Nierenbeckenentzündung?

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2 Antworten

Auskunft hat schon fast alles gesagt! Was aber von großer Bedeutung ist ,sind die Laborbefunde!Das Blutbild zeigt eine starke Vermehrung der weißen Blutkörperchen,die Blutkörperchensenkung ist stark beschleunigt.Im Urin finden sich viele weiße und rote Blutkörperchen,verschiedene Zellen des Harntraktes,Eiweiß und gelegentlich Aceton.Von großer Wichtigkeit ist eine gründliche bakteriologische Untersuchung des Urins für die Wahl des anzuwendenden Antibiotikums. Oft wird der Übergang in die chronische Form übersehen,weil die Anzeichen dafür fehlen.Und dann endet es meistens mit Niereninsuffiziens und renalem(dh.die Niere betreffend) Blutdruck!Also, bei ersten Anzeichen oder Vermutungen sofort zum Arzt!LG

Charakteristisch für die akute Form der Nierenbeckenentzündung (Pyelonephritis) ist ein plötzliches, schweres Krankheitsgefühl.

Die Betroffenen leiden unter Appetitlosigkeit und Abgeschlagenheit. Darüber hinaus kommt es zu hohem Fieber, eventuell mit Schüttelfrost; die Pulsfrequenz ist erhöht.

Die seitliche Bauchregion schmerzt dumpf oder krampfartig, wenn man sie mit den Handkanten beklopft.

In der Regel haben die betroffenen Personen Beschwerden beim Wasserlassen, die einer Blasenentzündung ähneln. Als Folge einer Nierenbeckenentzündung kann eine Lähmung des Darms eintreten, welche mit Brechreiz und Verstopfungen verbunden ist. Die Nierenfunktion ist bei der akuten Form der Nierenbeckenentzündung nicht eingeschränkt.

Die chronische Nierenbeckenentzündung kann lange Zeit symptomlos verlaufen und führt nach einiger Zeit zu einer Beeinträchtigung der Nierenfunktion bis hin zur Niereninsuffizienz.

Mögliche Beschwerden treten schubweise auf und sind relativ uncharakteristisch.

Sie äußern sich in Abgeschlagenheit, Rückenschmerzen, Magen-Darm-Irritationen wie Brechreiz und Gewichtsabnahme.

Da die Niere unter anderem auch an der Blutbildung beteiligt ist, kann eine Blutarmut (Anämie) die Folge sein. Der Urin bekommt eine trüb-rötliche Färbung. Ausscheidungspflichtige Substanzen wie Stoffwechselendprodukte können nicht mehr so gut über die Niere abgegeben werden. In etwa 30 bis 50 Prozent der Fälle führt die verminderte Flüssigkeitsausscheidung zum Bluthochdruck.

(http://www.onmeda.de/krankheiten/nierenbeckenentzuendung.html?p=4)

Eine Blasenentzündung begünstigt eine Nierenbeckenentzündung.

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