Panikattacken, HWS oder Psyche?

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Nun hast du ja eine ganze Menge Baustellen und bist wegen allerlei in Behandlung. Bei MS spielen häufig psychische Probleme hinein, und deine Halswirbelsäulen-Geschichte ist sicher ein weiterer Stressfaktor. Wenn du viele verschiedene Medikamente einnimmst, können daraus Wechselwirkungen entstehen, die auch auf die Psyche schlagen können.

Du wirst bei verschiedenen Ärzten in Behandlung sein. Weiß da jeder, was du von den anderen jeweils verschrieben bekommst? (Z.B. der eine Arzt empfielt was zum Abhusten, der andere verschreibt Codein zum Husten stillen. Da ist die Kontraindikation noch überschaubar.)

Das Eisen-Präparat wird schon nicht die Ursache sein. Probleme der HWS und die daraus resultierenden Beschwerden (Verspannung, Schmerzen, Taubheitsgefühle und Kribbeln in Schultern und Armen, Kopfschmerz, Schwindel und daraus evtl. Übelkeit usw.) dürften für sich allein genommen keine Panikattacke auslösen. Kommen aber wie bei dir noch andere Faktoren hinzu, kann der daraus resultierende Stress dann der 'letzte Anstoß' werden.

Hat man bei dir schon einmal getestet, wie es mit deinem Vitamin-B12-Speicher aussieht? Das ist ein sehr wichtiges Vitamin für die Verarbeitung und den Auf-, Um- und Abbau von Aminosäuren. Es ist auch an der Bildung von Enzymen und Hormonen beteiligt, ohne die im Körper gar nichts geht. Die Vitamine der B-Gruppe sind die Werkzeuge unserer Chemiefabrik Leber, damit Muskeln, Nerven und Organe richtig funktionieren; mal so laienhaft zusammengefasst.

Z.B. Bestimmte Diäten verschiedene Medikamente, regelmäßig hoher Alkoholkonsum und fortwährender Stress können hier zu einem Mangel führen, den man mit der Ernährung dann nicht mehr ausgleichen kann.

Die Folgen von Vitamin B-12-Mangel sind Konzentrationsschwäche, Gedächtnisschwäche, leichte Reizbarkeit, Gleichgewichtsstörungen, bis hin zu Verwirrtheit, Desorientierung, Depersonalisierung, Wortfindeproblemen. Mit Vitamin-B-12-Mangel kann ein Dreißigjähriger sich aufführen wie sein dementer Opa.

Worauf stützt sich meine Vermutung? Vor ein paar Tagen ging es dir psychisch recht gut, dann kam der Schmerzstress, hat die letzen B-12-Reserven verbrannt, und du gehst psychisch in die Knie. MS gehört zu den Erkrankungen, die einen höheren Bedarf an Vitaminen der B-Gruppe auslösen können.

Eine Psychotherapie behebt keinen Vitaminmangel, und alle Bemühungen eines Therapeuten würden da ins Leere laufen. Einen Mangel kann der Arzt mit einer Blutuntersuchung feststellen. Wenn ein Mangel besteht, kann er das Vitamin intravenös verabreichen. Das würde ich mal checken lassen.

Dann kann ein Mangel an Vitamin D zu Depressionen führen, die sich auch in Panikattacken äußern können. Wenn du dich regelmäßig länger im Freien aufhältst, sollte da kein Mangel sein, aber auch hier können Erkrankungen und Medikamente zu einem höheren Vitamin-D-Verbrauch und damit zu einem Mangel führen. Das kann mit einer Blutuntersuchung auch getestet werden.

Geschwollene Unterarme, Schmerzen im Rücken und HWS, Muskelzuckungen, Migräne, starker Schwindel - was bedeuten die Symptome?

Vor ca zwei Jahren bin ich in meine neue Wohnung umgezogen. Während des Plündern bemerkte ich öfters starke Schmerzen in den Unterarmen, die dann auch anschwollen. Bei Besuch des Arztes meinte er damals, dass ich das Blut kontrollieren lassen sollte. Ohne Befund.

Danach hatte ich mal sehr starke Schmerzen in der HWS und im Rückenbereich, mein Hausarzt meinte damals dass dies ein Infekt sei, der die Nerven angreift. Dagegen bekommen habe ich nichts. Diese Schmerzen kamen immer mal wieder, mal fester mal leichter.

Nun habe ich seit ca acht Monaten immer wieder Muskelschmerzen und auch Zuckungen (der Hausarzt meinte, dass die von der Schilddrüse kommt - habe eine Unterfunktion die aber optimal eingestellt ist). Habe sehr oft Schlafstörungen, knirsche mit den Zähnen in der Nacht (hat mir wahnsinnig verspannte Halsmuskeln eingebracht, die sich aber durch Physio wieder lösten), bin eher auf der nervösen Seite und seit ca einem Monat habe ich oft mit starkem Schwindel zu kämpfen. Dies habe ich beim Neurologen abklären lassen, für ihn stand fest - Migräne mit Aura!

Nach Einnahme von Tabletten verschlechterte sich alles noch, darum musste ich diese nach drei Wochen wieder absetzen. War erst letzte Woche beim Internisten. Hatte einfach Angst wegen dem Schwindel und auch da ich immer recht schwer Luft bekomme bei Anstrengung. Blutwerte ok AUSSER leicht erhöhrten Trombosewert (0,5 Obergrenze und ich habe 0,51) und Allergiewerte sind hoch (aber keine Allergien bekannt). EKG, EEG und Lungenfunktionstest ohne Befund.

Kennt vielleicht jemand Ähnliches?

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Sehstörungen seid einem Monat ohne neurologischen Befund

Guten Tag,

ich habe seid einem Monat Sehstörungen, die nicht besser werden. Sie sind auf beiden Augen, rechts jedoch verstärkt. Ich war bereits im Krankenhaus und wurde von Neurologen untersucht. Man konnte nichts finden, auch die Augen wurden untersucht. Da ich jedoch nicht das Gefühl habe, dass es psychischer Natur ist,da das Problem dauerhaft besteht, würde ich gerne wissen, ob jemand eine Idee hat, was es noch sein könnte??? Die Sehstörungen äußern sich wiefolgt: Ich sehe durchsichtige,glasig verschwommene Schleier, die dem Bild nachziehen, das bedeutet, sobald ich meine Augen bewege, in helle Flächen verstärkt wie Bildschirm oder Fernsehr, gehen die durchsichtigen Schleier mit und ziehen nach. Nicht das komplette Sichtfeld ist betroffen, nur einige Streifen ziehen sich mit. Manchmal sehe ich auch blasse, schwarze einzelne Punkte die langsam vor dem Auge schwirren, wenn ich auf eine weiße Fläche schaue. Am schilmmsten ist es, wenn ich in einem beleuchteten Raum bin, da ich nicht in die Nähe einer Lampe sehen kann. Denn dann irritieren mich die leuchtenden Schleier, die unutnerbrochen stören. Da bereits ein MRT und CT gemacht wurde und nichts gefunden wurde, verzweifle ich langsam.

Ich habe gegoogelt dass manchmal die HWS dafür verantwortlich sein kann. Oder eine Histaminintoleranz kann auch manchmal diese Störungen verursachen?! Hat jemand damit Erfahrung? Hinzu kommt als Vorerkrankung, dass ich eine chronische Kontakturticaria habe (Kontaktnesselsucht). Seid einem Jahr habe ich hin und wieder einen seltsamen Schwindel, aber der ist nicht chronisch wie die Sehstörung. MIr gehen langsam die Ideen aus.

Vielen Dank für jede Idee !

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Sind das Nebenwirkungen?

Hallo, ich hatte vor 6 Wochen eine Haloperidol-Überdosierung, dadurch bekam ich noch Panikattacken, die zu leichte Panikattacken geworden sind. Ich hab seit 10 Monaten Depressionen und deswegen habe ich es genommen, war aber nicht richtig. Haloperidol war nichts für mich. Seit 3 Wochen nehme ich Doxepin 10 mg. Die einzige Nebenwirkung die ich bemerkt war, ist dass ich ständig ein Hunger-Gefühl habe, obwohl ich kein Hunger habe, weiß nicht wie ich es erklären sollte, ist auch egal.

In der letzten Zeit am Morgen wenn ich aufstehe, fühle ich ein Betäubungs-Gefühl, oder als wäre mein Kopf eingeschlafen. Irgendwie habe ich kein Gefühl im Kopf. Ich weiß nicht was ich überhaupt fühle, was das ist. Manchmal spüre ich ein Brennen oder eine Betäubung. Ich habe seid ein paar Tage ein Gefühl als ob sich mein Kopf zusammenzieht und kein Kopf mehr haben, aber das für 1sek. Ich spüre es nicht, aber ich habe das Gefühl. Ich habe auch leichtes Schwindel, aber nicht ständig. Ich könnte es auch als Unruhe im Kopf beschreiben.

Kommt das von den Nebenwirkungen, Überdosierung oder von etwas ganz anderes? Ich habe keine Ahnung, aber ich muss immer denken, dass ich eine Infektion im Kopf habe oder dass sich Gifte abgelagert haben oder ich weiß nicht. Weiß jemand was das ist?

Ich nehme außerdem eine 10 mg Tablette am Abend von Doxepin. Haloperidol habe ich 3 Tage, 10 Tropfen am Morgen und am Abend genommen und ein 4. Tag nur am Morgen und dann kamen die schlimmen Nebenwirkungen. Ich habe 2 1/2 Tage 4-6 zusätzliche Tropfen genommen jeweils am Abend und am Morgen. Aber ich denke von Haloperidol kann es nicht kommen.

Was meint ihr?

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