Nasennebenhöhlen-OP machen oder nicht?

4 Antworten

Wie Dein Arzt Dir ganz richtig sagte, gibt eine OP leider keine Garantie, dass alle Deine Beschwerden verschwinden werden. Auf der anderen Seite ist die OP bzw. die Zeit danach, ehe alles verheilt ist, auch nicht gerade angenehm.

Von dieser Warte aus gesehen, solltest Du erst alles andere versucht haben. Beispielsweise die Tipps, die Dir @Hooks gegeben hat.

Ich habe gottlob nur eine Deiner Baustellen (verkrümmte Nasenscheidewand, vergrößerte Nasenmuscheln). Die Nasenmuscheln habe ich per Laser verkleinern lassen (auf lange Sicht erfolglos), gegen eine Begradigung der Nasenscheidewand habe ich mich entschieden, da der "Leidensdruck" einfach nicht hoch genug war.

Wenn ich, wie Du, ständige Infektionen im HNO-Bereich hätte, müsste ich erneut über eine OP nachdenken. Aber wie gesagt, ich würde erst alles mögliche andere versuchen.

Eines meiner "Gegenmittel" sind die von @Hooks erwähnten abschwellenden Nasentropfen. Ich kann Dir versichern, dass ich trotz jahrelangen Gebrauchs (allerdings nur in Baby-Stärke und so selten wie möglich) bisher keine Dauerschäden davongetragen habe. Versuche, ob sich dadurch Deine Infektionsrate senken lässt! Der Gedanke dahinter ist, dass Nebenhöhlenentzündungen immer wieder aufflackern können, so lange dort - mangels freier Nase -  infektiöse Schleimreste nicht vollständig entfernt werden können.

Normalerweise empfehle ich bei derartigen Entscheidungen (OP - ja/nein) immer eine ärztliche Zweitmeinung. Aber in Deinem Fall fürchte ich, wird die Zweitmeinung nicht anders sein als das, was Du schon gehört hast: dass es leider keine Garantie dafür gibt, dass die Operation auch wirklich erfolgreich ist.

Ich wünsche Dir auf jeden Fall gute Besserung und die richtige Entscheidung!

Hallo Homer,

das Problem mit der schiefen Hasenscheidewand (Septum) haben sehr viele.

Nun kann man dadurch sicher sehr viele fragen, was würdest Du in dem Fall tun. Jeder würde Dir einen anderen Rat geben.  Also würde ich in dem Fall einmal sehen

- Nebenhölenentzündungen. (dieses Jahr bestimmt schon 4-5x)

- schlecht Luft durch die Nase,

- Bin gerade morgens oft erschöpft (wenn man ins Geschäft mit dem Auto fährt Sekundenschlaf..).

-  Nachts schnarche ich wohl

Also wenn Du Dich operieren lässt könnten sich ein Teil der Symptome deutlich verbessern. Der Nachteil ist wenn man vorher in regelmäßigen Abständen Spray oder Nasentropfen genommen hat ist die Möglichkeit hoch das man bedingt durch die trockene Schleimhaut  doch eher einmal leichtes Nasenbluten hat.

Das heisst man müsste die Nase nach einer OP trotzdem noch regelmässig pflegen das heisst  Nasendusche und Meerwasserspray. (die Lösung für dei Nasendusche auf ein Liter Wasser 9 g  normales Haushaltsssalz (also insgesamt eine 0,9 % Lösung).

Wenn man jetzt über Jahre Luft durch den Mund geholt hat ist die Umstellung schon etwas schwierig.  Allerdings würde dies die Bronchien etwas schützen.

Die richtige Atemtechnik u.U. mit Lippenbremse usw..

Ich würde Dir zu einer OP raten der Hintergrund Deine Probleme könnten sich mit der Zeit auch noch verschlechtern. Dazu evtl. noch eine genervte Ehefrau  Die das schnarchen bescheiden findet.

Also entscheide was für >Dich gut ist. Wenn Du 100 Leute fragst gibt es 100 Antworten. Ob Dir das zum Schluss etwas nützt ?

Gruss Stephan

Hasenscheidewand

;o)

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@evistie

Oh Sorry das sollte natürlich Nasenscheidewand  heissen!  Danke für den Hinweis!

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Hallo hommer092

ich kann jetzt guten Gewissens sagen.... lass dich operieren... wenn man schon so viel Beschwerden hat... nur kurz meine Geschichte -> hatte exakt die selben Bescherden wie du, 5 jahre lang gelitten, alles mögliche ausprobiert und mich im Februar 2016 endlich zur einer OP entschlossen... bereue jetzt dass ich es nicht früher machen lies,,, weil durch die ständige Entzündung hat es irgenwann angefangen Etagenwechsel zu machen -> sprich, auch immer wieder Bronhitis dazugekommen (habe inzwischen Asthma) + immer öfter Kehlkopfentzündung (habe inzwischen eine Stimmbandlähmung) und alles hat immer mit der Sinusitis angefangen... es muss ja nicht bei jedem so schnell und so ausarten, aber ich hätte mir das vielleicht alles ersparen können wenn ich die OP paar jährchen früher gemacht hätte. Ah und dass mit der Milch stimmt fei, nur ich spüre es stärker mit den Bronchen dass es wieder extrem verschleimt ( leider liebe ich Milchprodukte viel zu sehr) 

Was tun gegen (chronische?) Sinusitis?

Hallo,

ich leide seit fast 2 Jahren immer wieder an einer verstopften Nase, Schleim im Rachen und leichtem Husen am Morgen. Nachdem ich mehrere HNO´s aufgesucht habe, wurden Allergien gegen Pollen und Hausstaubmilben festgestellt. Im Verlauf des Jahres habe ich - mal mehr, mal weniger - die oben genannten Beschwerden. In der Vergangenheit wurde ich bereits mit Kortison-Nasenspray (Nasonex) behandelt, was mir relativ gut geholfen hat. Es kommt jedoch immer wieder ... Ohne Taschentücher kann ich kaum aus dem Haus. Vergangene Wochen hatte ich wieder einen ziemlichen Druckgefühl und habe meinen HNO-Arzt aufgesucht, welcher mich zum Röntgen schickte und eine Nebenhöhlenentzündung feststellte. Er verschrieb mir 7 Tage Antibiotika (Amoxicillin) und das Nasenspray (Mometasonfuroat). Ergänzend hierzu habe ich Nasenspülungen mit Meersalz durchgeführt und meine Rübe abends unter eine Rotlichlampe gehalten. Das Druckgefühl ist inzwischen nahezu verschwunden, jedoch habe ich einen ständigen Schleimfluß im Rachen und muss gefühlt alle 2 Sekunden Schlucken.

Zu meiner Person: Ich bin 26 Jahre alt. Habe Normalgewicht und ernähre mich relativ normal. Spiele aktiv Fußball, treibe also 3x/Woche Sport.

Was kann ich insgesamt - auch langfristig - noch machen? Sind ggf. Besonderheiten auf dem Röntenbild zu erkennen? Wie akut ist die Sinusitis auf dem Röntgenbild? Kann ich wieder Sport treiben? Fühle mich so weit wieder ganz gut. Macht eine OP Sinn?

Die Sache ist auf Dauer wirklich nervenaufreibend und ich bin über jede sinnvolle Antwort dankbar.

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Längerfristig abschwellendes Nasenöl bei chron. Sinusitis?

Guten Morgen,

ich habe einen längeren (seit letztes Jahr Winter) Leidensweg  hinter mir mit ständiger Erkältung und Kopfschmerzen. In den letzten Wochen war ich dann paar mal beim HNO deswegen. Ein CT der Nasennebenhöhlen wurde gemacht und die chronische Sinusitis (in den Kieferhöhlen und Siebbeinzellen bds.) hat sich bestätigt, sowie eine schiefe Nasenscheidewand mit einer Art Sporn und vermutlich Polypen. Dies würde wohl Belüftungsstörungen verursachen und deswegen werde ich die Entzündungen nicht los bzw. werden sie häufig akut.

Mein HNO gab mir beim vorletzten Besuch ein Nasenöl mit unteranderem Dexamethason und Nasivin, der Rest ist Neutralöl und Lanolin. Ich solle es mal probieren und schauen wies wird.

Dann war ich eben nochmal da zwecks CT-Befund besprechen und er erzählte eine OP wäre eine Lösung, ich soll aber erst weiter dieses Öl benutzten. Ich war so überrascht von dieser Antwort, dass ich in dem Moment nicht dran gedacht habe, nun habe ich aber Bedenken/Fragen:

  1. Besteht nicht die Gefahr der Abhängigkeit wenn man längerfristig abschwellendes Nasenöl benutzt?
  2. Ist die Benutzung des Öls nicht einfach nur Symptombekämpfung anstatt Ursachenbekämpfung? Ich mein wenn die anatomischen Gegebenheiten wohl ursächlich sind..
  3. Ist das Abwarten und "ölen" sinnvoll oder einfach nur Hinhalten und Zeitverschwendung? Ich laufe schon lange mit diesem Problem rum und bin körperlich und psychisch teilweise echt am Limit.. und immer diese Wartereien machen mich langsam ungeduldig.

Ich möchte mir daher noch gerne andere Meinungen einhohlen, bevor ich nochmal zum HNO geh und sozusagen seine Therapieempfehlung anzweifel. Den Arzt wechseln möchte ich auch ungern, da ich sehr sehr zufrieden mit der gesamten Praxis bin.

Liebe Grüße

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Nasen-Op,psyschiche Leiden. Bezahlt das die Krankenkasse?

Hallo, ich hätte da eine Frage. Undzwar geht es um meine Nase. Sie ist ziemlich krumm,ich kann seid meiner Geburt nicht durch die Nase einatmen. Dazu kommt noch,dass ich Asthma habe. Ich war bei meiner Hausärztin,sie gab mir eine Bescheinigung für eine Nasen- Op. Darunter schrieb sie,das ich auch Psyschich sehr darunter leide. Ein HNO Arzt meinte jedoch, dass die Nase nicht gerade gerichtet werden muss. Sondern eine kleinere Op von innen nur Notwendig wäre,d.h äußerlich würde sich da gar nichts verändern.Jedoch stört mich meine Krumme Nase sehr. (Das hat den HNO Arzt nicht interessiert). Ich bin echt traurig,da ich auf eine gerade Nase gehofft habe. (wurde in der Schule sehr gemobbt) Meine Frage wäre,ob es Ärzte gibt die Psyschiche Leiden mit einbeziehen und meine Nase richten würden? Und ob die Krankenkasse das bezahlen würde?

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Schmerzen Hals-Rachen nach Nasenöl/Nasenspray

Hallo zusammen,

ich leide bereits seit längerem an dauerhaften Schmerzen der Nasennebenhöhlen. Nachdem ich alles versucht habe, um das Problem in den Griff zu bekommen, entschloss ich mich auf Rat meines HNO-Arztes zu einer Operation der NNH, bei der Zysten entfernt wurden, und Fensterungen zu den Kieferhöhlen für eine bessere Belüftung angelegt wurden.

Der Druckschmerz über den KH verschwand relativ schnell, leider habe ich aber starke Schmerzen in der Nasenmitte/Nasenscheidewand. (2 Monate nach der OP) Mein Arzt hat mir ein Nasenöl und ein Nasenspray mit Dexpanthenol verschrieben, für eine Regeneration der Schleimhäute.

Leider brennt es aber nach Anwendung des Öles und des Sprays in der Nase. Schlimmer ist aber, dass der Rachen danach ganz stark brennt bzw. schmerzt. Es läuft bei der Anwendung (natürlich) auch immer etwas den Rachen hinunter. Dieser sieht dann auch entsprechend rötlich und wund aus.

Weiß irgendjemand, warum mein Rachen so empfindlich darauf reagiert ? Dass es in der wunden Nase brennt, scheint mir zumindest noch relativ "normal"... Aber ich kann mich nicht daran erinnern, dass mein Rachen auf Nasensprays etc so reagiert hätte. Kann da noch ein anderes Krankheitsbild dahinter stecken ? Beispielsweise generelle Schleimhauterkrankungen, Pilze...etc ?

Ich hoffe jemand kann mir helfen ;) Vielen Dank im vorraus für jede Antwort!

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Drei Sinusitis OPS - leider immer noch nicht zufriedenstellendes Ergebnis

Hallo, ich leide seit Jahren an einer chronischen Nebenhöhlenentzündung und wurde bereits schon drei Mal operiert (2x stationär, 1x ambulant). Die letzte Operation war vor ungefähr einem Jahr. Dabei wurde auch die Nasenscheidewand begradigt. Seit meiner letzten OP habe ich keine wiederkehrenden Stirnhöhlenentzündungen mehr. Jedoch ist meine Nase sehr gereizt und schwillt immer wieder an. Sie produziert außerdem sehr viel Schleim (gelblich und durchsichtlig). Ich merke auch, dass die Schleimproduktion bzw das Anschwillen durch Stress & schlechte Luft angekurbelt wird.

Was ich dagegen mache: Täglich mind. 2x Nasendusche Salzwassernasenspray 1 EL Schwarzkümmelöl morgens Nasensalbe

Ich habe eine Gräserallergie und eine sehr leichte Stauballergie, wobei laut Ärzten, dies NICHT der Grund für meine Überempfindlichkeit der Nase sein kann.

Ich bin echt ratlos. Ich bin erst 22 Jahre und muss mich jeden Tag damit herumschlafen. Meine bisherigen Ärzte können / konnten mir hier nicht weiterhelfen... ich hoffe ihr habt Ratschläge...

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chronische PANSINUSITIS .......Operation

Hallo,

ich habe da mal ne Frage. Ich quäle mich seit ca. einem Jahr schon mit ständigem Schnupfen, Verkühlung, Kopfschmerzen etc. Vor drei Monaten ist es dann so richtig schlimm geworden. Hatte dann noch zusätzlich eine Extraktion (Weisheitszahn) und durch das habe ich eine Kiefernebenhöhlenentzündung bekommen. Antibiotika - abgeheilt. Nach drei Wochen wieder schlimme Kopfschmerzen - Eitergeschmack im Rachen und ebenfalls gelbliches Sekret sorry falls unappetitlich beim Schneuzen. Bin zum Arzt - HNO Überweisung - Nasennebenhöhlenentzündung andere Seite. Er meint das hat nichts mit derm vor drei Wochen zu tun da es auf der anderen Seite ist. Antibiotikum - 1000e Nasenspray - Cortisonbrausetablette etc. und nach der Medikamenteneinnahme Überweisung CT. Nun gut ....habe ich alles gemacht. Habe auch gedacht das es abgeheilt ist mit den Antibiotika. Habe jedoch nach einer Woche wieder den Eiter gespürt. Nun gut, bin mit meinen Befunden vom CT zum HNO und er stellt fest - chronische Pansinusitis welche schon nicht mehr akut sondern extrem und sehr massiv ist. Linke Seite ist komplett zu und geht schon zur Nase vor. Habe Überweisung für Operation erhalten. Habe anschließend beim Krankenhaus angerufen und habe in einer Woche Termin für Untersuchung im Spital erhalten.

Weiß jemand wie lange es dann ca. dauern wird bis ich operiert werde? Ich halte nämlich diesen Druck unter meinen AUgen und das ständige Eiter im Mund und Nase nicht mehr aus. Kann mir da jemand vielleicht aus Erfahrungsberichten erzählen. 1. WARTEZEIT bist zur OP?????? 2. OP-Ablauf.

DANKE.... Greetz Bondgirl..... ;-I

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