Neue Hüfte, wie geht es danach weiter?

2 Antworten

Hallo! Erhöhungen sind sehr sinnvoll, werden auch von den Kassen übernommen. Z.B. Sitzerhöhungen und Toilettenaufsätze. Zudem sind lange "Schuhlöffel" sehr zu empfehlen, da man sich ja nicht bücken darf. Eventuell sollte man sich für einige Wochen eine Fußpflege gönnen, da man auch dort schlecht rankommt.

Gehhilfen, wie Krücken oder Rollator( je nach Alter und Wunsch) bekommt man ja bereits in der Klinik.

Besonders in den ersten drei Monaten nach dem Einsatz eines künstlichen Hüftgelenks sollte man sogenannte "Kombinationsbewegungen" vermeiden, also beispielsweise Rotationsbewegungen in Verbindung mit Beugung/Streckung oder Abspreizen. Diese Verhaltensregeln bekommt man in der Regel aber auch im Rahmen der Physio- oder Ergotherapie nach der OP beigebracht. Auch das Bewegen des Beines über die Mittellinie des Körpers hinaus (die sogenannte "Adduktion") sollte in diesem Zeitraum unbedingt vermieden werden, um einem Auskugeln des neuen Gelenks vorzubeugen.

zu enge Thrombosestrümpfe gefährlich?

Ich habe noch einmal eine Frage bezüglich der Thrombosestrümpfe, welche ich aufgrund meiner Operation tragen muss. Bin seit letzten Mittwoch operiert und hab die seitdem Tag und Nacht drangelassen. Jetz ist es aber so, das ich seit der letzten Operation im Mai (ebenfalls Knochenbohrung Hüfte andere Seite) bestimmt nochmal 5-7 Kg zulegte und als ich die Strümpfe soeben zum ersten Mal auszog bemerkte, das die Strümpfe meine Beine regelrecht abschnüren. Merkt man ja wenn das Blut wieder zirkuliert... Deshalb weiß ich jetz nicht so recht was genau ich machen soll. Soll ich die Strümpfe lieber wieder anziehen, oder ist es besser mir neue anfertigen zu lassen? Wie gesagt ich spritz mich ja täglich mit Clexane 40 mg, einer Thromboseprophylaxe. Ich bin halt auch kein Arzt, also was mach ich denn nu, morgen gleich neue anpassen lassen und heute keine anziehen? Zu Info noch, es sind solche besch.... lange Strümpfe und keine Kniestrümpfe, die schnürn echt alles ab! Ich hoffe jemand hat hier einen Rat parat. Danke

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Umstellungsosteotomie - Sinnvoll? Nachbehandlung? Risiken?

Hallo Leute, dies ist meine erste Frage und ich hoffe auf zahl- und hilfreiche Antworten ;)

Ich bin weiblich, 21 Jahre alt und nicht übergewichtig. Ich mache kaum Sport bin aber sehr fit.

Da ich seit längerem Kniebeschwerden und Rückenschmerzen habe, war ich vor kurzem bei einem Orthopäden und habe mich untersuchen lassen. Dabei ist folgendes rausgekommen:

Starker Senkfuß mit Fehlrotation der Unterschenkel und der Knie nach medial. Vermutlich bedingt durch eine Fehlrotation des gesamten Beines (eher rechtes Bein). Im 90 Grad Winkel wurden meine Unterschenkel nach lateral gebeugt um die Antetorsion (?) zu messen. Linkes Bein: 40 Grad; Rechtes Bein: 80 Grad. Das fand sogar ich recht erschreckend, obwohl ich schon immer relativ gelenkig war. Das habe ich noch nie probiert und dass ich nur auf der einen Seite so eine 'Verrenkung' hinbekomme, finde ich beunruhigend. Ich soll jetzt ein Hüftgelenks-CT und ein Ganzbeinröntgen machen lassen. Klar, danach weiß ich mehr, aber ich bin besorgt, da mir gesagt wurde, dass man eine Fehlstellung des Oberschenkelkopfes in der Pfanne nur mit einer Umstellungsosteotomie beheben kann und das die einzige Methode wäre, spätere Langzeitfolgen wie Knorpelschäden, zu vermeiden. Und das will ich unbedingt! Möchte kein künstliches Kniegelenk mit mitte 30 :/

Meine Frage: Bei einer einfachen Umstellungsosteotomie wird der Femur durchgesägt und mit OSM in der korrekten Stellung wieder fixiert. Ist das denn tatsächlich sinnvoll? Kann das tatsächlich die komplette Fehlstellung korrigieren? Hat damit jemand Erfahrung? Was kann dabei schlimmstenfalls schiefgehen (abgesehen von den klassischen Operationsrisiken)? Wie sieht die Nachbehandlung aus? Wie lange darf ich das Bein nicht voll belasten? Becken/Bein-Gips oder gibt es mittlerweile auch alternative Ruhigstellung? Evt. eine Oberschenkelgipshülse? Oder wird der Femur so weit oben durchgesägt, dass die OSGH dort nicht ruhigstellt? Etc., etc... ich habe so viele offene Fragen, da ich recht perplex war, als ich das gehört hatte. Möchte mich selbst ein wenig beruhigen. Vor allem, da die OP ja vielleicht gar nicht notwendig ist.

Ich hoffe, dass sich jemand mit dieser sehr speziellen Frage auskennt! Vielen Dank im Voraus und liebe Grüße!

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Immernoch Hüftprobleme nach Arthroskopie, woran kann es liegen?

Hallo, bei mir wurde vor ziemlich genau 6 Monaten eine Hüftarthroskopie wegen eines CAM-Impingements inkl. Labrumfixation und Entfernung der freien Gelenkkörper durchgeführt. Zusätzlich wurde noch vor 2 Monaten eine Radiosynoviorthese wegen einer Chondromatose im gleichen Gelenk gemacht. Leider sind die Beschwerden seitdem nicht besser geworden, eher im Gegenteil (im Vergleich zu dem Zeitraum vor der OP). Ich habe weiterhin Leistenprobleme, gerade beim Sport, aber auch im Alltag. Vor allem bei Sprints zieht es sehr und sind kaum bis zur Leistungsgrenze möglich, weil der Schmerz dann kommt, wenn die Hüfte weit in Extension muss. Es gibt Tage da geht es besser, an manchen dafür ganz schlecht, dann tut selbst eine Gewichtsverlagerung auf das betroffene Bein leicht weh. Dies war vor der Operation nicht so, da hatte ich ausschließlich Belastungsschmerz beim Sport. Bei einem MRT vor der Operation wurde zusätzlich auch noch eine Schambeinentzündung festgestellt, diese sollte aber nach einem halben Jahr ohne sportliche Belastung ausgeheilt sein oder? Explizit behandelt wurde diese aber nicht. Die Ärzte sagten, dass mein Knorpel für meine 25 Jahre schon ziemlich mitgenommen aussieht, eine Indikation für eine Prothese ist es zum jetzigen Zeitpunkt aber noch nicht. Der Radiologe bei der RSO sagte außerdem, wenn die Probleme weiterhin auftreten, könnte man eine weitere RSO machen. Würde das Sinn machen? Oder liegt es doch an der Schambeinentzündung? Ich möchte mich erst einmal erkundigen, bevor ich wieder zu Röntgen, MRT etc. geschickt werde und weitere Wochen vergehen. Vielen Dank!

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