Fall, vielen Dank für deine Antwort. Du hast mir definitiv ein wenig die Angst genommen 

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@Anonymbitte1

Aha, ja so verstehe ich die Frage nach der Wartezeit. Die Therapeutin hat doch sicher Erfahrung, je älter sie ist, umso mehr. Daher wird sie ja auch Erfahrung haben, ob die Therapie wie in Deinem Fall genehmigt werden wird oder nicht. Wenn sie sich sicher ist dass Deine Behandlung genehmigt wird, dann könnte sie doch schon mal anfangen. Danach würde ich sie fragen, bzw. drum bitten. Unter Umständen gibt es ja auch eine nicht allg. bekannte Regelung für dringende Fälle, auch danach würde ich fragen, also nach Ausnahmeregelungen. Dir wünsch ich alles Gute, Winherby

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Oder könnte sie mich für verrückt halten?

Nein, dazu sind diese Therapeuten ja da. Wir haben auch Tiefenpsychologie gehabt in der Ausbildung, und da lernt man so einiges darüber, wie das Unterbewußtsein tickt. Äußerst interessant!

Sie wird Dir etliche Fragen stellen oder Dich etwas erzählen lassen, vielleicht auch Dinge, die Dir unwichtig oder merkwürdig vorkommen, aber das sind alles Möglichkeiten, um an das Unterbewußte heranzukommen. (nicht, daß Du sie nachher für verrückt hältst ;-)

Laß auch Emotionen zu und achte auf Deine Träume, denn das weist alles darauf hin, wo "ein Hund begraben" liegt. Es ist ganz wichtig, über Dinge zu sprechen, damit sie ihre Macht über uns verlieren, und wenn Du das je nicht können solltest in der Therapie, dann schreibe es Dir wenigstens zuhause auf und führe Tagebuch über das, was Dir klar wird. Was Du einmal bewußt formuliert hast, kann nicht mehr so einfach im Unterbewußtsein verschwinden und damit Gewalt über Dich und Deine Handlungen ausüben.

Vielen Dank, für die liebe Antwort 

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Zunächst mal finde ich es sehr gut, dass Du eine Therapeutin gefunden zu haben scheinst, die für Dich sehr gut passt, denn Vertrauen ist das wichtigste und eine notwendige Bedingung für eine gelungene Behandlung. Gerade weil Du das Vertrauen zum Glück jetzt schon haben kannst, solltest Du Deine Angst ansprechen. Das ist gar nichts verrücktes, sondern zeigt Deiner Therapeutin Deine Offenheit und Dein Vertrauen. Es ist wichtig für sie, das zu wissen, weil es sich auf die therapeutische Beziehung auswirken wird und damit bedeutungsvoll für den therapeutischen Prozess ist.

Ob es mit ihr klappen wird und ob sie nach der Probatorik mit Dir weiterarbeiten wird, kannst Du jetzt natürlich noch nicht wissen, aber die erste Hürde hast Du schon einmal geschafft! Also nur Mut!

Worauf bezieht sich Deine Frage mit der Wartezeit? Handelt es sich um die Wartezeit der Therapeutin, weil sie - wie die meisten - voll ausgelastet ist, oder auf die Zeit, die Du auf die Antragsbewilligung von der Krankenkasse warten musst? Beides kannst Du nicht umgehen, Möglichkeiten, die Wartezeit evtl. zu verkürzen oder zu überbrücken, solltest Du bei Deiner Therapeutin erfragen. Die Antragsbewilligung durch die Krankenkasse geht übrigens bei einem Kurzzeitantrag sehr schnell (max. 2 Wochen, es sei denn, Du hast vor weniger als 2 J. bereits Therapie gemacht und es muss ein Bericht an den Gutachter verfasst werden).

Viel Glück!

Vielen Dank für deine Antwort! 

Ja, genau das mit der Krankenkasse meinte ich. Nein, dass wäre meine erste Therapie nach den Sitzungen :) 

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@Anonymbitte1

Für den Antrag auf Kurzzeittherapie muss seit 1.4.2017 grundsätzlich kein Bericht an den Gutachter mehr geschrieben werden (außer wenn Du bis 2 J. vorher schon eine Therapie gemacht hättest, was bei Dir nicht der Fall ist). Damit dauert die Bewilligung keine 6 Wochen mehr, sondern nach meiner Erfahrung max. 2 Wochen, geht manchmal sogar in ein paar Tagen. Wenn die Krankenkasse nach 3 Wochen nicht reagiert hat, gilt die Therapie automatisch als genehmigt (Genehmigungsfiktion).

Anders wäre es nur, wenn die Therapeutin gleich einen Antrag auf Langzeittherapie stellen würde, dann müsste sie einen Bericht an den Gutachter schreiben, und dann kann die Bewilligung tatsächlich 4-6 Wochen dauern. Aber das machen die meisten nicht, denn es macht ganz schön viel zusätzliche Arbeit. Du kannst sie das fragen.

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