Plötzlicher Herztod, woran erkennt man einen Herzinfarkt?

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Hallo Nachtigall,

hier die Antwort:

Warnsignale für einen Herzinfarkt:

Ein Herzinfarkt kann plötzlich und sehr intensiv auftreten. Die meisten Herzinfarkte beginnen jedoch langsam mit einem nur geringen Schmerz oder lediglich mit einem Gefühl des allgemeinen Unwohlseins.

Wer auf diese Weise einen Herzinfarkt erleidet, ist häufig über die Ursache der Beschwerden im Unklaren und wartet zu lange, um Hilfe zu beanspruchen.

Die Warnzeichen eines Herzinfarkts sind:

=> Beschwerden wie Unwohlsein, ein unbehagliches Druckgefühl auf der Brust (Angina Pectoris bei KHK="Koronare Herzkrankheit"),

ein Völlegefühl oder Schmerzen in der Mitte der Brust, die länger als einige Minuten anhalten oder für einige Zeit verschwinden und wiederkehren.

=> Schmerzen oder Unbehagen in einem Arm oder in beiden Armen, im Rücken, im Hals, im Unterkiefer oder im Magen

=> Kurzatmigkeit, die häufig zeitgleich mit oder vor dem Unbehagen in der Brust auftritt

=> Kaltschweiß, Übelkeit mit Brechreiz oder ein Gefühl der Benommenheit.

Jede Minute zählt!

Bei Brustbeschwerden allein oder beim Auftreten einer oder mehrerer der anderen Symptome rufe sofort den Notarzt.

Liebe Grüße, Alois

Bei Männern sind die Symptome oft typischer, der linke Arm schmerzt und man bekommt Atemnot und Panik. Bei Frauen kann sich das auch durch Rückenschmerzen äußern. Im Zweifel lieber einmal zu oft reagiert als zu spät.

Hallo...die Ursache besteht in einer plötzlichen schweren Durchblutungsstörung in den Herzkranzgefäßen(durch Bildung eines Blutgerinnsels),so dass ein Teil des Herzmuskels nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt wird und abstirbt.Der Herzinfarkt entsteht überwiegend auf dem Boden einer koronaren Herzkrankheit,selten wird er durch eine Embolie ausgelöst.Kommen wir nun zu den Symptomen:Wie bei einer Angina pectoris tritt plötzlich ein sehr starker Schmerz in der linken Brusthälfte auf,der unter Gabe von Nitroglyzerin aber nicht wesentlich besser wird.Dazu kommen ausgeprägte Angstgefühle,kalter Schweiß und Blutdruckkrisen.Ein schwerer Herzinfarkt kann zu Herzstillstand führen..Dann ist ein sofortiger Wiederbelebungsversuch erforderlich!!!Nun zur Behandlung:schnelle Krankenhauseinweisung möglichst mit Notarztbegleitung ist dringends erforderlich!Im Krankenhaus wird dann versucht mit Medikamenten und evt.mit einer Herzkatheterisierung das Blutgerinnsel wieder aufzulösen.Bei überstandenem Herzinfarkt ist eine Nachbehandlungs-Reha sinnvoll.Dort wird die Leistungsfähigkeit langsam wieder gesteigert! Es wäre also in erster Linie wichtig das man die Wiederbelebungstechnik lernt um im Notfall gewappnet zu sein!!!MfG AH

Heilverlauf von ARDS

Hallo zusammen,

die Gesundheitsgeschichte meiner Mutter reich nun fast 8 Wochen zurück. Sie kam ins Krankenhaus mit Abzessen in der Leber, diese wurden punktiert. Dann fing sie sich einen Krankenhaus-Bakterium ein, bekam eine schwere Lungenenzündung und Sepsis. Eine Woche war sie im künstlichen Koma, danach war sie eine Woche wach, noch immer auf der Intensiv und gerade, als wir glaubten, es würde ihr besser gehen, erlitt sie einen Rückfall, wieder intubiert, wieder ins künstliche Koma, wieder Sepsis, jedoch nicht so schlimm, dafür dann nach ein paar Tagen Lungenversagen (ARDS). Der Chefarzt der Intensiv rief mich ins Krankenhaus und erklärte, dass ihr Imunsystem völlig brach liegt und es keine Erklärung dafür gäbe und dass ARDS schwer aufzuhalten wäre und er eigentlich dachte, dass sie den Tag zuvor nicht überleben würde. Das war vor gut 4 Wochen, Morgen kommt sie in Reha. Viele haben gesagt, es sei ein Wunder, dass sie noch lebe, doch ich mache mir viele Gedanken. Wir kennen eine Schwester in dem Krankenhaus, welche nicht auf der Intensiv ist, aber in die Akten schaute, um uns auf dem Laufenden zu halten - auch die Ärzte haben mir nicht alles gesagt, wie zum Beispiel, dass die Lunge beim ersten Mal kollabiert ist. Sie sagte, dass die untere Lungenhälfte nicht gut aussähe, dass die "Lungenbläschen" verklebt seien und dass die Lunge ein Organ ist, dass sich selbst nicht heilt. Sie bleibt kaputt und meine Mutter wird immer jetzt ein Pflegefall sein, könnte eventuell nur noch im Rollstuhl sein, dürfte nie wieder fliegen (dabei liebt sie Reisen so), weil die Lunge den Druckausgleich nicht mehr schaffen würde und müsste eventuell in ein Pflegeheim. Jeder Schnupfen könnte zum Tod führen. Für meine Mutter wäre das der sichere Tod, sie hat so viel Lebensfreude, sie liebt ihr Zuhause, ihre Freunde. Heute hatte ich ein langes Gespräch mit dem Pfleger auf der Intensiv und er sah es nicht so schwarz. Er sagte, dass man schauen müsste, wie sie sich entwickelt, doch er sagt er hatte schon Patienten aus der Intensiv gehen sehen, denen es viel schlechter ging und denen es heute gut geht und das er sagt, dass sie keinesfalls ein Pfelegfall wird, der in ein Heim muss und das sie sich die letzten 2 Wochen so gut entwickelt hat. Sie brauchte tagsüber nur gelegentlich Sauerstoff. Ich habe versucht etwas über das Leben nach ARDS im Internet zu finden, habe aber nichts gefunden, was mich weiter brachte, was es für Folgeschäden geben kann, auf was man achten muss etc. Brauchts ie Zuahsue zum Beispiel Sauerstoff hier? Wenn ja, wer entscheidet das? Woher bekommt man das? Kann sie sich erholen? Kann sie irgendwann wieder reisen? Sie ist 59, ihr Leben ist ja noch lange nicht zu Ende. Ich weiß einfach nicht was ich glauben soll. Ihre beste Freundin redet auf mich ein, dass ich mich damit abfinden muss, dass sie immer schwer krank bleiben wird, doch nachdem was der Pfleger gesagt hat, bin ich einfach total verwirrt.

LG

Amilia

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Wie Termin für Bauchspiegelung machen?

Hallo,

ich habe seit Samstag letzter Woche (also seit 8 Tagen) Schmerzen im Bereich vom Blinddarm, die immer mal wieder so stark werden, dass mir nichts anderes mehr einfällt, als ins Krankenhaus zu fahren. So war ich seit dem 5(!) mal in der Notaufnahme. Letzten Sonntag, letzten Dienstag, letzten Mittwoch zweimal (wobei das zweite mal deswegen war, weil ich an eine größere Klinik überwiesen wurde, in der Hoffnung die finden was) und nun gestern nochmal, wobei die Schmerzen gestern wirklich so stark waren, dass ich kaum noch laufen konnte und dachte jetzt ist's dann gleich vorbei mit mir... Jedenfalls hat mir der Chirurg gestern nach längerer Rücksprache mit seinem Oberarzt geraten, mal eine Bauchspiegelung machen zu lassen, da auch bei anderen Untersuchungen nichts raus kam (Urologe, MRT), die Schmerzen sich jedoch lediglich auf den Bereich des Blinddarms beschränken und ich dort gestern so empfindlich war, dass mir selbst der Ultraschall (trotz Schmerztablette) fast zu viel war. Es kam zwar nie was raus, aber wie gesagt, man kann den Blinddarm nicht ausschließen, das haben mir bisher alle Ärzte gesagt, bei denen ich in Behandlung war.

Nun meine Frage, wie komme ich an eine Bauchspiegelung? Brauch ich dazu eine Überweisung und wenn ja, kann die dann auch der Hausarzt ausstellen? Und was genau sollte der Hausarzt da drauf schreiben, dass die auch wirklich “gültig“ ist (klingt vielleicht etwas blöd, aber ich kenne meinen Arzt, der gibt mir zum Schluss irgendeinen Mist mit, der letztendlich noch nicht mal als rechtskräftige Überweisung durchgeht, so wie am Mittwoch für's Krankenhaus als er mir irgendwas ungültiges mitgegeben hat)? Muss das eine Überweisung sein oder eine Einweisung? Und muss/sollte darauf direkt von einer Laparoskopie die Rede sein? Und wie schnell kann ich in meinem Fall (ungefähr) mit einen Termin rechnen?

Mir geht's nur einfach darum, das möglichst schnell aus der Welt zu schaffen. Ich würde einfach nur ganz gerne mein altes Leben weiterführen, ohne alle 1-2 Tage in die Notaufnahme zu rennen und die restliche Zeit bettlägerig zu sein. Deswegen wäre es mir auch ganz angenehm, wenn das über den Hausarzt klappen würde. Wenn ich's über den Internisten mache, muss ich da auch erst wieder zwei bis drei Wochen auf einen Termin warten.

Hat jemand irgendeinen Tipp, wie man das ganze einigermaßen ohne 5 Wochen Wartezeit (denn rein statistisch geh ich bis dahin nochmal ca. 25 mal ins KH...) lösen kann? Wie gesagt, ich will einfach, dass das schnell geklärt ist, sodass ich mich auch wieder auf mein Studium etc. konzentrieren kann.

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Herzstolpern & Co. - gefährlich oder harmlos?

Hallo,

ich leide schon sehr lange immer mal wieder an Herzstolpern. Phasenweise mehr mal weniger. Aktuell belastet es mich aber extrem. Im Moment (vorallem heute nacht) äußert es sich ab und zu als stark spürbares Stolpern (meistens nur 1x manchmal 2-3x hintereinander). Von der Häufigkeit vielleicht 1x am Tag, auch mal nur alle paar Tage. Was mich aber durchgehend begleitet ist ein komisches Gefühl in der Brust. So ein bisschen wie ein Klos im Hals oder als müsste ich die Schulter bewegen weil mich irgendwas stört.

Bei Belastung (Treppensteigen) habe ich immer wieder das Gefühl gleich stolpert es wieder, oft passiert es auch, manchmal ist es nur das warten darauf und das Gefühl das Herz extrem stark schlagen zu spüren.

Gestern Abend z.B. nach dem Baden im Bett liegend fing es an zu stolpern. Außerdem war der Puls sehr hoch, das herz schlug schnell und stark, ich bekam ziemlich Panik. Ich dachte jeden Moment bleibt das Herz stehen oder ich bekomme einen Infarkt o.Ä.

Was mich halt am meisten belastet ist das ständige warten darauf, dass wieder was passiert. Drauf warten, dass ein Herzstolpern anfängt und nicht mehr aufhört, ich bewustlos werde, einen plötzlichen Herztod erleide usw.

Noch ein paar Infos:
- 30 Jahre
- Nichtraucher (vor 2 Jahren mal für einige Monate geraucht)
- Schlanke Statur (Bis auf ein Bäuchlein aktuell durch zu wenig Bewegung / ungesunde Ernährung in letzter Zeit).
- Leichter Bluthochdruck (~145/95 im LZ-RR), aktuell bei Messungen Zuhause wieder <140/90.
- Im letzten Blutbild an der Grenze zur Schilddrüsen Unterfunktion, Kontrolle steht aus

Kardiologisch wurde ich untersucht Anfang des Jahres (Ultraschall, EKG, Bel. EKG, LZ-EKG), hier war alles in Ordnung. Aktuell vor einigen Wochen nochmal, hier hat der Kardiologe nur ein Bel. EKG gemacht, kein Ruhe-EKG. Auch hier alles gut, LZ-EKG wurde gemacht, da ich ncihts gehört habe gehe ich davon aus auch hier alles o.K.

Kann es sein, das irgendwas übersehen wurde, dass etwas seit dem (Kardiologe war im Juni der letzte Termin) schlechter geworden ist, oder dass einfach eine Rythmusstörung vorliegt die man nciht so einfach erkennt? Schon vor dem LZ-EKG meinte der Kardiologe etwas schlimmes kann er nach Ultraschall und Bel. EKG ausschließen. Aber die Beschwerden machen mir so wahnsinnige Angst. Ich kann mich zwar gut beruhigen aber sobald wieder was auftritt ist die Angst wieder da.

Würde mich über Tipps freuen!

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