Oft Benommen, ab und zu schwindelig

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2 Antworten

Ich würde einen internistischen Rheumatologen und einen Angiologen hinzuziehen. Kalte Hände und Füße könnten auf ein Raynaud-Syndrom hinweisen. Weshalb zu HNO? Hast du Ohrgeräusche. Ein Raynaud-Syndrom ist eine schwere Durchblutungsstörung der Kapillaren, was sich auch mit Ohrensausen, Kopfschmerzen und nat. mit Durchblutungsstörungen der Hände und Füße bemerkbar macht. Da manchmal eine rheumatische Erkrankung dahinter steckt und dann auch eine Entzündung der Kapillaren vorliegt, die überall im Körper Störungen hervorruft, auch zum Rheumatologen gehen.

hallo dinosaurier,

danke für deine antwort! die symptome eines raynaud-syndroms treffen auf mich jedoch nicht zu.

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hallo jpwalker,

ich schreibe jetzt mal nacheinander auf, was mir dazu so "einfällt" :-) (irgendwie "erkenne" ich mich in deiner schilderung wieder)

  • beim arzt wurde ja festgestellt, dass du zu wenig trinkst.

zu wenig flüssigkeit > blut kann "verdicken" (viskosität) > dadurch > gestörte "fließeigenschaft" > daraus resultierend "zu wenig sauerstoff" > und diese "minderdurchblutung" KANN u.a. schwindelattacken erzeugen.

(ebenso KANN der blutdruck durch "zu dickes blut" steigen, weil der organismus sich "gezwungen" sieht, den blutdruck zu erhöhen, um die nährstoff- und sauerstoffversorgung aufrecht zu erhalten)

  • frage an dich: WIE ernährst du dich? (du hast geschrieben, dass harnstoff (zu hoher wert??) und zucker (unterzucker) NICHT ok bei dir waren.)

VIEL eiweiß (proteine)??> sprich:viel fleisch,wurst, käse etc. (kurzum: kommt in deiner ernährung ZU VIEL tierisches eiweiß vor?)

auch eine proteinreiche kost (vereinfacht ausgedrückt) > "verengt" (mit der zeit) die blutgefäße, das blut wird "dicker"....fließt schlechter...

harnstoff ist das abbauprodukt des proteinstoffwechsels> proteinreiche kost > kann ERHÖHTE werte bedeuten.

auch ein ERHÖHTER (harnstoff-)wert kann mit deiner zu geringen flüssigkeitsaufnahme und des dadurch "minderen" zirkulierenden blutVOLUMENS (s.o.) zu tun haben.

all das beschriebene ein "teufelskreis", den ich z.b. vor jahren selbst miterlebt habe (> und mir daher der gedanke kam, dass das viell. auch "dein" problem sein KÖNNTE)

durch MEINE (ZU proteinhaltige) falschernährung und meinen jahrelangen zigarettenkonsum z.b. entstand dann mit der zeit auch eine GEWEBEübersäuerung und daraus muskelverspannungen...triggerpunkte....minderdurchblutung...schwindelattacken....

seelischer streß trug ebenfalls zu einer massiven verschlechterung bei.......dann kamen noch die vom arzt FALSCH verordneten medikamente dazu...x (erfolglose) therapien.... (>an der URSACHE meiner beschwerden war z.b. NIEMAND interessiert>bei mir wurde reine SYMPTOMbehandlung betrieben)

ich litt unter schwindelattacken (die beim "drandenken, verbunden mit nem angstgefühl >DASS sie kommen könnten" VERSTÄRKT wurden bzw. NOCH massiver auftraten....)

vielleicht machst du auch mal intensiver URSACHENforschung bei dir....

ICH habe mir damals die puzzleteilchen SELBST "zusammengesetzt"....

ach ja > hws-syndrom wurde bei mir damals auch festgestellt...ebenso eine leichte skoliose.....und der hno stellte eine "störung des gleichgewichtsorgans" fest......

aber: der schwindel ging auch nicht weg, als diese HNO-geschichte wieder ok war.

deshalb meine idee, dass es evtl. bei dir so sein KÖNNTE, wie oben beschrieben.

auf jeden fall wünsche ich dir ALLES GUTE!!

hallo berta!

als du gestern diese nachricht geschrieben hattest bekam ich direkt eine email auf mein handy und las sie! ich war unglaublich froh über deine nachricht! natürlich kann es bei mir alles anders sein, sowas weis man ja nie aber die symptome sind schon verdammt ähnlich.

du wolltest wissen wie ich mich ernähre. ich ernähre mich in der tat viel von tierischen eiweißen! andere zählen eher kalorien, ich als (kraft-)sport-interessierter etc zähl nur eiweiße. ich versuch mich zwar gesund zu ernähren aber ich hab das hauptaugenmerk lange mehr auf fleisch, fisch, eier, käse, milch und sonstigen proteinen gelegt. seit mai, also der beginn meines problems hat sich das jedoch ein wenig gelegt gehabt da ich auch weniger sport machte.

es macht also schon sinn das ich das gleiche habe wie du damals.

ich habe gestern mal ein experiment gemacht, ich hatte wieder kopfweh, mir war benommen, ich machte mir unglaublich viele gedanken. ehrlich gesagt auch seit dem punkt als ich hier die nachricht von "dinosaurier" las. beim lesen deiner nachricht dachte ich mir ich nehme mal eine aspirin die das blut dünner macht und somit ja kurzzeitig mein problem beseitigt (PS: klar, aspirin ist absolut keine dauerlösung!) und mir gings fantastisch. das lag sicher auch an deiner nachricht aber auch sicher an der verdünnung des blutes. mir gings echt spitze.

mich würde noch brennend interessieren was du genau alles getan hast um wieder gesund zu werden. sicher einfach vieeeeel trinken und obst und gemüse anstatt tierische eiweiße? und ich würde auch sehr sehr gern wissen wie lange die genesung bei dir gedauert hat UND wie es dir weiter erging als du quasi deine "krankheit" entdeckt hast. sind nach der gewissheit woran es lag die schwindelattacken ausgeblieben oder traten sie noch ein paar mal auf?

Berta, ich weis bei mir muss es nicht das gleiche sein aber ich bin dir erstmal sehr sehr dankbar!!

lg jpwalker

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@jpwalker

hallo jpwalker,

freut mich, dass ich dir mit meiner "leidensschilderung" ;-) > gedankliche anstöße geben konnte.

ich bin vor vielen jahren (als ich die "tablettenfresserei" leid war) auf die schüßler salze und die homöopathie gestoßen, die mir z.b. auch beide unheimlich weitergeholfen haben.

meine VERBESSERUNG kam nicht von heute auf morgen....das war ein langer weg.

DU bist ja erst 24 > ergo: wenn´s bei DIR die gleichen URSACHEN sind wie bei MIR damals, bekommst du das sicher "schneller in den griff".....bei mir lag´s schon "zu lange im argen" und hat dementsprechend länger gedauert mit dem gesund werden :-)

(heute habe ich noch mit ein wenig ü-gewicht zu kämpfen (>nach dem rauch-stopp vor 2 3/4 jahren gings gewicht rauf....und der stoffwechsel wird ja auch "langsamer" im alter:-) > aber sonst gehts mir heute wirklich GUT)

mir wurde damals immer mehr klar (nach der ursachensuche und vielen!! recherchen im internet), dass ich mich umstellen muß und nicht mit so ner eiweißlastigen ernährung weitermachen kann und darf. ich esse immer noch gerne ein gutes steak und ab und zu wurst und käse > aber es ist nicht mehr in diesen MASSEN und (fast) täglich > so wie früher) auf meinem speiseplan zu finden.

obst, gemüse, salate, mehr kartoffel als teigwaren sind jetzt meine favoriten...weniger fisch, fleisch > einfach AUSGEWOGEN soll´s sein > und vor allen dingen > MEHR BASEN als SÄURE.

VIEL STILLES! wasser über den tag verteilt trinken.....jeden! tag einen STRAMMEN spaziergang mit meinem hundle.....abends auf den crosstrainer ......einfach BEWUSSTER leben.

interessant ist ja schon mal, dass es dir nach einnahme einer ass BESSER ging....aber lass es nicht zur dauerlösung werden.

(KANN auch ins gegenteil umschlagen)

....spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,659271,00.html

versuche doch jetzt einfach mal MEHR zu trinken, dich ANDERS zu ernähren und schau, wie es dir dann geht....ob deine beschwerden BESSER werden.

die leber ist ja unser größtes stoffwechselorgan und eine "störung" (überforderung > AUCH z.b. durch zuviel eiweißkost) kann ebenfalls schwindel und kopfschmerzen erzeugen....ebenso wird die niere bei ZUVIEL protein in "mitleidenschaft" gezogen...

  • wurden bei deinem bluttest damals eigentlich die leberwerte bestimmt: Gamma GT----GPT-----GOT ?

lies mal im www nach, was zuviel proteine bewirken und "auslösen" können....hat auch einfluß auf den vitamin- und mineralstoffhaushalt.....übersäuert das gewebe....

die schulmedizin steht ja auf dem standpunkt: in einem gesunden organismus gibt es keine "übersäuerung" > die ausscheidungsorgane regeln das ALLES.....es bleiben da keine "stoffwechselendprodukte", die sich irgendwo ablagern....

stimmt ja auch > aber NUR > WENN der organismus noch intakt ist und einwandfrei funktioniert.

die muskulatur ist z.b. (neben den fettzellen) ein geeigneter speicherort für "saure stoffwechselschlacken"...

muskelhartspann in der schulter/nackenregion (kann mich noch GUT erinnern wie´s war!!)

der körper braucht ja z.b. u.a. calcium um die säuren abzupuffern....ist das gewebe "zu sauer" > holt er sich´s aus den knochen, den zähnen....ich weiß HEUTE schon, WARUM vor vielen jahren eine augmentation (knochenaufbau im oberkiefer) gemacht werden mußte, um meine zähne zu "retten"...

damals war mir das nicht bewußt, dass meine ernährung und mein rauchkonsum daran mit schuld war....

(die "gene" spielen natürlich auch eine rolle)

du hast auch geschildert, dass du neben deinem bürojob noch ein fernstudium gemacht hast....

VIEL am pc gesessen bist...der "stress", relativ wenig bewegung, falsche ernährung, wenig trinken, ausscheidungsorgane (evtl.) überfordert...(.vermutlich auch mineralstoffmangel)... und und....irgendwann streikt der organismus und zeigt dir ein STOP an.....

und DAS ist auch gut so > denn ERST DANN kommt man ins "grübeln" .... (ich kenn´s ja zur genüge :-))

(ich habe mir damals wg. dieser schulter/nackenverspannungen/triggerpunkte auch eine "stoßwellentherapie" gegönnt...zahlt die kasse allerdings nicht.....)

aber auch DAS war ja nur eine SYMPTOMbehandlung.....

ich hab´s wieder nur so geschrieben, wie´s mir in den sinn kam...falls du noch was wissen willst...frag einfach.

lg

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@berta

Gerade die Homöopathie stellt doch reine Syptombehandlung dar!

"Hahnemann, der Vater der Homöopathie, ging von den Symptomen der Krankheit aus und lehnte Ursachendenken ab.
Er prüfte Arzneimittel an Gesunden, und bekamen diese dann bestimmte Krankheitssymptome, hielt man das Mittel für geeignet, eben diese Krankheit zu heilen. Weil Hahnemann statt der oft gefährlichen, drastischen Mittel der damaligen "Schulmedizin" meist harmlose, verdünnte Stoffe verschrieb, hatte er gewisse Erfolge.
Aber Kranke allein durch Beseitigen ihrer Symptome heilen zu wollen, ist absurd! Hier haben die Homöopathen grundlegende Paradigmenwechsel verschlafen.

Denn Krankheiten haben Ursachen, und genau dort setzt die Wissenschaftsmedizin an, um gezielt zu behandeln.

"Erfahrungsheilkunde" und "Ganzheitlichkeit" sind kein Merkmal der Homöopathie. Die gesamte wissenschaftliche Medizin, die abwertend so gern "Schulmedizin" genannt wird, beruht darauf."

http://www.gwup.org/component/content/article/77/332-fragen-und-antworten-zur-homoeopathie

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@Auskunft
  • Denn Krankheiten haben Ursachen, und genau dort setzt die Wissenschaftsmedizin an, um gezielt zu behandeln.

dann liebe auskunft muß ich mich allerdings fragen > WARUM ist denn die WISSENSCHAFTSMEDIZIN beim MIR nicht so "vorgegangen" und hat nach den URSACHEN gesucht > sondern NUR symptombehandlung betrieben ?????

auf DIE URSACHEN bin nämlich ICH gekommen und NICHT meine ärzte!!

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