Phasenweises Bettnässen. Was noch dagegen machen?

3 Antworten

Neben psychischer Probleme kann es auch ein Problem mit dem Schließmuskel der Harnblase sein.

Ich kenne es von meinem Bruder, wenn er erkältet ist oder eine Grippe bekommt oder bei anderen Infektionen.

Diese Schwäche vom Schließmuskel kann sehr schlecht nachgewiesen werden. Denn eigentlich ist er in Ordnung. Ist ein Infekt vorhanden arbeitet er zu schwach.Das wurde bei einer echten Grippe beo ihm dann auch festgestellt. Ich war erleichtert, denn von Oma und meiner Mutter her, was uns angetan wurde, hätte ein psychisches Problem auch sein können.

Mit dem psycischen Problem, das kommt auch sehr häufig vor. Eher als eine Schließmiskelschwäche bei einer Infektion. Dazu ist zu sagen, dass du dann unbedingt zum psychologen gehen solltest.Hier geht es um Traumatabewältigung, an die du möglicherweise gar keine Erinnerungen mehr hast im Kurzzeitgedächtnis und diese trotzdem dich besonders nachts betreffen (z. B. Toilettenzwang im Kleinkindalter und so weiter).

Ohne Psychologen würde dir es dann nicht gelingen das Problem los zu werden. Er muss an diese Traumata herantreten können. Das heißt, du musst konkret er zulassen und wollen, dass du therapiert wirst.

Ich wünsche dir viel Erfolg

kleineLaura

Ich glaube das ist ein psychologisches Problem. Du solltest mal deine Psyche stärken und herausfinden, was dich belastet. Lerne mit Problemen umzugehen. Ändere, was du ändern kannst, alles andere nimm gelassen.

Mache bevor du schlafen gehst progressive Muskelentspannung oder lerne Autogenes Training. Du kannst dich auch mental einstellen, indem du dir Statements zurechtlegst.

"Ich nässe nie mehr ein. Ich werde munter, wenn meine Blase voll ist. Ich habe das voll im Griff." Diese Sätze sprichst du dir vorm Einschlafen vor. Du kannst auch eigene verwenden.

Trinke mindestens 2 Stunden vorm Schlafengehen nichts mehr. Mache Beckenbodentraining und Training des Schließmuskels.

Beim Schließmuskel, stelle dir vor du musst gehen und kneifst den Schließmuskel zusammen, hältst ein paar sec. und lässt dann langsam wieder los. Mehrmals täglich machen und jeweils 5-10 mal wiederholen.

Dinska hat das schön erklärt. Im Wesentlichen liegt die Ursache im psychischen Bereich.

Der wahrscheinliche Grund ist Angst vor den Eltern, gewöhnlich vor dem Vater. Wenn du dir hier Klarheit verschaffst und diesen Konflikt herausarbeitest und dann löst, dann hört das "nächtliche Weinen" auch auf. Wenn du selber nicht weiter kommst, dann nimm professionelle Hilfe an. Gehe über deinen Hausarzt und lasse dich zu einem Psychologen überweisen.

Alles Gute.

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