plötzlich Herzrhytmusstörungen die nicht mehr weg gehen ? Ideen ?

1 Antwort

Du hast ja schon einige Untersuchen hinter dir, ich denke mal das die Aussage vom Internisten, dass du mit den Rhythmusstörungen leben musst, nicht akzeptieren sollst. Ich würde mich mal an ein Herzzentrum einer UNI wenden, ich weiß ja nicht wo du wohnst, in Hamburg haben wir für deinen Fall, eine Abteilung im UHZ, dort macht man wenn es vom AV Knoten ausgeht, eine Katheter Ablation, ob das in deinem Fall in Frage kommt, würde ich mal erfragen. Ich hatte vor 2,5 Jahren auch massives Vorhofflimmern, bei mir kam es aber von einer kaputten Herzklappe.

Ich wünsche dir, das es hoffentlich bald erkannt und beseitigt wird.

Hallo Mahut, danke für deine Antwort. Ich habe Ende des Monats einen Termin im Herzrhytmuszentrum hier in einem der lokalen Krankenhäuser. Die haben scheinbar einen ganz guten Ruf. Mal abwarten. Nächste Uniklinik wäre eine leider eine längere Fahrt. :( LG

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Extrasystolen - Salve?

Guten Abend,

ich leide von Geburt an an Fallotscher Tetralogie. Das erste mal wurde ich mit 3 Jahren im Jahre 1990 operiert, das zweite war es 2006 mit 18 Jahren.

Seit 2010 habe ich Herzrhytmusstörungen. Um genauer zu sein, aus dem Befund meines Kardiologen der Untersuchung von 2010:

4 polytope VES

Einzelne SVES

Gelegentliche SA-Blockierungen in der Nacht, ohne signifikante Pausen.

Mein Kardiologe meinte dies wäre nicht behandlungsbedürftig und ansonsten wäre alles soweit ok und ich solle im nächsten Jahr wieder kommen.

2011 habe ich dann leider "geschwänzt" und Ende 2012 bin ich wieder hin, da ich wegen Angst- und Panikattacken Opipramol nehmen sollte um mich vorher nochmal durchchecken zu lassen. Auch dort war wieder soweit alles zufriedenstellend, es waren sogar nur noch 3 Extrasystolen (Welche weiss ich jetzt leider nicht, da ich den Befund nicht hier habe).

Auf jeden Fall habe ich jetzt seit einigen Tagen oder Wochen ab und zu das Gefühl, ich habe Extrasystolen-Salven. Ich bin leider sehr empfindlich und spüre viele meiner Extrasystolen (Komischerweise spüre ich mehr ES als im Langzeit-EKG letztendlich aufzufinden sind...). Auf jeden Fall fühlen sich diese Salven anders an als die bisherigen ES die ich kannte. Bisher verspürte ich immer ein starkes Rumpeln in der Herzgegend, bei den Salven ist es eher ein "Zucken" oder ein "Stromschlag" im oberen, linken Brustbereich, knapp unterhalb des Halses. Diese Salven treten relativ selten auf... ich habe sie noch nicht so lange, wenn ich jetzt eine Regelmäßigkeit angeben müsste würde ich sagen alle 2-3 Tage eine.

Auf jeden Fall mache ich mir große Sorgen. Werde dieses Jahr noch zum Kardiologen müssen aber habe Angst, dass mir bis dahin etwas passiert...

Sind diese Sorgen gerechtfertigt? Gerade im Hinblick auf meine angeborene Herzerkrankung?

Ich bedanke mich schon einmal recht herzlich im Voraus!

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Herzrhythmusstörung durch BetaBlocker

Hallo miteinander,

hab mal folgende Frage, vielleicht weiß ja einer einen Rat.

Anfang des Jahres mit einem unguten Gefühl in der Brust ins Krankenhaus. Blutdruck gemessen.... 220/xx..... viel zu hoch Blutwerte soweit ok, Tryglyceride deutlich zu hoch Röntgenbild vom Oberkörper.... unauffällig

Beta-Blocker verschrieben bekommen und entsprechend eingenommen Bisoprolol 2,5mg Und ab da gingen meine Probleme meines Wissens nach los. ständige Herzrhytmusstörungen, im Puls habe ich diese Aussetzer deutlich gespürt, als ob ein Schlag aussetzen würde. Daraufhin nochmal zum Hausarzt der mich zum Kardiologen überwiesen hat zwecks Langzeit-EKG. Auf der Überweisung stand "paraxomale Extrasystolie" Langzeit-EKG gemacht und die Zeiten notiert in denen ich dieses "Aussetzen" gefühlt habe. Ergebnis vom Kardiologen: In den Zeiten wo ich was notiert habe war nichts zu sehen

Jetzt meine 1.Frage: Das ein Langzeit-EKG eine große Datenmenge liefert ist mir bewusst, aber wonach sucht der Kardiologe? Schaut er dann gezielt nur nach Extrasystolen, wie auf der Überweisung angegeben, oder prüft er ggf. auch mal auf einen AV-Block, der ja im EKG auch dargestellt wird?

Habe die Beta-Blocker dann Mitte August langsam abgesetzt weil mir die Nebenwirkungen zu stark waren. Gewichtszunahme und starkes Schwitzen. Seit dem ich den Beta-Blocker abgesetzt habe werden auch die "Aussetzter" immer weniger. Am Anfang hatte ich das im Minutentakt, aktuell auch mal 3 Tage gar nicht, dann wieder mal 5-10 Stück am Tag.

  1. Frage: Kann es sein das die Beta-Blocker einen AV-Block ausgelöst haben der jetzt so allmählich ausheilt?

Einschränkungen, wie Ohnmacht oder Schwindel, hatte ich bis hierhin keine, es war/ist eben nur ein komisches Gefühl.

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Langzeit EKG nötig?

Ich bin männlich, 21 Jahre alt und leide seit 6 Monaten an einem Stechen in der Linken Brust. Dieses Stechen ist weder bewegungs- noch atemabhängig.

Ich war bei 2 Kardiologen welche ein Ruhe EKG, Belastungs-EKG, Echokardiografie und Stressecho vornahmen ... Alles ohne jeglichen Befund. Aus kardiologischer Sicht wurde ich für Herzgesund erklärt.

Ein Orthopäde diagnostizierte bei mir eine leichte Skoliose und extreme Verspannungen in der linken Rückenmuskulatur. Des Weiteren habe ich einige Blockaden in der BWS und HWS. Nur kann ich mich nicht mit dem Gedanken abfinden, dass die Schmerzen vom Rücken kommen da is immer wieder (mehrmals täglich) Stiche direkt auf dem Herzen sind.

Seit ca. 3 Wochen habe ich immer wieder das Gefühl es "klopft" unter meiner Brust und (bilde mir ein) ich habe Extrasystolen. Ich messe mehrmals täglich meinen Puls aber konnte noch nie eine Unregelmäßigkeit feststellen. Nur wenn ich mal nicht messe spüre ich ein starkes ziehen / klopfen unter meiner linken Brust. Aufgrund dieser (vermeintlichen) Extrasystolen habe ich meinen Kardiologen überreden können am Donnerstag ein LZ EKG machen zu lassen. Nun bin ich aber am Zweifeln ob mir dieses EKG wirklich hilft oder ich danach dann zum nächsten Renne (Bspw. Katheter Untersuchung). Gerne würde ich den Ärzten glauben schenken das mit meinem Herzen alles in Ordnung ist aber ich kann es einfach nicht. diese Angst / Ungewissheit evtl. jetzt doch eine Rhythmusstörung zu haben (10 Min. Belastungs-EKG war völlig unauffällig).

Daher meine Frage:

Haltet ihr es für eine gute Idee das LZ-EKG am Donnerstag zu machen oder soll ich den Termin für jemand anderes freigeben und mich mit diesem "klopfen" unter der Brust abfinden bzw. es auf die Psyche / Stress / Muskel Ebene schieben

Ich befinde mich seit letzter Woche in psychischer Behandlung bzgl. der Angststörung.

Viele Grüße

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