Partnerschaftsproblem

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Eine einfache Antwort fällt mir da schwer.

Und für eine Besprechung mit Fragen und Antworten ist das hier nicht das richtige Forum. Ich versuche dann mal, Fragen zu finden, die Du Dir stellen könntest, um etwas Klarheit reinzubekommen. Vielleicht gibst Du Dir die Antworten dann einfach selbst und guckst, was sich daraus entwickelt?

Du schreibst, Du liebst Deine Partnerin sehr. Welche Anteile / was genau denn? Die von Dir hier beschriebenen Eigenschaften zu lieben, stelle ich mir doch recht schwierig vor.

Hat sich etwas verändert, bevor Deine Partnerin sich Dir gegenüber nun so anders verhält? Woran könnte es liegen, dass sie Dich so abwertend behandelt, was macht sie so unzufrieden?

Seid ihr vielleicht etwa 5-7 Jahre zusammen? Nach 3 Jahren verschwindet das Verliebtsein und wenn man daraus auftaucht, wird man vielleicht unzufrieden mit dem Partner.

Deine Partnerin scheint doch die ganze Zeit zu sagen: "Was Du für mich tust, ist nicht gut/richtig für mich." (und dahinter steht auch ihre Erwartung, dass Du etwas tun müsstest für sie). Ich finde auch, dass es sich so anfühlen könnte wie: "Geh weg, ich mag Dich nicht, Du machst nicht das, was ich brauche."

Warum glaubst Du, eine Frau zu lieben, die Dich abwertet, die Dich in eine ständige Verteidigungshaltung bringt, die Dich verunsichert, die keine Nähe mehr zulässt, die Dich anmotzt, die laut wird, von deren Gefühlsachterbahn Du ganz krank wirst?

"Wenn es verletzt, ist es keine Liebe..." - so viel scheint doch klar, Liebe bringt sie Dir nicht (mehr) entgegen. Und falls sie das jetzt dafür hält, ist sie schief gewickelt, denn das ist weit weg von Liebe, es wird sich künftig eher Richtung Hass entwickeln. Auf dem Weg seid ihr jedenfalls.

Wie kommt es, dass Deine Liebe an so jemandem kleben bleibt, der Dir keine Liebe mehr entgegenzubringen scheint. Du kannst nicht gehen, so scheint es. Warum nicht, das ist wohl die wichtigste Frage daran.

Manche wollen nicht schuldig sein, wollen nicht noch mehr Ärger bekommen, wollen/können nicht allein sein, glauben dass sie eh keine mehr abbekommen... Gründe gibt es viele. Und doch nur eine gesunde Entscheidung: Wir müssen uns von Beziehungen lösen, die uns schaden.

Möglicherweise ist die Beziehung zu Deiner Partnerin auch einfach zu eng geworden. Deutliche Distanz hilft da oft weiter. Weniger ist mehr, wirklich. Denn durch zu viel Nähe fühlt man sich selbst irgendwann nicht mehr vollständig sondern nur noch wie ein Teil des anderen.

Tipp, wenn Du hören magst: Distanziere Dich irgendwie. Ein Hobby ohne sie, ein Urlaub alleine oder mit einem Freund, ein Wochenendtrip ohne Partnerin... vielleicht musst Du sogar ausziehen, falls ihr zusammenlebt, und dann geht manches besser.

Oft ist Abstand die Lösung und nicht das Problem. Ich meine, genau DAS scheint sie Dir durch ihr Handeln klar zu machen. Geh mal bisschen auf Abstand und nicht näher ran, erschließe Dir andere Bereiche, hab neben der Partnerin auch an anderen Dingen Spaß am Leben. Und wenn da noch was zwischen euch ist (von ihrer Seite), wird sie irgendwann von selbst ankommen. Wenn Dir das dann zu viel Distanz ist, dann kann es sein, dass ihr ein unterschiedliches Nähebedürfnis habt. Dann muss man gucken, ob es gemeinsam weitergeht oder ob ihr so verschieden seid, dass getrennte Wege besser wären.

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Liebe ist doch gerade der WIlle zum andern, der auch bleibt, wenn der andere sich daneben benimmt. Wenn man etwas am andern mag, das man genau beschreiben kann, dann ist das Sympathie, aber keine Liebe.

Ich fürchte, Du hast das Wesen der Liebe nicht verstanden.

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@Hooks

Gut, nun habe ich (einen Teil von dem) verstanden, was DU unter Liebe verstehst.

Damit hast Du noch nicht das Recht auf Definition der Liebe gepachtet. Wie niemand übrigens. Insofern darf jeder darunter etwas anderes verstehen. Möglicherweise verstehe ICH sogar etwas anderes darunter als in meiner Antwort steht. Denn darum ging es in meiner Antwort nicht.

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@Hooks

Hallo Hooks, habe über deinen kommentar vonm 04.04. nochmal nachgedacht und hätte da noch eine Frage: Ich HABE den willen bei ihr zu bleiben, obwohl sie extrem anders ist, obwohl eigentlich - nach logischem denken - nichts, aber auch garnichts dafür spricht. Frage: glaubst du wirklich, daß man lieben kann, ohne Echo ? daß man demütigungen erfährt, die man nicht mehr als "daneben benehmen" be- zeichnen kann und trotzdem kraft aufbringen sollte, um den anderen zu lieben?? Wenn du lust un zeit hast würde ich mir gern genauer das "wesen der Liebe" aus deiner sicht erklären lassen. lg camp

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Danke, coach !! Werde mir Deinen Ratschlag zu Herzen nehmen und mehr auf Distanz gehen. das wird ihr- so wie ich sie kenne - auch nicht passen, aber ich weiß, daß ich wieder mal zu MIR selbst zurückkommen muß.Ich finde es allerdings traurig, daß sie nicht in Ruhe Klartext mit mir reden kann/will. Na ja, die Menschen sind halt verschieden. Danke nochmal und einen lieben Gruß camp

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Psychischer Stress wirkt sich auch dahingehend aus, daß Mineralstoffe verbraucht werden, die sonst nicht so arg nötig sind. Unter Stress brauchst Du einfach mehr Magnesium und wenn Du Dir ein gutes aus der Apotheke besorgst, dann sollte wenigstens das Herzstolpern besser werden. Auch das kribbelige verschwindet dann vermutlich, denn Magnesium entspannt die Muskulatur. Mangel macht übrigens lärmempfindlich.

Wenn Du schusselig bist, kann das je nach Ernährung von Folsäuremangel kommen; ich merke das sehr, wenn ich mal meine Tablette vergesse :-)

Die Achterbahn der Gefühle Deiner Partnerin könnten vielleicht mit Hormonmangel zusammenhängen. Habt Ihr mal daran gedacht? Das gäbe ganz einfache Abhilfe. Am besten führt Ihr mal ein Tagebuch, ob sich Regelmäßigkeiten darin feststellen lassen.

Und Ihr müßt beide unbedingt raus an die Luft, eine Stunde Minimum am Tag, radfahren oder feste marschieren! In geschlossenen Räumen lädt sich die Luft mit positiv geladenen Ionen auf; an offener Luft oder an Wasserfällen ist das nicht so. Positive Ionen machen gereizt.

also ich kann dir wirklich nur raten das mit ihr zu besprechen,denn wir können die ganze situation nicht einschätzen und dir nicht ''wirklich'' helfen wie zb ein paartherapeut.

du solltest ihr sagen das du sie liebst und an dieser momentan schlechten situation etwas ändern willst,das wird sie sicher gerne hören.irgendwann laden sich die negativen emotionen auf bzw sie stauen sich auf,gerade wenn man tag für tag aufeinander hängt...kann es ziemlich schwierig werden.oft hilft abwechslung,sodass jeder mal was für sich macht und sich später auf den anderen freut.gerne auch ein gemeinsames,neues hobby,so lernt man vlt neue/andere seiten seines partners kennen und es bringt etwas ''frische'' in die beziehung.

ihr müsst aufeinander zugehen und euch** gegenseitig** respektieren und helfen.versucht ein ernstes,ruhiges gespräch zu führen (du darfst nichts erzwingen),lasst euch freiraum und versucht gemeinsam eine lösung zu finden.wenn du/ihr glaubt das ihr es nicht alleine schafft dann sucht euch professionelle hilfe.es ist wichtig das du ihr deine gefühle mitteilst und das ihr ganz offen reden könnt,fange doch damit an ihr zu sagen das du sie liebst und das sie dir wchtig ist,so kannst du ein ein gespräch ganz positiv und im ruhigen anfangen ohne stress.

ich wünsche euch alles gute !

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Hi Help4you, sorry, daß ich erst jetzt reagiere. Hast sicher meine kurze Antwort zum Kommentar von coach24105 gelesen. Es ist leider so, daß ich mich nun immer mehr zurückziehe, d.h. jeden Morgen für 1-1/2 Std außer Haus bin, um stramm spazieren zu gehen. Das macht den Kopf frei! Ansonsten versuche ich ihr nicht mehr mit meiner permanenten Hilfsbereitschaft auf den Wecker zu gehen. Über meinen Wunsch auch mal mit ihr zu schlafen, brauche ich nicht mit ihr zu sprechen. Dann wird sie grantig. Gründe für ihr ablehnendes Verhalten werden ganz einfach nicht genannt. Soviel zum Thema gegenseitiger Respekt! Das Wort Therapeut ist für sie ein rotes Tuch. Weil..... sie hat -so sagt sie - ja kein Problem, sondern ich. Meine wöchentlichen Besuche bei einer Therapeutin werden von ihr als unnütz abgetan.Im Gegenteil... "Seit Du zur Therapie gehst, bist Du verändert" Sie meint, daß ich öfter "Sreit" anfange. Heißt eigentlich nur, daß ich weniger schlucke , als früher. Durch die Therpie bekomme ich nach und nach mein Selbstwertgefühl zurück. Ich denke, daß Du die Situation jetzt ein wenig besser verstehen kannst. Würde mich über einen Kommentar von Dir freuen. LG Camp

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