Orthokin Eigenblutbehandlung bei Arthrose im Knie - Erfahrungen?

4 Antworten

Ich kann Dir nur sagen, dass ich ca. 6 Jahre lang Kniearthrose hatte und dass ich die O-Behandlung nicht habe machen lassen, weil mein Verstand mir davon abgeraten hat. Arthrose ist eine Dauerentzündung, wenn Knochen(haut) dauerhaft ungebremst auf Knochen(haut) trifft. O. könnte evtl. die Entzündung einen kurze Zeit zurückdrängen; aber dann muss zwangsläufig wieder alles beim Alten sein. Ich bin übrigens mit meinem künstlichen Gelenk seit 6 Jahren sehr zufrieden. Ich war allerdings schon 64, als ich das habe machen lassen.

Ich hatte einen Kollegen (es ist ungefähr 6 Jahre her), der hat es machen lassen. Außer dass die Eigenblutinjektionen äußerst schmerzhaft gewesen wären, hätte es ihm nichts gebracht. Die Arthrose ist weiter fortgeschritten und jetzt hat er ein künstliches Kniegelenk und ist äußerst zufrieden damit. Er ist jetzt 69 Jahre alt.

Hallo,

also bei Leuten, die unter einer Infektanfälligkeit leiden, kann eine Eigenblutbehandlung eventuell sinnvoll sein. Bei einer Arthrose bringt das aber nichts. Wenn der Knorpel weg ist, dann ist es weg. Um die Beschwerden zu lindern, kann man ja mal über eine Spritzenkur, mit Hyaluronsäure, nachdenken. Das bringt dann schon eher eine gute Linderung. Leider muss die Patientin die Kosten selbst tragen.

http://www.rottapharm-madaus.de/go-on/

Nach den go-on Spritzen sollte mal der behandelnde Orthopäde angesprochen werden.

Liebe Grüße

Medicus92

Beginnende Knie-Arthrose, Bakerzyste, Plica aber keine Therapie gegen Schmerzen, was nun?

Hallo ihr Lieben,

ganz doof .... - nachdem ich vor 2 Monaten aus dem Schneidersitz aufgestanden bin, hatte es in meinem Knie laut geknackt und ich hatte unglaubliche Schmerzen sowie das Gefühl, dass meine Kniescheibe vielleicht nicht mehr richtig in der "Bahn" war. Danach ist meine Kniescheibe nicht mehr richtig eingerastet und nur noch bei jeder Beugung/Streckung schmerzhaft eingeschnappt - bis heute. Nachdem ich teilweise keine Treppen mehr steigen konnte, bin ich zum Orthopäden gegangen, der mir ein MRT verordnete. Heute hatte ich die Befundbesprechung:

Beurteilung:

  • Innenmeniskus intakt
  • Außenmeniskus intakt
  • Mediales/laterales Femorotibialgelenk altersgerecht
  • beginnende mediale Gonarthrose
  • Femoropatellares Gleitlager abgeflacht
  • Patella zentriert
  • leichte Patelladysplasie
  • retropatellarer Knorpel noch nicht signifikant verändert
  • Knorpel Trochlea femoris intakt
  • Mäßiggradiger retropatellarer Erguss
  • minimale Bakerzyste
  • Allenfalls rudimentäre mediale Plica

Mein "Ersatz-"Orthopäde meinte, dass der Befund gut aussieht und man nicht handeln müssen. Für eine Schmerzlinderung hatte er mir eine Bandage verschrieben, die ich bei viel Bewegung tragen solle. Ich bin mit 26 Jahren ja noch recht jung, bin gerade selbstständig und täglich viel auf den Beinen.

Ich wollte euch mal nach eurer Meinung fragen ob ihr denkt, ich sollte nochmals eine 2. Meinung einholen, oder es nun mal mit der Bandage versuchen. Hat jemand von euch schon Erfahrungen in diesem Bereich oder einen ähnlichen Befund, wenn ja, was hat euch geholfen? Schmerzlich ist es mal besser, mal wieder stärker, so dass sich meine Entscheidung, eine 2. Meinung einzuholen, immer wieder ändert.

Meine Schwägerin, Physiotherapeutin, meinte, dass ich mit der beginnenden Arthrose und meinem Beckenschiefstand schon etwas mehr dagegen machen sollte.

Ich freue mich von euch zu hören.

Liebe Grüße Vanessa

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Untherapierbare Kniearthrose

Liebe Forumbesucher Ich bin 40 Jahre alt und habe sehr starke Kniearthrose mit massivem Knorpelschaden, Entzündung, Schwellung, Schmerzen und extreme Einschränkungen im alltäglichem Leben. Nach monatelangem Suchen nach einem geeigneten Schmerzmittel habe ich endlich eines gefunden. Doch leider kommt beim Absetzen die ganze Sympomatik innert kürzester Zeit zurück. Da ich dieses Medikament nicht für den Rest meines Lebens schlucken kann, wurde nach einem Jahr erfolgloser Therapie eine Arthroskopie durchgeführt. Ich nehme Chondroidsulfat, habe das gesamte Schuhwerk auf Kyboot umgerüstet, Krankengymnastik hinter mir, treibe regelmässig Sport (Fahradfahren, Walken, Schwimmen), bin normalgewichtig, esse viel Fisch. Ausserdem versuchte ich Akkupunktur und eine Infiltration mit Eigenblutspende. Da das alles nichts half wurde ich vor zwei Tagen operiert. Es wurde ein massiver Knorpelschaden mit viel Knorpelfetzchen und Blasenbildung sichtbar. Auch wurde ersichtlich, dass der gesamte Knorpel im Kniegelenk aufgeweicht ist durch die Entzündung. Der Arzt verödete lediglich die Knorpelblasen und trug keine Fetzchen ab. Er spülte das Gelenk von den freiliegenden Teilchen und verschloss die Wunde wieder. Sein Bescheid: Ich hätte eine massive Degeneration des gesamten Knorpelgewebes, da könne er nichts machen. Knorpelersatz, Knorpelzüchtung oder Knochenbohrung sei alles sinnlos, da es nicht greiffen werde in dem schwammigen Gelenk. Seine Theorie: da der Schaden so flächig sei hätte ich Chance auf Spontanheilung, ich bräuchte einfach Geduld und einen angemessenen Lebensstil. Obwohl die Entzündung das Gewebe mehr aufweicht meinte er der Körper solle zur Selbstheilung angeregt werden. Nur bei extrem starker Entzündung dürfe ich die Medikamente nehmen. Hat von Ihnen jemand ähnliche Erfahrungen? Ich habe Angst, dass mein Gelenk versteifft wird und ich dann gar nichts mehr machen kann oder ich mit anderen Gelenken als Folge Probleme bekomme. Wäre ich etwas älter wäre das kein Problem, aber ich kann mir das überhaupt nicht vorstellen, dass ich so ausgebremst werde. Nun dreht es in meinem Kopf und ich weiss nicht, was ich noch tun kann. Für Ihre Vorschläge und Tipps sowohl Erfahrungen bin ich Ihnen sehr dankbar. Stubentiger

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Schmerzen/Steifigkeit und Rein-/Schleifgefühl im Knie

Hallo, nachdem der Orthopäde gestern die Arthrose im Sprunggelenk festgestellt hat, ich einen Termin zum OP-Vorgespräch(Arthroskopie) habe und den ersten Schreck verdaut habe kam heute Morgen der nächste Schreck.

Habe heute Morgen bei mir in der Hocke am TV und der Soundanlage gewerkelt. Nach etwa 2 Min. wollte ich wieder hoch um etwas zu holen. Ich kam nicht hoch. Ich konnte die Knie nicht strecken und der Schmerz war sehr stark und nur schwer auszuhalten. Habe gute 5Min. gebraucht um die Beine grade zu bekommen und bis der Schmerz fast ganz weg war.

Die Kniebeschwerden sind mir nicht neu, sie Tratten kurz nach dem Unfall in 2006 auf, ebenso hin und wieder ein plötzliches Wegknicken der Knie, besonders rechts. Eine weitere Beschwerde ist: wenn ich die Hand beim Sitzen oder Liegen auf die Knie lege fühle ich ein Reiben/Schleifen, hören kann man es nur sehr schwer. Habe den Beschwerden nicht so eine starke Bedeutung zugemessen.

Beim Recherchieren im Internet über Arthrose habe ich gelesen das diese Beschwerden Symptome einer Arthrose im Knie sein könnten. Bei dem Unfall stand ich während des Aufpralls mit beiden Beinen durchgedrückt auf den Pedalen (etwa 70KM/h, frontal, Baum). Die Kniescheiben seien damals „angerissen“ gewesen.
Meine sorge ich ein wenig dass zu der Sprunggelenkarthrose nun noch eine Kniearthrose (beidseitig?)dazukommt. Werde es auf jeden fall am Donnerstag ansprechen. Trotzdem würde es mich ein wenig beruhigen zu wissen welsche Ursache es bei euch hatte, die ähnliche Beschwerden haben.

Danke

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ständiges Druckgefühl am Knie und Knirschen?

Ich bin 28 Jahre alt und hatte noch nie zuvor Probleme mit dem Knie, wobei ich gemerkt habe, dass ich schon vor etwa 2 Jahren das gleiche Symptom schon 1-2 mal feststellte, ein Druckgefühl beim langem laufen im Knie, das dann aber wieder verschwand und nicht mehr wieder kam. Vor etwas einer Woche bemerkte ich bei einem etwas längerem Marsch von 3-4 km wieder ein Druckgefühl im rechten Knie. Das Gefühl kam auf gegen Ende der Tour auf, nachdem ich das Tempo beschleunigte. Mit der Zeit wurde es immer schlimmer und ich musste das Tempo deutlich reduzieren. Es war ein Druckgefühl, manchmal fühlte es sich auch leicht locker an. Am gleichen Tag bemerkte ich auch ein knirschen im Knie, allerdings knirscht es nur, wenn ich mich sehr tief in die Hocke begebe und dann wieder aufstehe.

Am nächsten Tag wandere ich 25km und gegen Ende der Tour, wieder das gleiche Problem. Inzwischen habe ich das Druckgefühl auch zu Hause wenn ich nur ein paar Schritte laufe, allerdings wenig ausgeprägt. Gleich am nächsten Tag bin ich nochmal 10km gelaufen, da hatte ich wieder das Druckgefühl aber so schlimm, wie als ich es beim ersten mal bemerkte war es seither nicht mehr. Von einem richtigen Schmerz kann man nicht sprechen, unangenehm ist es aber schon und je mehr ich belaste umso angenehmer wird es. Es schmerz nach einer starken sportlichen Belastung nicht nach. Und das knirschen macht mir Sorgen, das soll man ja immer ernst nehmen, das hört auch nicht auf. Lass in dem Zusammenhang etwas von Knorpelschaden und Arthrose.

Das Knie habe ich trotz allem nicht weiter geschont, habe in der Zeit auch weiter intensiv Tennis gespielt und hatte immer das gleiche Problem. Es wurde dadurch nicht schlechter und nicht besser. Gestern habe ich mir einen Tag Ruhe gegönnt, es scheint aber noch nicht besser. Weiß jemand was das sein könnte?

Ein Termin beim Ortopähde habe ich schon.

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