Nach Psychiatrie zum Psychiater? Muss man "gesetzlich" gesehen zu einem Psychiater?

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4 Antworten

Das kommt doch sehr auf die Art der Erkrankung an.

Wenn es eine seelisch Krankheit ist die für alle anderen Menschen keine Gefahr darstellt, dann sollte es Dir überlassen sein, ob Du zu einem Arzt gehst oder nicht.

Ist es aber eine Erkrankung, bei der nicht nur Dein leibliches Wohl, sondern auch das anderer Menschen in Gefahr geraten kann, dann solltest Du unbedingt in Behandlung sein, das gebietet der gesunde Menschenverstand.

Wenn Du meinst, das Leben selbst (ohne Hilfe) in den Griff zu bekommen, dann wünsche ich Dir viel Erfolg. Frage mich dann aber gleichzeitig, weshalb Du dann in der Psychiatrie bist/war.

Du kannst doch Dein Leben auch mit ärztlicher Hilfe in den Griff  bekommen, was spricht denn gegen die ärztl. Hilfe?  VG

Wie Winherby schon geschrieben hat, du musst gar nichts, weder Medikamente nehmen, noch zum Psychater, wenn du keine Gefahr für andere darstellst.

Wenn du dein Leben in den Griff bekommen willst, dann musst du dir Strategien, Techniken und Methoden suchen und aneignen, die dir in bestimmten Situationen weiterhelfen.

Es ist auch sehr wichtig eine positive Grundeinstellung zu erlernen und der feste Wille, ich schaffe das, wer wenn nicht ich. Ich bin für mein Leben selbst verantwortlich und suche solange bis ich das Richtige für mich gefunden habe und lasse mich nicht von meinem Weg abbringen.

Ich wünsche dir viel Kraft und dass du es schaffst!

Du bist nicht verpflichtet zu einem Psychiater zu gehen - uns auch nicht zu einem Psychologen oder Psychotherapeuthen. Einer der beiden letzten Optionen wird dir aber meist empfohlen als 'Nachsorge' nach der Stationären Stabilisierung und/oder Therapie, wen du Psychopharmaka nimmst wiRd meist zusätzlich oder alternativ ein Psychiater empfohlen.  Wenn dir nichts davon empfohlen wird, bin ich erstmal überrascht, kann aber auch vorkommen - und wenn dir was davon vorgeschlagen wird solltest du es vielleicht mal in Betracht ziehen - ist aber alles auf freiwilliger Basis  (außer du hast einen Beschluss und oder einen Betreuer der es verlangt)

Das kommt darauf an, ob du zB arbeitsfähig entlassen wirst. Bist du nämlich arbeitsunfähig und brauchst weiterhin Krankmeldungen, musst du in Fachärztlicher Behandlung bleiben. Wenn du jetzt aber direkt in Arbeit gehst und auch von keiner Stelle Bezüge benötigst, dann steht für das alles frei

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