Muss Stottern immer behandelt werden?

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3 Antworten

Hallo IngeP,

Stottern kann zu Minderwertigkeitsgefühlen führen, besonders, weil das so manche Zeitgenossen recht "komisch" finden - oder Schlimmeres.

Daher empfehle ich eine Therapie.

Liebe Grüße, Alois

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Es ist wie bei allen gesundheitlichen Problemen: Wenn die Störung nur selten vorkommt (Du schreibst "gelegentlich") und wenn der Patient damit gut leben kann, sollte die Behandlung unterbleiben.

Ja, Stottern kommt bei Kindern öfter vor. Bei Beginn etwa 5 Prozent (Jungen und Mädchen etwa zu gleichen Teilen) und dann im Erwachsenenalter noch etwa 1 Prozent.

"Nicht gleich mit dem Therapeuten kommen", hört sich so an, als ob Therapie ein schlimmes für den Jungen sein wird. Das wird es wahrscheinlich nicht (oder sollte es jedenfalls nicht werden). Eine Therapie kann eine sehr bereichernde Erfahrung sein und vielleicht sogar sein ganzes Leben positiv beeinflussen.

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Die Frage ist, wo das stottern plötzlich herkommt. Ist irgendetwas schlimmes passiert in letzter Zeit oder gibt es Probleme in der Schule? Meistens ist plötzlich auftretendes Stottern ein Zeichen für eine Unsicherheit, die aber eine Ursache hat. Also, ich würde es glaube ich schon einmal professionell untersuchen lassen.

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Kommentar von starkea
08.07.2011, 21:52

Wer sagt denn, dass das Stottern "plötzlich gekommen" ist? In der Regel tritt Stottern erstmalig im Alter von 3 bis 5 Jahren auf, aber auch in höherem Lebensalter ist ein erstmaliges Auftreten möglich.

Es ist richtig, dass Stottern von der Umwelt oft als Zeichen von Unsicherheit gedeutet wird, es ist aber eher das Stottern, das den Betroffenen verunsichert.

Bei der Ursachensuche findet man manchmal etwas, oft aber auch nicht.

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