Pflegestufe beantragen ohne Wissen des Pflegebedürftigen?

3 Antworten

Möglich ist das schon, aber es wird immer wieder jemand kommen und deine Mutter begutachten. Vielleicht solltest du ihr Augenmerk mal auf das Geld lenken, was man in einer Pflegestufe bekommt. Bei meiner Mutter hat das sehr gewirkt und sie hat sich dann entsprechend verhalten. Es geht ja nicht darum die Kasse zu beschwindeln, sondern den Pflegeaufwand festzustellen. Deine Mutter muss begreifen, dass nicht ihre Hilfsbedürftigkeit am Pranger steht, sondern, dass euer Aufwand gemildert werden kann und vielleicht auch einmal eine Pflegekraft mit einbezogen werden muss, um euch zu entlasten.

Hallo Sandkorn,

es ist wichtig das Deine Mutter Bescheid weis. Es ist das Schlimmste was passieren kann wenn die Mutter sagt > ja das bringe ich doch allein< Nun wenn Deine Mutter nicht Bescheid weis vorher - zu sagen das sie bei vielen Dingen doch Hilfe braucht egal ob teilweise oder ganz - geht es genau so wieder aus.

Ich würde Deiner Mutter wenn sie keine Einsicht hat klipp und klar sagen - ich schaffe das nicht mehr nun zeige das Du es allein kannst. Entweder kommt dann nach Tagen doch die Einsicht oder dann die Ansage da bleibt dann nur noch das Pflegeheim.

Das heißt versuche es einmal auf diesem Weg wenn sie gesagt hat z.B. Haare kämmen kein Problem das kann ich selbst dann soll sie es aber auch einmal ein paar Tage selbst tun. Kommt da keine Einsicht ........nun bleibt nicht anderes als das .Pflegeheim sie wird irgendwie darauf reagieren!

Es wird eine Reaktion darauf geben. Das Problem wenn das nicht zu klären ist wird es bald über Deine Kraft gehen. Ich weis nicht welche Möglichkeiten der Kurzzeitpflege es bei Dir gibt.! Dann könnten die ja in der Kurzzeitpflege auch etwas zum Thema schreiben.

http://www.pflege-abc.info/pflege-abc/artikel/pflegestufe_beantragen.html

Man sollte auch ein Pflegetagebuch führen (falls Du noch keins ..) wo genau (alles) aufgeführt ist was Du am Tag in puncto Pflege tust. man kann sich ein Pflegetagebuch herunterladen (vzsa.de/media33302A) . Nun war ein Berater bei Euch schon da die Krankenkasse , Verbraucherzentrale , VDK, SoVD udgl.. beraten.

Ich hoffe ihr habt auch einmal an eine Patientenverfügung , Betreuungsvollmacht udgl. gedacht?

VG Stephan

Was für ein Berater? Meinst Du den Sachverständigen vom medizinischen Dienst?

Zunächst würde ich einmal mit dem Arzt Deiner Mutter sprechen, dann mit der Pflegekasse (Krankenkasse) wo sie versichert ist und /oder mit dem regionalen Pflegestützpunkt vor Ort - diese beraten kostenfrei...

... siehe auch den Beitrag "Pflegefall - was nun?" im BLiCKpunkt-Magazin

http://www.blickpunkt.net/gesundheit-pflege/pflegefall-was-nun-1-39644380.php

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