Nierenbeckenentzündung oder doch nicht?

2 Antworten

Fieber, Schüttelfrost und Flankenschmerz sind typische Symptome einer Nierenbeckenentzündung und  die muss intensiv antibiotisch behandelt werden.

Die Einmalgabe von 3000 mg Fosfomycin ist die Therapie der Wahl des unkomplizierten Harnwegsinfektes der Frau.

So wie Sie es beschreiben, war das aber kein unkomplizierter Harnwegsinfekt, sondern tatsächlich eher eine Nierenbeckenentzündung (Fieber, Schüttelfrost, Flankenschmerzen und entsprechender Urinbefund). Diese therapiert man nicht mit Fosfomycin, die Leitlinie empfiehlt hier die ambulante orale Therapie mit Cefpodoxim oder Ciprofloxacin oder Levofloxacin über 5-10 Tage.

Die Antibiotikatherapie war vermutlich unzureichend. Es kann deshalb trotzdem geklappt haben.

Ja, das habe ich mir eben auch gedacht. 

Ich denke allerdings nicht, dass es so richtig geklappt hat, da ich immer noch unter den gleichem Flankenschmerzen leide wie am Anfang, nur alle anderen Symptome sind größtenteils weg. 

Das ganze kommt mir nur etwas seltsam vor, da die Ärztin meine Flankenschmerzen immer ignoriert hat. Und das, obwohl das doch etwas ist, was man sehr ernst nehmen sollte, da das heißen könnte, dass etwas mit den Nieren nicht stimmt. Oder liege ich da falsch?

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@Sdfgh

Nein, sie liegen da richtig. Ein unkomplizierter Harnwegsinfekt ist für sich genommen nicht gefährlich. Die  gefürchtetste Komplikation ist die Aszension, also eine Nierenbeckenentzündung. Diese ist dagegen eine schwerwiegende Infektion, die   unbehandelt einen fatalen Verlauf annehmen kann. 

Die Diagnose wird im Prinzip klinisch gestellt  und nicht durch den Urinbefund/Bildgebung oder irgendetwas etwas anderes. Von daher kommt der Angabe von Flankenschmerzen, Fieber und Schüttelfrost in Verbindung mit dysurischen Beschwerden eine hohe Bedeutung zu. Bei einem entsprechend typischen Klopfschmerz muss die Arbeitsdiagnose  "Pyelonephritis (PN)" lauten. Ultraschall oder andere bildgebende Verfahren können im Frühstadium unauffällig ausfallen. Der pathologische Urinbefund findet sich sowohl beim unkomplizierten Infekt, als auch bei der PN gleichermaßen. Der Nachweis des gleichen Erregers sowohl in Urin- als auch Blutkultur ist ein starkes Indiz für eine PN/Urosepsis, aber diesen Befund hat man erst nach Stunden bis Tagen.

Ob es bei Ihnen ausgeheilt ist, kann man aus der Ferne einfach nicht sagen. Dass Sie kein Fieber mehr haben und die meisten Beschwerden rückläufig sind, ist sicher ein gutes Zeichen. Eine Entzündungsreaktion braucht auch immer etwas Zeit, um abzuklingen (auch wenn die Verursacher abgetötet sind). So gesehen kann auch die Missemfindung in den Nierenlagern noch ein Überbleibsel sein. Wenn Sie aber Angst oder Zweifel haben, dann müssen Sie nochmal hin.

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Ich habe oft gelesen, dass eine Blasenentzündung schon chronisch ist, wenn man die ca. 4 mal im Jahr hat. Da weiß ich nicht, ob ich lachen oder heulen soll, weil bei mir die BE ein Dauerzustand ist, und ich mich auch glücklich schätzen kann wenn ich sie 2 Wochen nicht hab.

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