Plötzlich Flugangst, Verlust der Schwindelfreiheit

1 Antwort

Ich würde das zuerst deinem Hausarzt erzählen. Der wird dann wissen, wo du hingehen kannst. Ich würde tippen, dass erst HNO und dann Neurologe ansteht, damit geklärt wird, ob es organisch ist. Bewusste provozieren würde ich die Situationen nicht, was hast du davon? Wenn es wirklich nichts Organisches ist, dann kannst du anfangen dich zu fragen, ob es was psychisches ist und ob es dir helfen würde den Situationen öfter ausgeliefert zu sein. Das ist meiner Meinung nach aber erst der zweite Schritt. Erstmal abklären lassen.

PS: Ich find es cool, dass du mit 26 noch schaukelst :D

Schwindel, Übelkeit, Zungenbrennen, Kribbeln etc.

Hallo einmal! :) Also, ich fang an meine ganze Geschichte zu erzählen, das wird jetzt etwas länger aber ich hoffe ihr könnt mir helfen, denn ich bin schon langsam am verzweifeln!

Alles begann, vor ca. 1 Monat.. Nach dem fortgehen abends kam ich nach hause und hatte fürchterliches Herzstechen bzw Herzbrennen.. Ich hatte richtige Angst, hatte gleich an einem Herzinfarkt gedacht. Das ging 3 Tage so, (da kam aber noch kribbeln in den händen dazu) bis ich dann zum Hausarzt gegangen bin, der hat bei mir EKG gemacht und Blut abgenommen.. In dieser Zeit wo ich auf den Befund wartete machten wir einen Schulausflug für 3 Tage. (Mittwoch fuhren wir weg und Montag bekamen wir den Befund. ) Am letzten tag, also Freitag, im Bus Richtung Heimwärts fing meine Zunge an brennen.. Und es kam so als hätte ich einen Kloß im Hals. Dadurch wurde ich ganz nervös, und plötzlich bekamm ich schwer Luft. Ich musste raus aus dem Bus! Draußen, angehalten auf einer Raststation kamen mir schon die tränen, ich bekam wieder keine Luft, dazu verspürte ich ein Kribbeln in den Händen und im Nasen- Mundbereich. Wartend darauf dass mich meine Mutter abholte (wollten dann eigentlich ins Krankenhaus fahren) beruhigte mich meine andere Lehrerin, dass das einfach eine Angststörung war. Und das kommt und geht. Mir ging es dann wieder gut und dachte das alles in Ordnung wär. Aber dann nächsten Tag hatte meine Großmutter ein Fest und ich sagte zu meiner Mutter, dass ich heimgehe und was hole. Auf den Weg nach Hause merkte ich dass etwas anders is. Ich fühlte mich wie in einem Fremdkörper.. Meine füße wurden immer schwerer, ich konnte nicht mehr weiter gehn, es war so ein starker schwindel.. ich setzte mich völlig zitternd und in Panik auf den Gehsteig und rufte meine Mutter an. So schnell wie möglich holte mich meine Mutter ab und wir fuhren ins Krankenhaus. Die konnten mir aber nur sagen dass das der Kreislauf wäre und ich mehr trinken soll. Die Tage lag ich nur im Bett, weil ich mich nicht fortbewegen konnte wegen dem starken Schwindel. Am Montag beim Arzt wurde herausgestellt dass ich "Hashimoto" (chronische entzündung der Schilddrüse) habe. Seitdem nehme ich 50mg Euthyrox am tag. Mein Problem ist aber, jetzt 3 Wochen danach geht es mir zwar besser, aber der Schwindel ist leicht noch da, ich habe noch immer leichtes Herzstechen, manchesmal ist mir eiskalt. Manchmal fühl ich mich dann aber als würd ich innerlich verbrennen(als hätt ich fieber). Das Kribbeln ist noch immer da. viel anfälliger auf Grippe. UNd ich habe sehr oft Kopfschmerzen & Übelkeit. Schlafstörungen. Ich renne schon 3 Wochen zu verschiedene Ärzte, das einzige was sie sagen ist: Kreislauf oder es hat was mit der Psyche zu tun! Was ist das? Ich habe

Ich bin schon richtig verzweifelt :( da es mir ja nicht gut geht

Ach ja, an dem tag wo das anfing fing meine Menstruation an.. Vielleicht liegt es an den Hormonen? Ich habe jeden Tag Angst vor dem morgigen, was da passieren könnt!:( ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen?

danke! :)

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Angst vor Bauchspeichelentzündung - nach zweimaliger Krankenhauskontrolle

Hallo,

Ich litte vor 2 Wochen an einer Magen-Darm-Grippe und musste deshalb auch ins Spital, da das Fieber (40,2°C) & die Symptome doch relativ heftig waren. Sonntag kam ich ins Spital & am Donnerstag wurde ich wieder entlassen. Ich bekam dann noch Antiboitika und ich fühlte mich bis Dienstag (vor 2 Tagen) sehr schwach. Mittwochs rief meine Mutter dann im KH an, da ich seit Tagen ein leichtes Stechen in der Brust verspürte und ich bin dann sofort zur Kontrolle ins Krankenhaus. Bluttest, Ultraschall & EKG wurden gemacht. EKG & Ultraschall für das Herz waren unaufällig, mein Ultraschall für die Bauchspeicheldrüse soweit auch, nur der Pankreas war leicht aufgelockert - was auch immer das bedeuten mag - scheinbar aber nichts schlimmes. Die Werte für's Herz waren soweit in Ordnung. "Troponin" war leicht erhöht. Das Problem waren die Bauchspeicheldrüsewerten:

Lipase: Referenzbereich 8-78 = Mein Wert: 91

Amylase: Referenzbereich 8-51 = Mein Wert: 101

Zur weiteren Kontrolle musste ich heute (Donnerstag) nochmals zur Kontrolle.

Werte HEUTE: Lipase: 118 Amylase: 107

Beide Werte sind also leicht gestiegen. Der Doktor hat eine weitere Kontrolle für nächsten Donnerstag angesetzt. Bei akuten Beschwerden soll ich jederzeit kommen. Der Dok nimmt die Werte ernst und hat mich auf eine mögliche Bauchspeichelentzündung hingewissen, genau so kann es aber auch gar nichts sein. Jetzt hab ich als 19 Jähriger Bub natürlich die Panik. Ich hab kaum Appetit und mir ist nach dem Essen häufig ziemlich schlecht. Kündigt sich eine Bauchspeichelentzündung so langsam an? Ich dachte die käme immer urplötzlich und erst nach der Entzündung würden die Werte steigen. Auf jeden Fall konzentriere ich mich nur mehr auf meine "Brust"/"Bauch" und hab höllische Angst. Ich hab das Gefühl, dass ich schon bei leichten Anzeichen der Krankheit in eine Panik verfallen werde. Ich stehe ja schon ohne SCHWERE Sympthome kurz davor. :(

Was soll ich nun tun? Einfach auf sich zukommen lassen will man sowas natürlich nicht ..

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Derealisation / Panikattacken / Angststörung

Hallo Alle zusammen,

ich habe mich jetzt hier neu angemeldet und war bereits bei GuteFrage.de Nutzer. Habe oft Fragen über Panikattacken gestellt. Jetzt möchte ich euch über die Ängste was sagen. Ich leide seit 2011, nach einer einzigen schweren und sehr starken Panikattacke unter Angststörung. Ich wusste nicht was mit mir los war und ich dachte ich bin verrückt. Jetzt nach drei Jahren habe ich begriffen woran es lag und was mein Hauptproblem war. Hiermit erzähle ich euch meine Geschichte: Ich war als Teenager immer kalt und nicht emotional. War ein Egoist und nur auf meine Bedürfnisse fixiert. Bis ich mit 23 Jahren in Norddeutschland an Durchfall litt. Ich hatte immer die Einstellung das mir nie was passieren wird, war jeden Tag glücklich, hatte vielleicht nur einmal im Monat meine Tiefen. Doch damals hatte ich Durchfall wie noch nie, habe es Wochenlang mitgeschleppt, bis ich Blut und Fieber dazu bekam. Fuhr schnell zum Krankenhaus, Vermutung EHEC. Damals bekam ich zum erste mal Todesangst. Es wurden Tage Lang mehrere Tests gemacht, und ich hörte und laß in der Zeit im Nachrichten über viele Todesopfer in Norddeutschland wegen Ehec. Am vierten Tag glaube ich die Diagnose, Norovirus. Nichts schlimmes. Und schwupp war ich wieder glücklich. Unterwegs nach Hause mit dem Auto ca. 350km, war ich unbewusst am grübeln, wie schnell es gehen kann und warum wir leben. Die Gedanken hatte ich aber nur wenn ich alleine war. Und beruflich fuhr ich meistens lange Strecken, da war ich ständig grübeln und bekam ab und zu leichte Stimmungsschwankungen, doch diesmal bekam ich plötzlich Panikattacke. Ich dachte erstmal ein Herzinfarkt und rief meine Mutter sofort an und sagte Ihr dass ich Sie liebe. Weil ich dachte ich sterbe jetzt. Im Krankenhaus wurde nichts gefunden, Diagnose, Panikattacke. Zum ersten mal hörte ich das Wort. Eine Woche später, mulmiges Gefühl hatte ich ständig, fuhr ich an einem Straßenrand mit Kreuz vorbei. Ich glaube auf der Strecke gab es zwei Kreuze, nur hatte ich aufeinmal so ne Gefühl als wäre ich vor 5min dort vorbeigefahren und fragte mich jetzt ob ich in der Vergangenheit bin oder gestorben bin. Klingt Komisch, ich traute mich auch nicht jemanden es zu erzählen weil die Leute sonst denken ich wäre verrückt. Und dann hatte ich immer das Gefühl gehabt und hatte nur noch Sorgen und Angst vor der Angst. Das erste Jahr bis 2012 war das schlimmste. Ich war überzeugt von mir dass ich verrückt bin. Doch dann habe ich gelernt dass solche Symptome bei Angst normal sind und ich es nur zulassen muss. Das war das meiste wovor ich Angst hatte, Konfrontation. Ohne Begleitpersonal ging bei mir NICHTS. Jetzt seit Neujahrbeginn tue ich alles wie alle anderen. Ich wollte kein Vogel mehr in einer Käfig sein. Und ich lebe, ich kann alles machen was ich will. Das Gefühl der Unwirklichkeit und ab und zu Schwindel verschwindet aber nicht ganz. Nur Unwirklichkeitsgefühle haben alle jeden Tag, wahrnehmen tun nur wir es. Die Zeit ist kurz. Es ist Zeit zu leben.

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