Paradoxe Reaktion auf Medikamente - was genau passiert da?

2 Antworten

Hallo betman. Mir wurde damals erklärt, dass das Gehirn eines ADH/S Kindes ein Problem mit dem Dopamin hat (genau weiß ich das nicht mehr) und unwichtige Sachen nicht rausfiltert.Es nimmt also alles mit was so drumherum passiert.Dadurch ist das Kind einer ständigen Reizüberflutung ausgesetzt. So, jetzt stellt euch mal ein Kleinkind vor, das den Tag über viel erlebt hat und abends dadurch sehr müde ist. Ich glaube, alle Eltern kennen das:Sie drehen erst mal voll ab. Nun, unsere ADS Kinder sind eigentlich den ganzen Tag durch diese zuvielen Reize müde-aufgedreht-"quakig-gereizt,aufbrausend...... Dann bekommen sie Aufputschmittel .Und sie sind wach-aufmerksamer-ansprechbarer. Ritalin bewirkt natürlich noch gewisse andere Prozesse im Gehirn.Was auch immer es ist -meine Tochter lebt wieder. Wenn sie viiiieeel schläft und genug Rückzugsmöglichkeiten hat, geht es ihr übrigens auch besser. Was diese Müde-These bestärkt.

Ich weiß nicht, ob das unbedingt immer paradox ist. Ein "Aufputschmittel" - Kaffee reicht oft schon - hilft dem Gehirn, in die Gänge zu kommen und sich endlich konzentrieren zu können.

Zuviel Kaffee macht mich auch irgendwann rappelig, aber ein bißchen hilft mir gerade richtig dabei, endlich mal vernünftig denken zu können und dann auch die Arbeit auf die Reihe zu kriegen und dadurch ruhiger zu werden, weil ich planvoll arbeiten kann.

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Es ist paradox, wenn man von einem Beruhigungsmittel nicht schlafen kann und von einem Aufputschmittel leichter einschläft. Den von dir genannten Aspekt, habe ich auch schon bedacht, ich weiß schon was ich schreibe :)

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@betmann

Nun ja, Du mußt halt bedenken, was da aufgeputscht werden soll. Koffein putscht das Schlafzentrum im Gehirn mit auf, so daß Hypotoniker davon gut einschlafen können. Es kommt immer auf die Betrachtungsweise an.

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@Hooks

was will denn Hooks immer mit dem Kaffee,es geht doch um Ritalin und ADHS oder bin ich blöd?????

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@bobbys

Natürich geht es um Ritalin und Ähnliches und nicht nur Koffein :D

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@bobbys

Natürlich geht es um Ritalin. Aber Kaffee ist auch landläufig ein Aufputschmittel, und wenn Du nicht an Ritalin herankommst - oder es nicht willst - hilft auch Kaffee zur Konzentration. Er ist in diesem Sinne auch ein Medikament. (Nebenfrage: Ab wann ist ein Stoff, oder hier ein Aufputschmittel, ein Medikament?) Schreiben jedenfalls die Anonymen Messies, und ich habe es ausprobiert - geht.

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Aus gesundheitlichen Gründen Schule abbrechen und nur die Fachhochschulreife machen?

Mit einem einjährigen Praktikum?

Kurz zu mir, ich bin weiblich und 21, wohne alleine und besuche gerade die 13. Klasse. Mindestens in zwei Teilbereichen schreibt mir die Psychologie eine Hochbegabung zu, soll nun nichts Spezifisches heißen, aber ganz dumm bin ich nicht - zumal ich eine sehr theoretische Veranlagung aufweise, Praktisches liegt mir gar nicht. Nun habe ich auch recht starkes ADS, die "Diagnose" liegt einige Jahre zurück, wurde ebenfalls von einem ehemaligen Nachbarn, der Psychotherapeut war, getätigt und nie für öffentliche Stellen glaubwürdig verschriftlicht. Ließe sich aber sicher ändern.

Wie in meinem letzten Text geschrieben, geht es mir momentan ziemlich beschis sen. Meine Mutter ist schwer krank, weshalb ich dauerhaft besorgt bin und sogar meine Klausuren noch schlechter schreibe als ohnehin schon (aufgrund des Chaos in meinem Kopf). Zudem habe ich seit dreieinhalb Jahren Liebeskummer, wegen dem ich immer wieder zusammenbreche, dann noch starke soziale Defizite, instabile Beziehungen, nur zwei "Freunde", emotional bin ich sehr instabil, weise temporären Selbsthass auf. Bin Alkoholikerkind. Wenn ich jetzt weine, kann es sein, dass ich in zehn Minuten wieder in Euphorie schwelge. Weshalb mir dann auch keiner mehr glaubt, dass es mir wirklich ziemlich schlecht geht. Wenn ich nicht mindestens zwölf Stunden täglich schlafe, bin ich zu nichts zu gebrauchen.

Heute habe ich unentschuldigt in einer Matheklausur gefehlt, weil ich wieder eine sehr unschöne Panikattacke und kein Geld für den Arzt hatte.

Was tun? Eine Psychotherapie machen und noch ein Jahr wiederholen (bin schon ehemalige Schulabbrecherin, habe wegen meiner Psyche schon drei Jahre 'verschwendet' und komme mir so langsam nutzlos vor, weil ich noch nie gearbeitet habe)?

Oder die Schule abbrechen und mithilfe des Fachabiturs versuchen, ein gutes Studium an der FH aufzunehmen? Ich meine, wenn ich einmal an der FH studiert habe, kann ich ja noch immer an die Uni. Habe das Geld momentan zwar nicht, aber man weiß ja nie... Meine Familie meint, ich solle mein Abi zumindest versuchen. Aber ich kann dem Unterricht nicht mehr folgen. Ich habe schon zwei Defizite in Mathe und zwei in Französisch. Mit etwas Pech bekomme ich noch eins in Bio, zusammen mit den beiden, die ich in Mathe noch kriegen werde, wär das eins zu viel, um zum Abi zugelassen werden zu können, da ich nur sechs haben darf und dann sieben hätte (meine Mathefünfen sind leider unumgänglich, Mathe ist der blanke Horror für mich, obwohl ich im Rechnen immer ziemlich gut war, sagten auch andere. Ich kann lernen, wie ich will, es bringt keine Erfolge.).

Ein Problem vorweg: Ich weigere mich und werde mich auch weiterhin weigern, Medikamente gegen ADHS zu nehmen. Abgesehen davon, dass zumindest Methylphenidat meines Wissens für Erwachsene nicht verschreibungszulässig ist...

Bin nur Antwoten von empathischen Menschen, alles andere könnte mich momentan noch mehr aus der Bahn werfen.

Dankeschön

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