Onkel baut immer schneller immer mehr ab - wie kann man ihm helfen?

2 Antworten

Beim Psychologen ist dein Onkel schon, da wäre abzuklären, welche Medikamente er nimmt. Ich kannte einen Mann, der durch die Medikamente gegen seine Depression in seinen Aktivitäten - auch Bewegung und sprechen - sehr verlangsamt war.

Ausserdem würde ich eine Untersuchung beim Neurologen empfehlen. Eventuell Verdacht auf Alzheimer. Auch wenn dein Onkel noch keine 60 ist.

Suche im Internet nach -> Uhrentest bei Alzheimer. Das kannst du auch selbst mit deinem Onkel machen.

Ein Psychologe darf keine Medikamente verschreiben. Wenn der FS also nicht einen Psychiater damit gemeint hat, wäre das auch eine Anlaufstelle. Die geschilderten Symptome können größtenteils auch von einer schweren Depression stammen!

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Hallo , da mein "Baujahr" ebenfalls 1960 ist, berührt mich Ihre Frage sehr geht mir irgendwie schon nah, dass es Menschen gibt, die schon mit 59 Jahren derart schlecht zurecht sind.

Wenn ihr Onkel Antidepressiva nimmt würde es mMn Sinn machen mit dem Psychologen/Arzt zu sprechen um diese zurückzufahren . Diese Art Medikamente machen eigentlich nur müde . Sie schreiben es gibt schon einen gesetzlichen Betreuer ? Mit dem einmal reden hilft gar nicht ?

Eine Blutuntersuchung bei einem vernünftigen Hausarzt, der ihn nicht gleich zu weiteren Untersuchungen überweist, könnte evtl. auch helfen ....

Außerdem würde ich ihm gern Vit C , Cholin, PABS, B12 empfehlen .

Alles erdenklich Gute .

Schilddrüse TSH zu hoch - fT3 und fT4 normal

Hallo,

ich bin männlich, 19 Jahre alt und fühle mich seit 2 oder 3 Monaten immer schwächer. Bemerkt habe ich es erstmals beim Sport. Wenn ich zum Beispiel Liegestütze gemacht habe, habe ich bereits nach 3-4 Wiederholungen aufgehört. Hatte einfach keine Lust mehr dann weil es mir "zu anstrengend" war. Habe diese Lustlosigkeit mit leichten depressiven Verstimmungen in Verbindung gebracht. (keine Arbeit, soziale Probleme etc.) Vor 3 Wochen habe ich dann endlich Arbeit gefunden. Mache einen Minijob als Kellner/an der Bar. Habe dort lange Tage (bis zu 16 Stunden am Stück), allerdings eher selten. Meistens 1x die Woche.

Das ganze tat mir sehr gut. Jetzt habe ich allerdings seit 2 Wochen nicht gearbeitet und fühle mich immer schwächer. Beim Treppensteigen zum Beispiel merke ich es. Die Beine fühlen sich schlapp an.

Dazu muss ich mich häufig Dehnen, damit es sich besser anfühlt. Vorhin hatte ich sogar leichte Schmerzen beim Kartoffelschälen. Auch Kniebeugen sind ziemlich anstrengend. War deswegen auch schon beim Arzt. Er hat mir was gegen Verspannungen verschrieben und Blut abgenommen. Die Blutwerte waren soweit i.O. jedoch hatte ich einen erhöhten Schilddrüsenwert. Normal ist wohl bis 4,3 und ich habe 11,73 (ist das sehr viel?). Blutdruck ist auch soweit normal jedoch habe ich einen sehr niedrigen Puls für jemanden der kein Sport macht. Bin aber trotzdem mit 82 kg sehr schlank. Der Puls liegt zwischen 55 und 65.

Vor ca. 2 Jahren war ich schon mal beim Arzt wegen ähnlichen Symptomen, jedoch längst nicht so schlimm. Hatte damals einen Wert von 5,4 und einen zu hohen Puls. Bin aber nicht zum Internisten gegangen...

Vor ca. 3 Monaten habe ich angefangen kein jodiertes Speisesalz sondern ein gutes Meersalz zu verwenden. Für alles ink. Wasser für Nudeln. Ich esse außerdem selten Fleisch, kein Brot und häufig Nudeln/Reis. Könnte sich die verringerte Jodaufnahme auf meine Schilddrüse auswirken, sodass sich das verschlimmert hat?

Die genaueren Schilddrüsenwerte sehen so aus:

fT3 4,18 (Ref. 2,56 – 5,01)

fT4 10,5 (Ref. 9,8 – 16,30)

Da der T4 Wert sehr gering ist, vermutet mein Arzt, dass die (Neben?-)Schilddrüse deshalb überproduziert weil sie es gerade so halten kann. So oder ähnlich hat er mir das erklärt. Deshalb soll ich eine geringe Dosis L-Thyroxin nehmen und in 1,5 Monaten noch mal wiederkommen zum erneuten Blutbild.

Verschrieben bekommen habe ich jetzt L-Thyroxin Jod AR50UG/150. Eben ist mir beim Abtasten aufgefallen, dass die Schilddrüse auf der rechten Seite leicht vergrößert ist (länglich). Tut aber nicht weh.

Habe gelesen, dass sich bei einem Jodmangel die Schilddrüse vergrößert. Wäre das möglich? Soll ich vorsichtshalber zu einem anderen Arzt gehen (Internist?) oder erstmal abwarten und gucken was passiert?

Vielen Dank!

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