Nasenatmung verstopft?

5 Antworten

Neben Spülungen solltest du dir mal deine Nasenflügel massieren. Setze die Zeigefinger neben den Augen an der Wurzel an und streiche sie langsam mit sanftem Druck nach unten. Atme dabei gleichmäßig, am besten beim oder nach dem Herunterstreichen ausatmen. Mehrere Male wiederholen. Das befeuchtet die Schleimhäute und kann auch Sekrete lösen. Kannst auch die Infrarotlichtlampe einsetzen und 10 Minuten auf die Nase halten, Abstand mindestens 70 cm, die Augen schützen. Wenn du ein Massagegerät mit Rotlicht hast, ist das auch gut einsetzbar.

Das kenne ich auch (wie ein Ventil, ja?). Es ging aber nach ein paar Tagen wieder weg. Ich habe immer mit Gewalt geschnaubt, ohne ein Loch zuzuhalten. Irgendwann war es dann verschunden...oder Du versuchst mal, mit Kraft ganz unanständig nach hinten zu "rotzen" (dann wird kurz die Luft zum Rachenraum abgesperrt) - und dann wird das vielleicht nach hinten transportiert.

@Hooks: Genau so fühlt sich das an. Wie ein Ventil der sich beim atmen bewegt. Leider kann ich es selbst mit starker und konzentrierter Atmung durch ein Nasenloch nicht entfernen. Ich werde es mal mit einer Nasenspülung versuchen und Inhalation. Werde euch dann wissen lassen ob es geklappt hat. Danke für die Ratschläge.

Hörts sich ja so an, als sein deine Nase verstopft und die Schleimhäute gereizt. Das kann auch zu der Blutung führen. Ich würde dir zum Inhalieren raten. Denn das Inhalieren befreit von einer verstopften Schnupfnase und befeuchtet gereizte Schleimhäute.

Am besten eignen sich Dampfinhalatoren aus der Apotheke. Durch einen Mund-Nasen-Aufsatz werden gezielt die Schleimhäute im oberen Atemtrakt befeuchtet. In das Innere des Inhalators kommt eine bestimmte Menge Wasser plus Zusatz. Das können Pflanzenextrakte oder ätherisches Öl sein.

Kamille – als Tee oder flüssiger Extrakt – wirkt Entzündungen entgegen, bekämpft Bakterien und lindert Schnupfen. Ätherisches Öl aus Eukalyptus, Latschenkiefer oder Fichtennadeln löst festsitzenden Schleim aus den oberen Atemwegen. Dadurch können die aromatischen Öle auch bei einer akuten Nasennebenhöhlenentzündung helfen. „Wer jedoch immer wieder entzündete Nebenhöhlen hat, kann die Beschwerden durch regelmäßige Nasenspülungen mit Kochsalz signifikant bessern“, erklärt Professor Thomas Wagner, Pneumologe an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main.

Der Inhalt aus Dampfinhalatoren erreicht nur die Nasenschleimhaut, nicht aber die Bronchien. „Um festsitzenden, zähen Schleim aus den Bronchien zu lösen, braucht man feine Tröpfchen, die in die Lunge gelangen“, merkt der Frankfurter Pneumologe an. Tröpfchen einer bestimmten Größe lassen sich mit Ultraschall- oder Düsenverneblern erzeugen. Eine Kochsalzlösung, die in das Gerät gefüllt wird, befeuchtet auf diese Weise die Schleimhäute der unteren Atemwege und löst zähen Husten. „Damit unterstützt man die natürliche Reinigungsfunktion der Schleimhaut, die einen wichtigen Teil der Immunabwehr darstellt“, sagt Wagner.

Prinzipiell kann man eine Kochsalzlösung selbst herstellen: 0,9 Gramm Speisesalz auf 100 Milliliter abgekochtes Wasser (oder neun Gramm auf 1 Liter) geben, fertig. Heben Sie die Lösung jedoch maximal 24 Stunden auf. Einfacher und sicherer ist es, kleinere Mengen abgepackt in der Apotheke zu kaufen. Quelle: http://tr.im/zxs6

Hi Artur

Hast du schonmal ne Nasenspülung probiert?

http://de.wikipedia.org/wiki/Nasenspülung

Wegen dem Blut würde ich mir auch keine Sorgen machen. Meine Oma hat immer gesagt, wenn beim Schneuzen Blut kommt, ist es am heilen.

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