Niedrige Leistungsfähigkeit? Kopfsache?

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3 Antworten

Alles muss langsamer gehen, sie spricht etwas langsamer, betont viele Endungen langsam... hört sie nicht hin und träumt in ihrer Welt... Da sie leider nicht viel Allgemeinwissen hat, keine Gespräche führen kann... Sie sitzt die meiste Zeit im Garten, am liebsten am Handy und chattet.

Wenn ich das so lese, dann komme ich zu dem Schluss, dass ihre emotionale Reife und ihr geistiger Entwicklungsstand bei etwa 12 Jahren liegen wird. Das ist eine retardierte geistige Entwicklung.

Sie verhält sich wie 12, scheint Zusammenhänge auch nur wie eine 12 -jährige erfassen zu können, dazu passt auch die niedrige Toleranzschwelle (weint schnell und ist mit nahezu jeder Situation im Alltag überfordert.) usw. Mit Gleichaltrigen kann sie dann einfach nicht mithalten. Vom Äußeren her erwartet man eine erwachsene Frau, die evtl. selbst schon Kinder hat, steht aber tatsächlich einem Kind gegenüber.

Sie scheint in der Entwicklung stehen geblieben zu sein. Es hätte allerdings schon vor Jahren auffallen müssen, dass sie "hinterherhinkt", eben gravierende Defizite hat. Da ist wohl von den Eltern schon sehr früh einiges versäumt worden. Vermutlich ist sie nie gefördert und auch nie gefordert worden. Da hätte längst professionelle Hilfe gesucht werden müssen.

Mit 26 Jahren wäre es für eine junge Frau doch normal, fest im Leben zu stehen, beruflich erste Stufen erreicht zu haben, gerade das zweite Kind zu haben; so in dieser Art.

Mit ihr zu reden, von ihr zu verlangen, dass sie sich ändern soll, kann hier gar nicht fruchten. Wer im Kopf erst 12 ist, kann nicht erwachsen sein. Etwas für sie tun wollen, damit sie glücklich wird, ist hier auf jeden Fall viel zu wenig.

Ihr selbst kann gar nicht bewusst sein, dass etwas mit ihr nicht stimmt. Sie erkennt ja nicht, dass sie da in einer Traumwelt lebt, stehen geblieben ist, reichlich Defizite hat. So kann sie aber nicht den Rest ihres Lebens weiter vor sich hin chillen, das geht nicht.

Was soll werden, wenn die Eltern als Ernährer wegfallen? Spätestens dann wird sie aus ihrer jetzigen "Komfortzone" geworfen - und dann? Dann ist sie 50 und hat es im Kopf auf 18 gebracht?

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Eure Bekannte würde dringend therapeutische Hilfe brauchen, das hätte schon längst passiert sein sollen. Möglicherweise ist sie, was Intellegenz betrifft, nicht so gut bestückt, aber gerade deswegen muss ihr professionell geholfen werden, damit sie ein normales Leben führen und auch einen Beruf ausüben kann.

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Hört sich nach ADHS und autistischen Zügen (eventuell noch eine leichte geistige Einschränkung) an. Das könnte man vielleicht mit Stimulanzien wie Ritalin oder Amphetamin behandeln. Auf jeden Fall sollte sie zu einem Psychiater gehen.

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