Natürliche Medikamente zur Beruhigung? Angst/Panik Attacken

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Johanniskraut hat mir nicht geholfen, es ist eher für Depressionen geeignet, ich empfehle die Baldiran, nimm ruhig etwas mehr davon, Tee ist auch gut, die Wärme wirkt verstärkt und die Flüssigkeit ist gut, wirkt schneller als Tabletten.

Baldrian wird allein oder in Kombination mit anderen pflanzlichen Extrakten wie Hopfen oder Melisse als mildes Beruhigungs- und Schlafmittel eingesetzt; im deutschsprachigen Raum sind zahlreiche baldrianhaltige Fertigpräparate im Handel, die häufig als traditionelles pflanzliches Arzneimittel zugelassen sind. Die Wirksamkeit von Baldrianpräparaten im Vergleich zu Placebo bei der Behandlung der Schlaflosigkeit ist zwar erwiesen; die Wirkung ist jedoch eher als gering einzuschätzen.[5] Für den ebenfalls zulässigen[6], häufig propagierten Einsatz von Baldrianpräparaten bei der Behandlung von Angststörungen ergibt sich keine ausreichende Evidenz.[7] Bei nervösen Herzbeschwerden kann Baldrian die Tagesbefindlichkeit (Konzentration, Leistungsfähigkeit) bessern. [8] Wie bei vielen pflanzlichen Arzneimitteln können Interaktionen mit anderen Medikamenten auftreten.[9]

Bei allen Zuständen von Nervosität, Schlaflosigkeit und vielen psychosomatisch bedingten Krankheiten kann Baldrian als Tee, Tinktur oder Pulver eingesetzt werden. Baldrian wird häufig mit anderen Arzneipflanzen wie Melisse, Hopfen oder Weißdorn kombiniert, da sich so gegenseitig verstärkende Effekte ergeben können.

http://de.wikipedia.org/wiki/Baldrian

Danke auch hier für die Zahlreichen und sehr ausführlichen Antworten! Ich war heute bei meinem Psychiater, dieser hat mir Johanniskraut (Esbericum, 250mg) verschrieben. Damals hatte ich es von meinem Hausarzt bekommen und wir denken das es möglicherweise an einer zu geringen Dosierung lag, deswegen probieren wir es jetzt mit einem anderen Wirkstoff und einer höheren Dosis.

Eine Freundin von mir macht mit menschen mit Panikattacken Bachblütentherapien.. Vielleicht solltest Du Dich mal danach erkundigen?

Panikattacken vom Kiffen. Habe ich zuviel Bong geraucht?

Hallo,

Sorry, dass das jetzt hier ein etwas längerer Text wird, aber ich fühle mich aktuell richtig schlecht, hab starke Angstzustände und brauche dringend Hilfe.

Also ich bin männlich, gerade 18 Jahre alt geworden, 1,86m groß und wiege etwa 70 Kilogramm. Ich kiffe und rauche seit etwa einem Jahr und 4 Monaten und bis auf kleinere gesundheitliche Probleme, wie z.B. Husten, eine verschlechterte Ausdauer o.ä., hatte ich keine ernstzunehmenden Beschwerden.

Gestern Abend jedoch hab ich als jemand, der sonst nur Joints raucht, mal wieder durch die Bong (Wasserpfeife) geraucht. Ich nahm einen ziemlich großen Zug (auch alle meine Freunde, die dabei waren, waren überrascht, dass ich SO VIEL gezogen hab).

Noch bevor ich den ganzen Rauch ausatmen konnte, bekam ich einen unglaublich starken Hustenreiz, der sich richtig ekelhaft anfühlte. Meine persönliche Vermutung ist zudem, dass ich durch diese Unmengen an Rauch, die nicht mehr komplett in die Lunge passten auch sehr viel Rauch runtergeschluckt habe. Ich kann dies jedoch nicht sicher sagen, da ich durch das Gras auch ziemlich breit war.

In den folgenden 3-4 Stunden ging es mir komplett dreckig. Ich bekam einen verdammt hohen Puls (über längere Zeit 160-170, nach einiger Zeit pendelte sich der Puls bei etwa 120 ein, bis er im weiteren Verlauf des Abends wieder einigermaßen normal wurde), der auch spürbar (es fühlte sich an als ob mein kompletter Körper pochen würde) und sichtbar (man konnte durch meinen Pullover meinen Pulsschlag sehen) war. Durch diesen hohen Puls und die zu hohe Dosis Gras bekam ich schnell Paranoia und sogar Gedanken an einen Herzinfarkt verdichteten sich. Diese Gedanken wurden auch nicht dadurch besser, dass ich begann meine Symptome zu googlen. Zudem bekam ich auch ziemlich rote Augen, wobei ich sonst kaum rote Augen vom kiffen bekomme. Ich bekam kleinere Atemschwierigkeiten und mein gesamter Kreislauf fühlte sich alles andere als gesund an.

Heute morgen bin ich aufgewacht und fühle mich weitestgehend besser, jedoch empfinde ich häufiger ein unangenehmes Stechen in der Herzgegend und kann meine Gedanken kaum von gestern Abend lösen.

Ich würde nach dieser ausführlichen Darstellung meiner Erfahrungen und Symptome gerne fragen, ob jemand mir helfen und ungefähr sagen kann, ob ich mir Sorgen machen sollte/zum Arzt gehen sollte. Ich vermute wie bereits erwähnt, dass ich zu viel Rauch verschluckt hab, da mein Magen immernoch komische Geräusche nach dem Trinken/Essen von sich gibt. Durch meine Googlerei gestern Abend kam ich aber auch auf Herzerkrankungen, Pneumothorax o.ä. und da ich selber so gut wie keine Ahnung von Medizin und vom menschlichen Körper hab, brauche ich auch jemanden, der mir das ausreden kann, um diese Angst loszuwerden.

Ebenfalls halte ich für wahrscheinlich, dass es sich um eine Panikattacke in Zusammenhang mit zu viel THC handelt, jedoch kann ich auch dies nicht sicher sagen und bitte nochmal um eure Hilfe.

Vielen Dank im Voraus.

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Wie weit Wobenzym zusätzlich zu Xarelto möglich?

EIne ähnliche Frage hatte ich neulich schon mal gestellt, darum diesmal präziser und konkreter, s.o.! Dass ich Xarelto (Blutverdünner) brauche, ist nach Ansicht eines Chefarztes erwiesen, nachdem ich schon zweimal absolutes Vorhoffflimmern bekam und als Herzaptient (Aneurysam 2011 mit OP) sowieso ein höheres Risiko habe, ein Blutgerinnsel zu bekommen. So weit, so gut/schlecht. Nun hatte ich 2001/02 dieselben tierischen Schmerzen wie seit ENde Mai 2018 ich sie akut wieder habe: Hüftkopfnekrose rechts, transitorische Ischämien, Entzündungen, odemisierter Hüpfkopf, Kalziummangel. Der Hüftkopf ist noch nicht verformt und es besteht wie vor 16 Jahren die begründete Hoffnung, dass nach Monaten konsequenter Medikamente und Entlastung durch Krücken wieder alles gut wird. Damals jedoch nahm ich täglich neben Magenschonern, Diclofenac, Vigantoletten eben auch WObenzym 3 mal vor den Mahlzeiten, damals bis zu 3-4 Tabletten jeweils. Die Kur war damals sehr erfolgreich. Ich brauchte nicht angebohrt zu werden. Nach 2-3 Monaten war ich wieder schmerz- und beschwerdefrei. Aber das scheint das Problem, das kein Apotheker und kein Arzt gerne beantwortet: Da Wobenzym auch blutverdünnend wirkt und im Grunde eine Kontraindikation zu Xarelto darstellt, - ist es dann für mich ganz verboten? Wäre es denn nicht mal denkbar, nur die halbe der 20mg-Xareltotablette zu nehmen und eine mehrwöchige Wobenzymkur zu probieren? Gibt es denn nirgends exakt wissenschaftliche Angaben darüber, wie starkt Wobenzym zusätzlich blutverdünnend wirkt und wie viel Xarelto ich evtl. täglich weniger einzunehmen wäre? Ich weiß, Xarelto funktioniert anders als andere Blutverdünner, aber kommt es nicht auf das Ergebnis an? Wer diese Schmerzen hat wie ich zur Zeit, schert sich nicht um Warnhinweise, sondern braucht sehr bald eine Antwort auf die Frage, wie ich verantwortlich Wobenzym einnehmen darf.

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