Nässende OP-Narbe ... wirklich einfach mit Leitungswasser spülen?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Das mit dem Leitungswasser entspricht den aktuellen Behandlungsmethoden, ist tatsächlich so (frag mich bitte nicht, warum genau das so ist :-)). Ich hatte mal eine recht tiefe Wunde am Oberschenkel, da war ein richtiges Loch und das hat auch wochenlang genässt (ich habe es damals auch immer abgedeckt und schön desinfiziert, mehrmals täglich, wurde aber nicht besser).

Der Arzt hat dann ebenfalls "verordnet", dass ich mit der Dusche da richtig reinspüle, mindestens einmal täglich. Das hat mich zuerst einige Überwindung gekostet, aber siehe da: danach ist das Nässen sehr schnell besser geworden und die Wunde ist schließlich wunderbar verheilt.

Allzu steril scheint also auch nicht das beste zu sein - und wenn nichts entzündet ist, dann wird das wohl passen. Gute Besserung an deine Mutter!

Hallo, das ist völlig in Ordnung, was da angeordnet wurde. Als ich mit Kaiserschnitt entbunden hatte, sah meine frische Wunde alles andere als gut aus. Ich habe sie zweimal täglich mit einem kräftigen Massagestrahl (kalt und warm abwechselnd) abgespritzt. Das fördert die Duchblutung und dann heilt die Wunde besser. Und bloß nicht zukleben - dann fängt die Wunde an zu nässen. Mir hat das sehr gut geholfen. lg Gerda

Hilfe! Schon wieder erhöhte Temperatur

Hallo! Ich kann es kaum glauben: seit gestern habe ich wieder erhöhte Temperatur.

Im Oktober hatte ich eine Portinfektion mit Sepsis (stapphylococcus aureus und klebsiella oxytoca) und der Port wurde entfernt. Letzten Donnerstag habe ich einen neuen Port implantiert bekommen. Ich hatte danach zwar ziemlich starke Schmerzen, aber der Arzt sagte Montag bei der Wundkontrolle die Wunde würde sehr gut aussehen. Am Samstag war ich wegen der starken Schmerzen beim Notdienst, da wurde auch Blut abgenommen. Die Ärztin sagte, der CRP wäre leicht erhöht, was aber 2 Tage nach einer OP nichts zu sagen hätte. Und auch sie meinte, die Wunde würde gut aussehen.

Gestern habe ich mich wieder so fiebrig und schüttelfrostig gefühlt und da habe ich zur Sicherheit Fieber gemessen und hatte 37,9°C. Abends habe ich nochmal gemessen, da hatte ich 37,1°C. Aber ich hatte auch 2 Std. vorher eine Ibuprofen 600 genommen. Die soll ich wegen der Schmerzen zur Zeit 3x tägl. nehmen.

Heute morgen hatte ich 37,2 und vorhin (unmittelbar vor Ibu-Einnahme) 37,8°. Ich will in ca. 1 Std. wenn das IBU wirkt, nochmal messen.

Aber ich mache mir jetzt echt Gedanken. Eine erneute Portinfektion (was eine Katastrophe wäre) kann es ja eigentlich nicht sein, da der Port noch nicht angestochen wurde. Das erste mal ist für morgen geplant. Da war also seit der OP keiner dran und immer Verband drüber.

Und eine Wundinfektion würde ich eigentlich auch eher ausschließen, da der Arzt ja sagte, die Wunde würde sehr gut aussehen. Und wärmer ist die Stelle auch nicht. Jetzt bin ich nmir unsicher, ob ich mal unter den Verband gucken soll, der soll eigentlich bis morgen drauf bleiben.

Zu sehen ist lediglich ein riesiger Bluterguss, der langsam aber schon eine gelbliche Färbung annimmt.

Morgen habe ich sowieso einen Kontrolltermin beim Arzt. Kann ich so lange warten oder sollte ich lieber heute noch zum Notdienst?

Was meint ihr dazu?

Danke und viele Grüße, Lexi

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