Onkozytom der Niere

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Hallo Anne41,

leider sind die Dinge in der Medizin nicht ganz so einfach wie im Netz dargestellt: Das Onkozytom der Niere zählt zwar seit längerem zu den benignen Tumoren mit guter Prognose - das heißt aber noch lange nicht, dass noch nie eines doch noch maligne geworden wäre.....

Ausschlaggebend für die weitere Therapie ist stets der exakte histologische Befund, der in der klinischen Pathologie erstellt wird: Der erfahrene Untersucher beurteilt die Sache persönlich und schlägt anschließend eine Therapie vor; seine morphologischen Zellbeurteilungskriterien sind aber praktisch von anderen Leuten kaum nachvollziehbar - denn nur er ist auf so etwas spezialisiert. Es gibt nämlich nicht einfach nur gut- und bösartig, sondern auch sehr viele Übergänge.

Zwar ist die Prognose in diesem Falle gut - aber eine weitere Beobachtung zur Sicherheit wurde empfohlen.

Liebe Grüße vom Alois

Vielen Dank.Dann hoffe ich einfach mal,dass mit dieser OP für mich das Schlimmste überstanden ist,die Termine nehme ich natürlich war.So erklärt kann ich das dann auch eher nachvollziehen.Nochmal danke,fürs lesen der Frage.

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Bei mir war ein Verdacht auf Diabetes weil ich soviel trinke täglich und ständig Durst habe. Ich trinke aktuell mindestens fünf Liter am Tag. Diabetes wurde jetzt aber ausgeschlossen und mit der Niere habe ich scheinbar auch nichts. Was kann es denn eventuell noch sein?Danke für Ihre Antworten.

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Man sagt ja immer, ab einer bestimmten Größe neigt ein bestimmter Tumor dazu, zu metastasieren. Wie ist das bei Brustkrebs.. hängt das da von der absoluten Größe des Tumors ab, oder von dem Verhältnis vom Tumor zur Brust?

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Rezidives Spindelzellsarkom,gibt es noch Hilfe?

Bei meinem Schwiegersohn ( 27 Jahre) wurde 2007 ein embryonales Rhabdomyosarkom auf der Prostata festgestellt. Nach Therapie mit Holoxan, Adriblastin und Oncovin und anschließender Bestrahlung, kam es 2008 zur Operation mit kurativer raikaler Prostatektomie und bilat Lnn-ektomie. Bei der Untersuchung des entfernten Tumors wurde festgestellt, dass er sich zum myxomatösen Spindellzellsarkom umgewandelt hatte. Diagnose lautete:geheilt. Freundentanz unserer Familie!!! 2009 bekam er einen Sphinkter AMS 800 eingesetzt. Alles war gut. Im Oktober 2010 wurde ein Lokalrezidives Spindelzellsarkom festgestellt. Erste Therapie mit Carboplatin-Etoposid Zyklus half nichts, auch die zweite Therapie mit Hycamtin und Endoxan brachte keinen Erfolg. Dann entschloss man sich zu einem "letzten" Versuch mit Yondelis, in den wir alle Hoffnug legten. Trotz aller Nebenwirkungen kämpfte mein Schwiegersohn tapfer,doch jegliche Mühe war vergebens.Am Donnerstag erhielten wir die Nachricht, dass auch diese Therapie nicht angeschlagen hätte (der Tumor ist weiter gewachsen)und es keine Chemotherapie mehr gäbe.Operation wurde von vornherein ausgeschlossen.Was können wir jetzt noch tun?

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Schmerzen linke Flanke. Muskulatur oder Nieren?

Hallo!

Seit einer Woche habe ich jetzt relativ starke Schmerzen im linken seitlichen Rückenbereich, also so im linken Flankenbereich.

Ich hatte das meiner Manualtherapeutin erzählt und die hat dann auch am Mittwoch, Freitag und Montag die Stelle bzw. meinen Rücken entsprechend behandelt. Es lag wohl eine kleine Blockierung im Übergang von BWS und LWS vor, die sie aber am Mittwoch schnell lösen konnte. Ansonsten hat ihre Behandlung aber leider keinerlei Besserung gebracht. Auch Wärmeanwendung hatte ich versucht, aber auch diese brachte keinen Erfolg. Deshalb meinte sie, ich solle mal meine Nieren kontrollieren lassen.

Obwohl das letzte Blutbild (vor 4 Wochen) und auch ein damals gemachter Ultraschall keine Auffälligkeiten im Bereich der Niere zeigten. Ich habe auch keine Schmerzen beim Wasserlassen, hatte keine Blasenentzündung o.ä.

Also bin ich dann heute, nachdem mein Hausarzt wieder auch dem Urlaub zurück war, zu diesem gegangen. Er hat einen Ultraschall gemacht und gesagt, dass die Niere ganz normal aussieht und da nichts zu sehen wäre. Es soll zwar morgen sicherheitshalber noch eine Urin-Untersuchung gemacht werden, aber er glaubt nicht, dass es von der Niere kommt, sondern er denkt, dass es ein muskuläres Problem ist. Von der Behandlung meiner Manualtherapeutin hatte ich ihm berichtet.

Jetzt bin ich etwas verwirrt, weil der Arzt vermutet, es wäre eher muskulär, meine Manualtherapeutin dies aber schon fast ausschließt, da es durch ihre Behandlung noch nicht mal zu einer minimalen Besserung gekommen ist.

Gibt es vielleicht sonst irgendwelche Anhaltspunkte, woran ich selber erkennen könnte, was eher die Ursache ist? Irgendwelche anderen Symptome, die ich vielleicht selber gar nicht so zuordne (da es mir ja wegen meiner Magenerkrankung sowieso nie ganz gut geht)?

Ich werde morgen natürlich nochmal mit dem Arzt sprechen, aber irgendwie finde ich das Ganze ziemlich komisch.

Danke für eure Antworten! Viele Grüße, Lexi

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