Physiotherapie und Tape bei Karpaltunnelsyndrom?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ob man ein Karpaltunnelsyndrom auch konservativ behandeln kann, kommt immer darauf an, wie stark dieses ausgeprägt ist, wie lange die Beschwerden schon bestehen und was genau den Druck auf die Nervenbahnen verursacht. Mögliche Auslöser sind z.B. knöcherne Verwachsungen, Bandwucherung, generelle anatomische Gegebenheiten, usw.

Ich würde vor einer OP aber in jedem Fall noch eine zweite Meinung bei einem spezialisierten Arzt einholen.

Hallo! Grundsätzlich kann man natürlich immer erstmal versuchen, ob man mit einer alternativen Behandlung eine Besserung erzielen kann. Dabei kann Physiotherapie möglicherweise helfen und ich könnte mir auch vorstellen, dass Tapes hilfreich sein können, habe damit aber keine Erfahrung. Man kann sich auch vom Arzt eine Schiene verordnen lassen, die man dann - insbesondere NAchts - trägt. Damit wird das Handgelenk entlastet. Man kann auch Schmerzmittel nehmen oder manchmal verordnen die Ärzte auch Vitamin B.

Grundsätzlich kommt man aber in der Regel nicht um eine OP herum, man kann sie höchstens herauszögern. Denn beim CTS liegt im Bereich der handwurzel eine Enge vor, durch die der Nerv gereizt wird. Aber diese Enge wird man auf Dauer ohne eine OP nicht wegbekommen. Und man muss sich darüber im klaren sein dass der Nerv immer länger braucht um sich nach der OP zu erholen, je länger er vorher gereizt und bedrängt wurde.

Ich selber hatte 2000 auch eine CTS-OP an der rechten Hand. Klar ist so eine OP nicht toll, aber die zählt heute schon zu den Routine-OPs. Bei mir hielten sich die Schmerzen danach auch noch in Grenzen (ich hatte schlimmeres befürchtet). Ich bin damals noch im offenen Verfahren mit einem gut 3,5 cm langen Schnitt operiert worden. Heutzutage werden solche OPs aber schon meistens minimalinvasiv durchgeführt. Das bedeutet, dass man dann keine große OP-Wunde mehr hat und die Heilung hinterher viel schneller geht. In den ersten Tagen bekommt man noch eine Gipsschiene, aber die wird relativ schnell dann durch einen normalen Verband ersetzt und dann kann man meist auch schon mit ersten Bewegungsübungen anfangen.

Aber auf jeden Fall würde ich euch raten, vorher nochmal eine zweite Meinung einzuholen, am besten bei einem spezialisierten Handchirurgen.

Auf dieser Seite http://www.iatrum.de/karpaltunnelsyndrom.html findest du auch viele Infos (aber Achtung, da sind auch OP-Bilder!)

Alles Gute für deinen Mann und gute Besserung!

Natürlich will ein Orthopäde, der auch operiert, gleich loslegen. Ist denn eine Untersuchung beim Neurologen (mit Nervenmessung) durchgeführt worden - ob überhaupt ein KPS vorliegt?

Sollte wirklich eine OP nötig sein, lasst sie auf jeden Fall von einem Handchirurgen machen! Bzw. holt eine zweite Meinung ein.

Ob Physiotherapie etwas bringen würde, liegt daran in welchem Stadium das KPS ist. Ein Kinesiotape kann nichts an dem Karpaltunnelsyndrom ändern!

Kann man die Chancen auf Besserung nach einem Schlaganfall durch Ergotherapie steigern?

Meine Frau hatte leider vor einigen Wochen einen Schlaganfall. Anfangs war sie ganz auf den Rollstuhl angewiesen, inzwischen kann sie einige Schritte mit dem Stock gehen, und ich konnte sie wieder nach Hause holen (zwischenzeitlich war sie im Heim). Den linken Arm kann sie nicht bewegen, und manchmal findet sie nicht gleich die richtigen Worte, sie gibt sich aber auch leider keine richtige Mühe und murrt eher. Sie bekommt auch einmal die Woche Besuch von einem Ergotherapeuten, aber die Übungen, die sie zwischenzeitlich machen soll, will sie nicht machen, dasselbe ist es bei der Physiotherapie, da sie meint, das würde sowieso nichts bringen. Stimmt das, nutzt das wirklich nichts? Oder soll ich weiter versuchen, sie dazu anzuhalten?

...zur Frage

MRT zeigt vorderen Kreuzbandriss, Arzt will eine diagnostische Arthoskopie machen ist das nötig??

Ich bin etwas überfordert mit meiner Situation. Habe mir letzten Samstag das Knie beim Volleyball verdreht, als ich am Netz hochgesprungen bin. Bei der Landung ist irgendwie mein Fuß umgeknickt und gleichzeitig hat sich mein Knie verdreht. Ich bin sofort umgefallen und lag auf dem Boden, hab vor schmerzen geschrieen und das Gefühl gehabt, dass etwas gerissen ist. Gestern war ich beim MRT und dort ist herausgekommen, dass mein vorderes Kreuzband gerissen ist und ich ein größeres Hämatom im Knie habe, was glaube ich auch die extremen Bewegungseinschränkungen in der Beugung verursacht. Ansonsten soll aber scheinbar alles intakt sein. Heute war ich dann bei meinem Orthopäden, der mich vor genau 6 Monaten schon einmal am Knie operiert hat, aufgrund mehrerer Meniskusrisse und einem Knorpelschaden. Da ich aufgrund meiner Ausbildung zur Zeit nicht fehlen kann, bzw. jetzt nur noch höchstens die nächste Woche, wollte ich mein Kreuzband erst so in 6-8 Wochen operieren lassen. Heute meinte mein Arzt aber, dass er nächsten Mittwoch eine Athroskopie machen möchte, um das Hämatom auszuräumen und einfach mal zu gucken ob es wirklich das Kreuzband ist, oder das Innenband, da er meint, das Kreuzband wäre vielleicht garnicht gerissen, sondern er würde auf das Innenband tippen. Ich bin wirklich skeptisch ob 2 Eingriffe sein müssen??? Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Bitte helft mir..

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?