Mutter an Leberzirrhose erkrankt, Stück von Leber spenden?

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3 Antworten

Hallo,

ich denke ehrlich gesagt, dass die Krankenkasse dafür aufkommt. Voraussetzung ist natürlich, dass du als Spender geeignet bist. Das ist so weit ich weiß nicht zwangsläufig der Fall, nur weil du Tochter bist.

Bei einer Spende über die Spenderliste muss der Patient auch immer bestimmte Kriterien erfüllen. Bei Alkoholikern ist das z. B. eine mindestens 6 Monate dauernde Abstinenz. Bei Medikamentenmissbrauch dürfte es nicht viel anders aussehen.

Ruf doch mal bei deiner Kasse an und am besten gleich auch bei der von deiner Mutter. Die kann dir dann sicher auch nochmal mit Bestimmtheit sagen, welche Voraussetzungen ihr beide mitbringen müsst.

Die Idee finde ich übrigens super, aber so eine Lebendspende ist kein Spaziergang und deine Mutter sollte in der Lage sein, dieses Opfer zu schätzen zu wissen. D. h. weitersaufen auf "Kosten" der Tochter wäre unverschämt ;-)

Nun so eine Lendspende ist möglich und Deine Leber regeneriert sich auch nach einiges Zeit wieder. Allerdings kommt es darauf an ob man für ein Kind spendet (Linkslateral) oder für einen Erwachsenen (Rechts...) Das größere Problem ist zuerst wie ist der allgemeine Gesundheitszustand Deiner Mutter und wie sieht es aus das Deine Mutter trocken wird. Du schreibst ja noch dazu das ihre Nieren auch nicht unbedingt mehr...

Hier erst einmal etwas zum Thema Leberspende

http://archiv.lebertransplantation.eu/lebendspende.htm

Die Kosten liegt bei einer Nierenlebendspende bei 14000 Euro bei einer Leberlebendspende wird es nicht viel anders aussehen. Wie Krankenkasse und Ärzte entscheiden ? (Bei einer Nierenspende hat der Spender später schon mitunter Probleme)

Was das Thema Demotivation angeht könnte man mitunter schon einmal wütend werden wenn Menschen ihr Lebne weg werfeb wie einige die Partydrogen nehmen und dann ein Spenderherz brauchen (Aber das möchte Niemand hören ..) (rtl.de/cms/news/rtl-aktuell/herzkrank-durch-partydrogen-immer-mehr-jugendliche-betroffen-27b68-51ca-25-1286867.html)

Ich drücke Dir die Daumen das es eine Lösung gibt wie immer die auch aussieht.

(PS. ich hoffe nun beim dritten Mal funktioniert es mit dem absenden und speichern!)

dafür müsste erstmal geklärt werden ob eine leberteilspende überhaupt in frage kommen würde. da deine mutter auch in anderer hinsicht gesundheitlich angeschlagen ist könnte das risiko für eine operation zu hoch sein. dazu kommt das die ärzte entscheiden ob eine transplantation nötig ist nicht du oder deine mutter. du kannst nicht einfach hingehen und sagen ich möchte einen teil meiner leber spenden. desweiteren heißt es auch nicht nur weil du die tochter bist das du auch als spender in frage kommen würdest.

ich kann mich nicht daran erinnern, etwas anderes behauptet zu haben. mir ist schon klar, dass die möglichkeiten ohne eigenkapital recht stark eingeschränkt sind. ;) sorry, aber irgendwie kann ich deiner antwort keine für mich hilfreiche information entnehmen.

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@LisaInAShell

Für eine Leberspende ist nicht Dein Eingenkapital oder der gute Wille entscheidend, sondern ausschließlich der Gesundheitszustand Deiner Mutter!!! Wird von den Ärzten eine Transplantation befürwortet, dann werden auch die gesamten Kosten von der Krankenkasse übernommen!! Auch nicht jeder Angehörige ist nach ausgiebigen Gewebeuntersuchungen als Spender geeignet!! Sprechen Sie doch mal die Ärzte auf dieses Thema gezielt an. Dann wissen Sie, woran Sie sind!! LG

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@walesca

Hallo Lisa,

um hier eine absolut hilfreiche Info zu bekommen wie Du schreibst musst Du die entsprechende Krankenkasse -die behandelnden Ärzte löchern. Die ganz allein enscheiden was passiert und was möglich ist. Die haben entsprechende Unterlagen um das beurteilen zu können. Wir sind hier nicht alle unbedingt Ärzte udgl. (da würde es sehr teuer für Dich) die Dir sagen können das funktioniert zu 100 Prozent .

Wir geben hier zumeist nur Erfahrungen weiter die wir mit dem Gesundheitswesen gemacht haben. Um Anderen evtl. Einiges zu ersparen. Ein Psychologe kann sagen wenn Deine Mutter vor ihm sitzt - da ist die Möglichkeit hoch das die Frau trocken wird. Ja und damit ob es überhaupt Sinn macht eine Lebendtransplantation zu machen.

Die Krankenkassen und Ärzte entscheiden welche konventionellen Therapiemöglichkeiten hier sinnvoll sind oder nicht. Da überhaupt etwas durchzusetzen wird nicht einfach das wirst Du ja schon kennen.

mfg Stephan

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@StephanZehnt

Danke für deine Antwort,

mir ist schon klar, dass hier keiner 100%ige Antworten geben kann, aber alphie1984's schnippischer Ton muss meiner Meinung nach nicht sein ;)

Sie ist bereits seit einem halben Jahr trocken, wegen ihrer Schmerzen. Aber wie das mit einer neuen Leber aussähe, weiß ich natürlich nicht... früher hat sie sich von niemandem vom Alkohol abbringen lassen.

Natürlich, da meine Mutter schon recht schlimm aussieht, habe ich Angst, dass sie sie einfach wieder nach Hause schicken. Aber ich mag noch nicht aufgeben und noch nach unkonventionellen Lösungen suchen, um ihr vielleicht doch noch ein paar Jahre mit geringeren Schmerzen zu ermöglichen.

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