Muß sich der Arzt an eine Patientenverfügung halten?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Patientenverfügungen sind nach wie vor ein zweischneidiges Schwert. Der Arzt muss sich daran halten, aber die meisten haben nach wie vor Angst davor, dies zu tun.

Gerade wenn du z. B. noch zuhause erfolgreich reanimiert worden bist, aber verfügt hast, dass du nicht künstlich am Leben gehalten werden möchtest, ist das sehr schwierig.

Der Arzt darf die Geräte abschalten, theoretisch auch gegen den Willen der Angehörigen, weil es schließlich deine Entscheidung war, es nicht zu wollen. Trotzdem bleibt ja immer noch ein Restleinchen an Hoffnung, dass du wieder halbwegs genesen könntest und er es deswegen nicht macht.

Aber grundsätzlich lässt sich deine Frage mit "JA" beantworten (auch wenn die Praxis anders ausschaut).

Der Gesetzgeber verlangt, dass eine Patientenverfügung konkret sein soll. Dafür ist es hilfreich zu differenzieren, wann bestimmte Maßnahmen unterlassen werden sollen, statt pauschal Aussagen wir "keine Maximalversorgung" zu benutzen, zumal sicher keine Einigkeit darüber besteht, was darunter zu verstehen ist.

An eine konkrete Patientenverfügung, die auf die Situation paßt, muss sich ein Arzt halten. Dafür ist es aber hilfreich, wenn ein Bevollmächtigter darauf achtet, weil es sonst evtl. nicht auffällt, dass der Arzt die PV ignoriert.

Die Bundeszentralstelle Patientenverfügung bietet ein Hinweiskärtchen zum Bei-sich-tragen an, aus dem hervorgeht, dass vorgesorgt wurde und wer im Notfall benachrichtigt werden kann. Für dort hinterlegte Patientenverfügungen wird auch ein Notfallpass angeboten, aus dem hervorgeht, was im akuten Notfall gemacht werden soll und was nicht, und wer benachrichtigt werden soll.

Die Bundeszentralstelle Patientenverfügung hilft auch bei der Erstellung von Patientenverfügungen und bietet dazu kostenlose Beratung an. Deren Adresse ist www.patientenverfuegung.de

Interessant kann auch die Seite standard-patientenverfuegung.de sein, wo man sich selber eine Patientenverfügung zusammenstellen kann, die einem dann mit Vorsorgevollmachten und dem Hinweiskärtchen zugesandt wird.

Darmriss! OPERATIONEN NICHT MEHR MÖGLICH - AUF TOD WARTEN?

Hallo,

ich brauche dringend Rat und Hilfe.

Es geht um meine Schwiegermutter und zwar ist sie vor ca. einem Monat gestürzt und hat sich dabei ihre Hüfte gebrochen. Sie wurde erfolgreich operiert, allerdings wurde dann 2 Tage später festgestellt , dass sie einen DARMDURCHBRUCH hat (aufgrund von starken Schmerzen im Krankenhaus).

Als die Ärtzte dies festgestellt haben , muss der Darm schon ca. 24 Stunden offen gewesen sein , wodurch der Inhalt des Darms in die Bauchhöhle gelangen ist.

→ Dies hat zu einer BAUCHFELLENTZÜNDUNG geführt und zu einer SEPSIS (Blutvergiftung), welche ein MULTIORGANVERSAGEN verursachte.

Nach tagelanger künstlicher Beatmung, wurde nun die Narkosemittel abgesetzt. Sie wurde wach , musste aber nach einigen Tagen wieder künstlich beatmet und operiert werden , da der Darm nochmals gerissen ist.

Der ganze Prozess der OP + künstlichen Beatmung hat sich wiederholt und die künstliche Beatmung wurde langsam wieder eingestellt. Allerdings hat sie danach nicht mehr richtig geatmet , da sie am brodeln war und Schleim im Hals hatte , wodurch sie einen Herzstillstand erlitten hat. Sie wurde nach ca. 2 Minuten wiederbelebt.

Anschließend haben die Ärzte auch einen Schlaganfall festgestellt und einen Luftröhrenschnitt durchgeführt , wodurch sie nun besser atmen kann.

Insgesamt wurde sie jetzt schon 1 mal an der Hüfte , 3 mal am Darm und einmal wegen dem Luftröhrenschnitt operiert. Allerdings reißt der Darm immer wieder auf heute nach einer Magenspieglung der SCHOCK:

Die Ärzte sagen , sie können den DARM NICHT NOCH EINMAL OPERIEREN, dort ist ein kleines Loch , allerdings ist es nicht möglich diese Stelle erneut zu behandeln. SIE KÖNNEN NICHTS MEHR MACHEN und man könnte jetzt nur noch warten , ob evtl. das Bauchfell über das kleine Loch wächst, ansonsten würde sie VERSTERBEN !!

KANN MIR BITTE EINER HELFEN ? ES KANN DOCH NICHT SEIN , DASS MAN NUR NOCH WARTEN KANN , BIS SIE VON UNS GEHT ?

SIE IST NOCH KOMPLETT ANSPRECHBAR VERSTEHT UNS UND VERSUCHT AUCH MIT UNS ZU KOMMUNIZIEREN ; WAS ALLERDING NICHT KLAPPT :

Kennt jemand einen solchen Fall ?

Sie liegt derzeit auf der Intensivstation, ist es möglich sie in ein anderes Krankenhaus verlegen zu lassen ? Oder ist es nicht so einfach ? Können keine anderen Ärzte über die Untersuchungsergebnisse schauen ? Andere Kliniken etc. ??

Wir wollen es nicht so hinnehmen und es einfach so akzeptieren.

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Wirbelsäulen-/Muskulaturbeschwerden

Meine Beschwerden begannen vor 12 Jahren mit einem Schmerz in der linken Schulter. Als ich kaum noch sitzen konnte ging ich zur Akupunktur und es folgten unzählige Meridian-Massagen, die immer nur kurzzeitige Linderung brachten. Der Heilpraktiker hat mir nicht gesagt, woran das liegt und wie das wieder weg geht. Er meinte nur: Der Krug geht so lange zum Brunnen bis er bricht. Dass es eine Osteopathie gibt, hat er gar nicht erwähnt.

Natürlich war ich auch bei einem Arzt, der röntgte: Ergebnis: Was machen Sie beruflich? Das sind Erscheinungen wegen Fehlhaltung am Arbeitsplatz. Ist so, wenn man älter wird. Punkt. Natürlich bin ich da nicht mehr hin gegangen. Er wollte punktuell Elektrotherapie anwenden.

Also ging ich regelmäßig zu den heilkundlichen Massagen, die ich alle selbst bezahlte. Und hier hörte ich einmal, dass meine Muskulatur vollkommen verklebt ist. Doch warum halten die Massagen nicht vor? Nach wenigen Tagen war alles schlimm wie immer, obwohl ich nicht mehr gearbeitet habe.

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