nervenschmerzen durch gürtelrose

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Ich habe Erfahrung mit Capsaicin, es ist im ABC Pflaster, aber auch in einigen Rheumasalben,

Ich selber nehme wenn ich Nerven und Muskelschmerzen habe den roten Tigerbalm, er hilft zuverlässig, den darfst du aber nicht so großflächig einreiben, du denkst sonst, du verbrennst.

Hallo Waller, leider kommt es durchaus vor, dass durch den Erreger der Gürtelrose (Herpes Zoster) bleibende Nervenschmerzen zurückbleiben. Ob Dir hier Capsacain helfen kann, weiß ich nicht. Aber mir wurde nach einer schweren Herpesinfektion einmal hochdosiert Vitamin B verordnet. Ferner könnte Dir "Aconit-Nervenöl" der Firma Wala helfen. Wurde mir auch vom Arzt empfohlen. Ich wünsche Dir, dass das etwas bringt. Grüße Gerda

Du solltest unterstützend zur Regeneration der Nervenzellen es mal mit einem Vitamin B Komplex versuchen. Ich kenne eine Salbe, in der Chili enthalten ist, sie wird auf schmerzende Muskeln aufgetragen, wirkt aber stark durchblutungsfördernd und wärmend. Du musst mal ausprobieren, ob es Dir bei Deinen Nervenschmerzen helfen könnte und wenn es dafür nicht hilft, hilft es auf jeden Fall gegen Muskelverspannungen. Es ist der rote Tigerbalsam und den gibt es im Drogeriemarkt. Aber Vorsicht: unbedingt Kontakt mit den Augen oder Schleimhäuten vermeiden und sofort die Hände waschen (ich benutze immer Einweghandschuhe).

Hallo, das mit den Einmalhandschuhen kann ich nur befürworten. Wenn ich frischen Chili bearbeite, nur noch mit Einmalhandschuhen! Ich hatte mal ein sehr unschönes Erlebnis. Nachdem ich mir wirklich gründlichst die Hände gewaschen hatte, habe ich mich am Mund berührt. Ich sah für Stunden ziemlich rot aus, vom Schmerz wollen wir mal gar nicht sprechen. Was bei Männern beim Unrinlassen dann so passieren kann, könnt Ihr Euch sicher gut vorstellen. Aber eine wärmende und schmerzstillende Wirkung wird auf alle Fälle erreicht. Immer schön in Maßen!! Bei Überdosierung auf keinen Fall versuchen, mit warmem Wasser abzuwaschen. Wird dann noch schlimmer - alles schon mal ausprobiert, ich Dussel. Grüße Gerda

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ALS, SMA oder doch Borreliose?

Hallo,

mein Freund (38) leidet seit Dezember 2011 an Muskelfaszikulationen mit Atrophie im Schultergürtelbereich und Oberarmen. Mittlerweile treten nach und nach weitere Faszikulationen auf im Bereich Oberschenkel, Hand, Kaumuskel, wobei letzere seltener sind.

Unser erster Gang zum Neurologen ergab nach Sonographie, Nadelmyographie und Muskelbiopsie die Verdachtsdiagnose ALS. Sein Bluttest enthielt einen CK-Wert von 1100 (später 700), erhöhte ALAT und ASAT, leicht erhöhte Eosinophile, leicht erhöhtes Cholesterin, Triglyzeride und MCV. Die Muskelbiopsie ergab das es keine Entzündung ist und das es eine chronische Muskelatrophie ist und auch über eine Motoneuronerkrankung zu diskutieren ist.

Wir sind daraufhin ins Krankenhaus (ambulant) und dort wurde er von einem Neurologenduo untersucht.

Normale Nervenleitgeschwindigkeit, lebhafte Reflexe...

Diese Ärzte haben einen Gentest angeordnet, der nun gerade läuft auf das Kennedy Syndrom (Spinale Muskelatrophie).

Mittlerweile beginnen die Muskelzuckungen langsam in Kaumuskulatur und Hand.

Er hat jedoch keine Spastik, die Willkürmotorik funktioniert, Zunge und Sprache ist ok.

Vor ca 2 Jahren fiel mir bereits auf, dass seine Oberarme weniger wurden, er hatte damals eine neue Stelle als Elektriker angenommen, wo er weniger Waschmaschinen schleppen musste und schob dies darauf...

Ausserdem hat er oft einen Blähbauch, Oberbauchschmerzen (Magen), Nase zu, hatte einen vereiteren Zahn, hat leichte Brustdrüsenschwellung und die Hoden sind kleiner geworden... Und er hat noch Amalgam-Füllungen!

Ein früherer Allergietest wegen des Schnupfens und der verstopften Nase ergab nichts...

Das Neurologenduo antwortete auf meine Fragen ob es auch Borreliose oder eine Autoimmunerkrankung sein könnte mit NEIN. (ohne Begründung...)

Mein Hausarzt war erbost darüber das noch kein Liquor entnommen wurde... Ausserdem fehlt noch ein CT oder MRT um zu sehen, ob nicht eine Rückenmarksentzündung vorliegt (die im Blut nicht nachweisbar ist)...

Hat jemand hier ähnliche Erfahrungen? Oder eine Idee?

Würd mich sehr über Antworten freuen!

LG

Katrin

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Immer wieder plötzlich auftretende Kälte

Hallo ein Freund von mir hat seit ca. einem halben Jahr ein großes Problem. Bei ihm treten zu allen Möglichen Tageszeiten immer wieder "Kälteschocks" auf.

Es läuft immer gleich ab: Sein Körper beginnt von "Innen" kalt zu werden- schließlich fängt er an zu Zittern es fällt ihm schwer zu atmen seine Brust verkrampft- er kann kaum noch seine Hände bewegen (Muskeln verkrampfen). Seine Haut fühlt sich ganz kalt an - ich habe währenddessen auch seine Körpertemperatur gemessen - sie ist innerhalb von wenigen Minuten auf 35,2° gesunken. Ich mache ihm dann immer eine Wärmflasche und heißen Tee das hilft meistens- Man kann sagen, sein Körper kühlt sich grundlos ab, und schafft es nicht von alleine sich durch zittern wieder warm zu kriegen (je nachdem wie stark der Anfall ist)

Er war schon bei vielen Ärzten. Anfangs hatte er erhöhte entzündungswerte im Blut -diese waren auf eine wohl einwenig verpfuschte Blinddarmoperation zurück zu führen.(Seit der Operation hat er diese Anfälle) Ihm ist der Blinddarm geplatzt, woraufhin sich Abszesse gebildet hatten welche nicht entfernt wurden. diese hatten sich im Blut aufgelöst. Da er einen Herzschrittmacher trägt, hat er lange Angst gehabt, das sich die Bakterien an die Elektronik setzen und er stirbt.

Nun hat er schon einige Untersuchungen hinter sich und laut Ärzten ist alles wieder Ok. Ihm wurde gesagt, das diese Anfälle wohl psychisch seien... woraufhin er recht starke Tabletten (Antidepressiva) verschrieben bekommen hat ... (mir fällt leider der Name nicht ein) Diese helfen oft auch nach kurzer Zeit (manchmal aber auch nicht- es sei denn er nimmt die doppelte dosierung) Er soll die Tabletten auch nur nehmen wenn er die Anfälle hat. Danach ist er immer ganz schwach und schläfrig.

Allerdings ist er aus meiner Sicht nicht Depressiv (diese Tabletten können nicht die Lösung sein zumal keine Besserung in Sicht ist) und die Anfälle kommen auch nicht wenn er Stimmungsschwankungen hat, sondern sehr willkürlich... wenn er isst, wenn er arbeitet, wenn er Auto fährt, wenn er entspannt Fernseh guckt, mitten in der nacht wenn er schläft-.

Habe mir auch schon übelegt ob vielleicht irgend ein Nerv verklemmt sein könnte, da er oft Rückenschmerzen hat.... Oder ob es eine Allergische Reaktion sein könnte...

Ich mache mir wirklich große Sorgen um ihn und auch wenn mir hier keiner eine direkte Antwort geben kann... ich bin für jeden Hinweis dankbar.

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Neurologische Erkrankung?

Hallo an alle, ich (23) habe da mal eine Frage zu meinen Beschwerden.

Taubheitsgefühl von armen und beinen (li mehr als re.) fühlt sich an wie eingeschlafen,Kribbeln der Beine, Rücken und Gesäß ist auch taub, brennendes gefühl auf der haut, hab am rumpf au so n taubheitsgefühl als hätte ich n gürtel rum, bin auch ziemlich müde und erschöpft - könnt den ganzen tag schlafen, manchmal hab ich au keine kraft im arm oder bein und beine zittern auch als wär ich nen marathon gelaufen und ich lauf öfters wie besoffen - türrahmen oder ecken sind mir dann im weg.

war daraufhin beim orthopäden, weil ich dachte es wäre was eingeklemmt oder so. war aber nicht so. da ist alles ok (von orthopädischer seiter) Bandscheibe wurde auch untersucht und da ist alles in ordnung. Als ich meine Beschwerden meinem Hausarzt erzählt habe, meinte er: klingt nach was entzündlichen der nerven. Habe ne überweisung bekommen, aber der termin dauert noch ziemlich lange. Deshalb meine frage: Hat jemand von euch auch solche symptome? Was könnte das sein? Weiß nicht so recht, was ich mit der aussage von meinem Hausarzt anfangen soll. Danke im Vorraus für eure Antworten.

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