Pickel nach Rasur: Was hilft?

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2 Antworten

Nicht nur Männer klagen über Irritationen der Haut nach der Rasur. Diese können verschiedene Ursachen haben. In den meisten Fällen sind eingewachsene Haare für die ungewünschten Pickel nach der Rasur verantwortlich.

Bei der Rasur werden die Haare meist nur sehr knapp über der Hautoberfläche abgeschnitten, sodass neben der Behaarung in der Regel auch die obersten Hautschichten entfernt werden. Häufig wächst in der Folge die Haut derart neu, dass einzelne Haare unter diesen Hautschichten liegen und trotz ständigen Wachstums nicht mehr durchdringen können. Auf diese Weise entstehen unschöne Pickel.

Diesen kann allerdings relativ einfach auf kosmetischem Wege vorgebeugt werden. So ist es zum Beispiel insbesondere Personen, die sehr stark unter eingewachsenen Haaren leiden, anzuraten einen Rasierer mit nur einer Klinge zu nutzen. Moderne Rasiersysteme mit mehreren Klingen erreichen ihre Gründlichkeit dadurch, dass die zwei ersten Klingen das Haar leicht aus der Wurzel herausziehen, während die letzte Klinge das Haar abschneidet. So wird zwar eine sehr gründliche Rasur erreicht, das Haar aber auch näher an der Haut abgeschnitten, sodass sich die Gefahr eingewachsener Haare verstärkt.

Darüber hinaus sollte dieser Personenkreis aus denselben Gründen nicht gegen den Strich rasieren. Auch hier wird das Haar zu nah an der Wurzel gekappt.

Darüber hinaus können auch kosmetische Mittel helfen. So ist es insbesondere sinnvoll, eine Schutzschicht zwischen Haut und Klinge aufzubauen, um die empfindliche Haut vor Rasurirritationen und Verletzungen, die in Pickeln resultieren können, zu schützen.

Dies gelingt besonders gut durch einen leichten Ölfilm auf der Haut. Dafür gibt es in gut sortierten Drogerien so genannte Preshave Öle. Diese schützen nicht nur die Haut, sondern versorgen diese zudem mit dringend benötigter Feuchtigkeit und Pflege.

Da diese Öle jedoch in der Regel enorm kostspielig sind, kann hier ebenfalls zu anderen Ölen geraten werden. Besonders empfehlenswert sind in diesem Zusammenhang etwa Baby-, Oliven-, und Mandelöl. Diese Öle stehen in Pflege- und Schutzwirkung den speziellen Rasierölen in nichts nach. Allerdings kosten sie weitaus weniger und finden sich zumeist bereits in jedem Haushalt.

Auch die Anwendung ist denkbar einfach. Vor der Rasur und dem Auftragen des Rasierschaums sind lediglich etwa drei bis fünf Tropfen des Öls auf die nasse Haut aufzutragen und zu verreiben. Anschließend wird der Schaum wie gewohnt aufgetragen. Ebenfalls hilfreich ist auch ein gelegentliches Peeling.

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