Pantoprazol bei Antibiotikum - hilft das gegen Erbrechen wegen Medikamenten?

2 Antworten

Vomex und Antibiotikum würde ich nicht einnehmen. Der Arzt wird auch wissen, warum er Dir nicht Vomex verordnet hat. Vorschlag: Panto abends (hält 18-245 Stunden); Antibiotikum morgens. Einfach probieren.

Emetophobie= unerklärliche, völlig irrationale Angst vor jeglicher Art des Erbrechens.  Das ist zwar bedauerlich, dagegen kann Dir aber wohl nur ein Fachmann/Facharzt/Therapeut helfen.

Der Apotheker meinte grade, dass das in Ordnung sei. Ich muss das AB drei mal täglich nehmen, nur morgens geht leider nicht. Und probieren ist schwierig...ich kenne mich selbst gut genug um zu wissen, dass ich nichts mehr anrühre wovon ich mich einmal übergeben hab (siehe Emetophobie). Das gilt für eine bestimmte Nudelsoße ebenso wie für Tabletten...von daher: keine Experimente.

Alle Ängste sind irrational ;) Bei manchen sind es Insekten, bei anderen hohe Gebäude und bei mir eben Erbrechen. War schonmal beim Psychologen, hat nicht geholfen. Ist auch eher situationsabhängig wie z.B. beim Medikamente einnehmen. Hab da sehr schlechte Erfahrungen.

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Ich vertrage auf den Magen auch keine Antibiotikum, bekomme davon ziemliche Magenkrämpfe. Der Arzt verschreibt mir immer Pantoprozol. Davon muss ich dann morgens und abends eine vor dem Essen nehmen. Damit komme ich gut über die Runden. Gute Besserung.

Hi, danke. Der Apotheker meinte grade, dass Vomex besser sei, weil das Erbrechen bei mir psychosomatisch ist. Schön, dass dir Pantroprozol hilft :)

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Mangelnde Wirkung von magensaftresitenten Medikamenten durch Magenerkrankung?

Hallo zusammen!

Bei mir ist ja seit einiger Zeit eine Magenentleerungsstörung bekannt. Wegen starkem Reflux habe ich schon längere Zeit regelmäßig Pantoprazol genommen (40 mg; 1-0-1). In den letzten Monaten hatte ich aber trotz Pantoprazol immer sehr starkes Sodbrennen und auch eine - mehr oder weniger dauerhafte - refluxbedingte Kehlkopfentzündung und das Gefühl, dass das Pantozol nicht mehr wirkt.

Jetzt war ich nochmal im Krankenhaus um einige Untersuchungen bzgl. dieser Problematik zu machen. Eine Säuremessung am Kehlkopf über 24 Std. ergab eine massive Belastung des Kehlkopfes (Norm <9,4, bei mir 239!). Es wurde auch eine Magenentleerungsszintigraphie gemacht. Mit dem Ergebnis, dass ich eine größergradige relevante Magenentleerungsstörung habe mit deutlich prolongierter Entleerungszeit. Außerdem entleert sich mein Magen nur zu etwa 65%. Es wurde zudem ein dilatierter und atoner Magen festgestellt, mit einem sehr tief gelegenen Magenausgang (Höhe LWK 5).

Leider hatte ich noch keine Gelegenheit, die ganzen Befunde ausführlich mit dem Arzt zu besprechen.

Kann das denn mit der stark verzögerten und unvollständigen Magenentleerung zusammenhängen, dass das Pantozol nicht (richtig) wirkt? Denn das sind ja magensaftresistente Tabletten. Und wenn die nicht zügig vom Magen in den Darm transportiert werden, können die sich ja eigentlich auch nicht richtig und zeitnah auflösen und entsprechend wirken - stelle ich mir das so richtig vor?

Ich bekomme jetzt erstmal vorübergehend Pantozol-Infusionen, da das ja mit meinem Port problemlos möglich ist. Da habe ich auch das Gefühl, dass diese Wirken, das Sodbrennen ist schon etwas weniger geworden und auch mein Kehlkopf scheint sich zu erholen. Würde das dann meine Theorie auch bestätigen? Aber eine Infusionstherapie kann ja auch keine Dauerlösung sein...

Ich weiß, das ist eine etwas spezielle Frage, aber vielleicht hat ja trotzdem jemand eine Antwort darauf.

Vielen Dank und leibe Grüße! Lexi

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