Plötzliches Rheuma und anhaltende Muskelschmerzen nach Mallorcaurlaub - Ursache?

1 Antwort

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo friesentee,

Es gibt eine ganze Reihe von Faktoren, die bei Deinem Vater zum Ausbruch der rheumatischen (oder rheumaähnlichen) Beschwerden geführt haben könnten. Mit gebotener Vorsicht (Durchs Telefon und durch die Hose / stellt man keine Diagnose) kann ich sagen, dass bei einem solchen "schlagartigen" Beginn der Beschwerden entweder zeitnah eine Darminfektion der Auslöser sein könnte - da müsste Dein Vater aber entsprechende Symptome wie Durchfall, Übelkeit, Bauchschmerzen gezeigt haben - oder dass eben langfristig eine virale /bakterielle Infektion dahinterstecken könnte.

Hier sind die "üblichen Verdächtige"n häufig unter den Epstein-Barr Viren (EBV) oder dem Borrelia-Erreger zu suchen: Aus eigener Erfahrung (über 12 Jahre Tätigkeit in einer naturheilkundlichen Praxis mit sehr vielen Rheumatikern) weiß ich, dass Rheumatiker sehr häufig positive EBV- bzw. Borrelia-Titer im Blut aufweisen .

Bei der Lösung dieses Rätsels Dir und Deinem Vater viel Glück,

ABerendes

Hallo ABerendes, herzlichen Dank, sowas hab ich mir auch gedacht. Kann man denn EBV und Borrelia erfolgreich bekämpfen?

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@friesentee

Hallo friesentee,

Bei einer Borreliose wird der Arzt vermutlich zu einer Antibiotikatherapie raten, die auch in einem späteren Krankheitsstadium Erfolg verspricht (und wegen der nicht unerheblichen Spätfolgen einer Borreliose ausnahmsweise auch sinnvoll ist) , gegen das EBV gibt es kein spezielles Medikament, sondern man wird versuchen, die Symptome der EBV-Infektion (z. B. Fieber, Abwehrschwäche etc. ) zu behandeln.

M. E. sollte man hier auf die Möglichkeiten der Naturheilkunde zurückgreifen, erfahrungsgemäß kann z. B. eine Therapie mit homöopathischen (EBV-) Nosoden sinnvoll sein.

Genaueres findest Du hier:

http://www.zaumheilpraxis.de/spezielles/articles/fachartikel-zum-epstein-barr-virus.html

Übrigens: Auch für die Borelliose gibt es durchaus erfolgreiche naturheilkundliche Konzepte wie die Nosodentherapie - das könnte man dann gewissermaßen in "einem Aufwisch" mit therapieren.

Ich hoffe, Dir mit diesen Informationen geholfen zu haben. Wenn es weitere Fragen gibt, kannst Du mich ja nochmal kontaktieren.

Axel Berendes

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@ABerendes

Kortisontabletten (heute zum ersten Mal genommen) reduzierten den Schmerz runter auf 20%. In einer Woche erst zum Rheumatologen. Ich bin gespannt, was der findet. :) Danke nochmal, alles sehr gut zu wissen!

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