Onkozytom der Niere

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Hallo Anne41,

leider sind die Dinge in der Medizin nicht ganz so einfach wie im Netz dargestellt: Das Onkozytom der Niere zählt zwar seit längerem zu den benignen Tumoren mit guter Prognose - das heißt aber noch lange nicht, dass noch nie eines doch noch maligne geworden wäre.....

Ausschlaggebend für die weitere Therapie ist stets der exakte histologische Befund, der in der klinischen Pathologie erstellt wird: Der erfahrene Untersucher beurteilt die Sache persönlich und schlägt anschließend eine Therapie vor; seine morphologischen Zellbeurteilungskriterien sind aber praktisch von anderen Leuten kaum nachvollziehbar - denn nur er ist auf so etwas spezialisiert. Es gibt nämlich nicht einfach nur gut- und bösartig, sondern auch sehr viele Übergänge.

Zwar ist die Prognose in diesem Falle gut - aber eine weitere Beobachtung zur Sicherheit wurde empfohlen.

Liebe Grüße vom Alois

Vielen Dank.Dann hoffe ich einfach mal,dass mit dieser OP für mich das Schlimmste überstanden ist,die Termine nehme ich natürlich war.So erklärt kann ich das dann auch eher nachvollziehen.Nochmal danke,fürs lesen der Frage.

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lange zurückliegende Borrelioseinfektion?

Hallole zum besseren VErständnis ein etwas längerer Text

Hallole

nach 2 Stürzen wurde am Freitag ein MRT vom Knie gemacht.

Dorsal am medialen Fermurkondylus am Ansatz des Caput mediale des Muskulus gastrocnemius zeigt sich ein Knochenmarködem, Die Sehen ist Zentralsignal angehoben. Regelrechter knorpeliger Gelenküberzug. Kein Gelenkerguss, kleine Bakerzyste. Am Übergang des Nervus ischiadicus zum Nervus tibialis zeigt sich eine 5,5 cm messene ovaläre Aufforderung (Raumforderung?), T1 hypointens und PD hyperintens.

Beurteilung: Distorsion Sehne des Caput mediale des Muskulus gastrocnemius mit Knochenmarködem dorsal im medialen Fermurkondylus. Raumforderung am Übergang Nervus ischiadicus'/tibialis, DD Neurinom

Histologie ist da-scheint gutartig zu sein, aber wegen der anderen Beschwerden: würde mich interessierten, ob die Beschwerden in dem Bein, die offenbar nicht vom Tumor ausgehen sollen und auch das Knochenmarködem und die Bakerzyste von einer nicht erkannten Borreliose stammen könnten. Ich hatte vor gut einem Jahr eine Zecke, die sich - nachvollziehbar - 2 Tage an mir gelabt hat. Wie ich laienhaft informiert bin, gibt es wohl keine wirklich gut geeigneten Untersuchungen zur Feststellung einer so lange zurückliegenden Infektion oder täusche ich mich da?

Ich habe Schmerzen im Knie, in der Wade und der Außenseite des Unterschenkels, lt. Chirurg hat das nichts mit dem Tumor zu tun.

Ich bin für alle Antworten, die mir weiterhelfen und Aufklärungen äußerst dankbar.

Grüssle

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Wie sich verhalten nach dem Befund: Schatten auf der Lunge?

Hallo: bei unserer Mutter wurde kürzlich bei einer Routineuntersuchung im Krankenhaus ein Schatten auf der Lunge festgestellt. Bei der anschließenden Bronchioskopie wurde versucht, das Teil/Schatten/wasauchimmer zu entfernen, was aber nicht gelungen ist. Da der Schatten auf der Lungenspitze, hinter dem Schulterblatt platziert ist, war es auch nicht möglich, auf "einfache" Art und Weise eine Gewebeprobe zu entnehmen. Deswegen wurde dann zuerst geplant, von der Seite aus operativ zu der fraglichen Stelle vorzudringen und eine Probe zu entnehmen. Da meine Mutter zwar in einigermaßen gutem Allgemeinzustand, aber schon 80 Jahre alt ist, nur noch 1 Niere und ein schwaches Immunsystem hat, wurde dann doch erst mal auf diesen Eingriff verzichtet. Die Stationsärztin (Bergm.heil-Krankenhaus in Bochum) hat den Fall mit dem Oberarzt besprochen und nun ist man so verblieben, dass unsere Mutter in 8 Wochen wiederkommen solle, damit dann bei einem erneuten Röntgen geprüft wird, ob sich der Schatten vergrößert hat. Im Entlassungsbericht aus dem Krankenhaus ist vermerkt, dass man mit hoher Wahrscheinlichkeit von einem Karzinom ausgehe. Auch einige Tumor-Marker sind erhöht.

Aus Sicht eines medizinischen Laien ist mir sehr unwohl bei dieser abwartenden Vorgehensweise. Müsste man nicht SOFORT etwas unternehmen? Wie ist die Meinung der Experten hier zu diesem Sachverhalt?

Für hilfreiche Antworten: vielen Dank im Voraus!

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Knieinfektion ohne Keimnachweis mit gleichbleibend erhöhten Entzündungswerten?Brauche dringend Hilfe

Hallo,

ich habe momentan ein richtig ernsthaftes Problem mit meinem Knie und brauche Hilfe. Ich beginne mal von ganz vorn. Ich bin 23 Jahre alt und treibe regelmäßig Sport, sowohl Laufen als auch Krafttraining.

Vor ca. 6 Wochen schmerzte mein rechtes Knie urplötzlich in der Nähe des Außenmeniskus´. Es schwoll auch etwas an. Ich hatte im Zeitraum von 4 Wochen vor diesen Schmerzen weder einen Sportunfall, noch eine Wunde am Bein oder sonstige Fremdeinwirkungen.

Schließlich verschrieb mir ein Arzt Voltareen-Schmerztabletten und ordnete einen Druckverband an. Die Schmerzen und die Schwellung nahmen voerst auch leicht ab. 5 Tage später jedoch schwoll es enorm an und wurde sehr steif. Die Schmerzten machten das Gehen fast unmöglich.

Daraufhin wurde bei einer Punktion des Knies und einer Blutanalyse eine Leukozytenzahl von 44.000 und ein Entzündungswert (CRP) von 113 festgestellt.

Ich wurde dann sofort stationär eingewiesen. Es folgten dann 2 Arthroskopien. Nach Angaben der Ärzte lag ein stark eitriger Erguß vor. Mir wurden zwei Antibiotikaschwämme ins Knie gelegt, sowie das Antibiotikum Cefabrexil intervenös verabreicht. Zwei Wochen nach der OP pendelte sich der CRP-Wert bei 5,5 ein und wurde eine Woche später nicht besser, sondern war gleichbleibend. Die Antibiose wurde nun oral verabreicht.

Die Ergebnisse der Abstriche, der Histologie und weiterer Tests waren laut Ärzte Folgende:

kein Keimnachweis im Punktat, keine rheumatische Erkrankung, keine Borrelienantikörper, keine Pilzerkranken, keine Gonokokken (Tripper), kein HIV, kein Tuberkulos, kein Fieber, normaler Puls und Blutdruck

Ich wurde dann mit einem CRP-Wert von 5,5 entlassen. Währenddessen schonte ich auch weiterhin mein Bein.

Eine Woche später wurde dann bei einer ambulanten Kontrolle ein CRP-Wert von 13,5 festgestellt.Das Punktat im Knie wies wieder eine eine erhöhte Leukozytenzahl von 22.000 auf.

Ich wurde dann wieder stationär aufgenommen und es wurde eine weitere Athtroskopie durchgeführt. Die Entzündungwerte pendelten sich bis zum heute Tage bei 7 ein, was auch noch deutlich überhöht ist. Das Kniegelenk ist auch weiterhin geschwollen.

Die Ärzte wissen leider nicht mehr weiter und ich auch nicht. Aus diesem Grunde bitte ich um Hilfe:) Laut den Ärzten ist mein Knie enorm durch den Infekt gefährdet. Selbst, wenn man mir auch nur einen Spezialisten empfehlen könnte, wäre ich sehr dankbar!

Vielen Dank im voraus für die Hilfe!

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Parotistumor - wie sicher ist die Aussage über Gutartigkeit nach MRT?

Hallo!

Ende März war ich bei meinem Hausarzt wegen einer Schwellung unterhalb meines rechten Ohres. Dieser hatte mir dann direkt Blut abgenommen (Blutwerte sind alle in Ordnung) und mich zum HNO geschickt. Der HNO fragte mich dann, ob ich in letzter Zeit ungewollt Gewicht verloren hätte (habe ich nicht) und hat dann die besagte Stelle abgetastet und mich gefragt, ob es wehtut. Hat es ein bisschen... naja, doof wie ich bin hab ich trotzdem "nein" gesagt. Ich weiß nicht warum. Vielleicht dachte ich, das bisschen Schmerz wär ja normal wenn man da rumdrückt. :-/

Jedenfalls hat der HNO gleich einen Parotistumor vermutet und mich zum MRT geschickt. Im Befundbericht wurde schließlich ein gutartiger Tumor festgestellt, der eine Vene verdrängt.

Seit meinem Besuch beim Hausarzt, dem MRT und meinem letzten Besuch beim HNO (22.04.13) sind ja nun einige Wochen vergangen. Inzwischen schmerzt mir der Tumor leicht, wenn ich direkt draufliege. Bei direktem Druck mit dem Finger, schmerzt es sogar richtig ordentlich. Ich werde zwar den Hausarzt mal am Montag fragen, ob sich da was verändert haben könnte, aber ich würde trotzdem gern wissen, wie genau man durch MRT-Bilder feststellen kann, ob der Tumor wirklich gutartig ist? Vor allem, weil man mir meinen Operationstermin erst MITTE JUNI (!!!) anbietet, denn laut Arzt, der das operieren soll, liegt da keine besondere Dringlichkeit vor (??).

Vielen Dank für Erfahrungsberichte oder sogar Fachkompetenz :-)

Liebe Grüße,

Lervi

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