Permanentes oder paroxysmales Vorhofflimmern...

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Vorhofflimmern, auch als absolute Arrhythmie bezeichnet, ist eine vorübergehende (paroxysmale oder intermittierende) oder dauerhafte (permanente) Herzrhythmusstörung mit ungeordneter Tätigkeit der Herzvorhöfe.

Vorhofflimmern ist die häufigste bedeutsame Herzrhythmusstörung, allein in Deutschland leiden darunter etwa 300.000 Menschen. Im Unterschied zum Kammerflimmern ist Vorhofflimmern nicht lebensbedrohlich. Etwa 70 Prozent der Vorhofflimmer-Attacken bemerken die Patienten nicht. Die Betroffenen klagen meist über unspezifische Beschwerden wie plötzlicher Leistungsknick, Müdigkeit, Palpitationen oder Schlafstörungen. Herzrasen bemerken 70–80 % der symptomatischen Patienten. Darüber hinaus bedeutet Vorhofflimmern bei vielen Patienten ein erhöhtes Schlaganfallrisiko.

Es muss unbedingt beobachtet und behandelt werden.

Es gibt 3 Formen von Vorhofflimmern: paroxysmal (oder intermittierend), persistierend, und permanent (oder chronisch).

Paroxysmales Vorhofflimmern: kurze Episoden von Vorhofflimmern, die von selbst aufhören, ohne medikamentöse Intervention. Die Behandlung von paroxysmalem Vorhofflimmern kann den Patienten helfen, die unter den Symptomen leiden.

Persistierendes Vorhofflimmern: Episoden von Vorhofflimmern, die durch Gabe von Medikamenten oder Elektroschockbehandlung beendet werden können.

Permanentes Vorhofflimmern: Episoden von Vorhofflimmern, die nicht durch Gabe von Medikamenten oder Elektroschockbehandlung beendet werden können.

http://www.cryocath.de/de/2.patienten/2.1.2.vorhofflimmern.asp

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