Osteporose

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4 Antworten

Hast Du Bisphosphonate bekommen (meist als Kurzinfusion 1x / Monat)? Das Medikament (es ist eigentlich genauer eine Stoffgruppe mit mehreren ähnlich wirkenden Medikamenten) kann häufig die Knochenbeschwerden und insbesondere auch die Neigung zur Osteoporose bzw. Osteopenie verringern, welche u.a. durch Kortison ja befördert wird.

Wenn nicht, befrage bitte deinen Onkologen(!) danach (Kann ja auch sein, daß es bei Dir Gründe GEGEN dieses Medikament gibt).

http://de.wikipedia.org/wiki/Bisphosphonate

Wenn du in einem Tumorzentrum (Brustzentrum) behandelt wurdest, solltest Du dort einen kompetenten Ansprechpartner für dein Problem finden.

Viel Erfolg!

Je nach Brustkrebsart, müssen nach Abschluß der Behandlung häufig Tamoxifen und/oder Arimidex eingenommen werden. Auch diese Medikamente 'gehen auf die Knochen'. Besonders in der ersten Zeit der Einnahme, können starke Knochenschmerzen auftreten, die aber mit der Zeit nachlassen. Um eine Osteoporose zu vermeiden, sollten gleichzeitig Calcium + Vitamin D eingenommen werden; muß man allerdings selbst zahlen. Sport bzw. Bewegung allgemein helfen ebenfalls sowie wenigstens täglich 1/2 Stunden nach draußen ins Helle. Außerdem jährlich eine Knochendichtemessung vornehmen lassen. Die muß, sofern noch keine Osteoporose vorliegt, allerdings selbst bezahlt werden. An Ihrer Stelle würde ich mit Arzt und Krankenkasse sprechen, ob bei Ihnen nicht doch ein Härtefall vorliegt und die Krankenkasse diese Kosten ganz oder teilweise übernimmt.

Man kann die Knochendichte messen lassen, die Kosten muss man in der Regel selbst tragen, aber in Deinem Fall, würde ich mit dem behandelnden Arzt sprechen. Sollte sich die Knochensubstanz abgebaut haben, gibt es die Möglichkeit, Calzium und Vitamin D oral zu verabreichen und den Knochenschwund aufzuhalten. Mit calziumreicher Ernährung und viel natürlichem Sonnenlicht (das braucht der Körper, um Vitamin D zu bilden) kann man viel selber dazu beitragen, dass es einem schnell wieder besser geht. Bewegung kann ebenfalls hilfreich sein. Ich würde Dir empfehlen, Dich einer Selbsthilfegruppe für Frauen nach Brustkrebs anzuschließen. Dort bekommst Du viele hilfreiche Informationen, es wird viel unternommen und es hilft schon viel, wenn man sich als Betroffene verstanden und angenommen fühlt. So eine Krankheit steckt man ja nicht so einfach weg. Unter Gleichgesinnten fühlt man sich aufgehobener und die Lebensqualität steigt, weil man durch so eine Krankheit das Leben und Gesundheit ganz anders zu schätzen weiß. Man schließt neue Freundschaften und fühlt sich um einiges besser. Diese betroffenen Frauen haben ähnliche Schwierigkeiten und haben mit gleichen Nebenwirkungen zu kämpfen und können Dir weiterhelfen. Die Selbsthilfegruppen stehen in den Tageszeitungen und sind oftmals in jeder Kleinstadt vertreten. Alles Gute für Dich!

durch meinen morbus crohn musste ich anfangs viel cortison nehemen...als bei mir knochenschmerzen aufgetreten sind sagte mein internist sowie mein orthopäde das es vom kortison kommt...aufgrund der langen einnahme habe ich die knochendichtemessung in der berliner charite dann auf überweisung bekommen...du siehst allein bei sowas ging es kostenfrei du kannst also bei deiner grunderkrankung davon ausgehen das du eine dichtemessung kostenlos bekommen wirst.. risikopatient bist du leider geworden.... wie lange nimmst du kein kortison mehr??? denn in der zeit der einnahme waren meine schmerzen auch stärker als nach absetzen gute genesungswünsche an dich :)

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