Muss man unbedingt zum Augenarzt?

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Wenn Du merkst, dass Deine Arme nicht mehr lange genug sind, um ein Buch zu halten, das Du nicht mehr lesen kannst, und es nur Zeit ist, Dir endlich eine Lesebrille zuzulegen, genügt vollkommen ein Optiker. Die sind von der Technik her genauso gut eingerichtet, wie ein Augenarzt. Hast Du allerdings das Gefühl, mit Deinen Augen stimmt etwas anderes nicht, also nicht bloß die altersmäßig Schwäche der Sehstärke, solltest Du einen Augenarzt aufsuchen. Wenn Du Dich unsicher fühlst, kannst Du in jedem Fall zum Augenarzt gehen.

Das stimmt so leider nicht. Ein Augenarzt kann frühzeitig Augenerkrankungen entdecken, was ein Optiker nicht kann, deshalb sind auch augenärztliche Vorsorgeuntersuchungen wichtig um die Gesundheit der augen zu erhalten.

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Persönlich muss ich sagen, würde ich erst bei irgendwelchen Anzeichen oder Beschwerden zum Augenarzt gehen. Sofern man nicht unter unerklärlichen Kopfschmerzen leidet oder genetisch mit Augenkrankheiten vorbelastet ist, reicht doch die Überprüfung durch einen Optiker aus. Das muss natürlich jeder für sich selbst entscheiden.

Nein, ein Sehtest beim Optiker reicht nicht aus. Du solltest regelmässige Untersuchungen beim Augenarzt durchführen lassen. Der Optiker kann lediglich eine aktuelle Sehschwäche ermitteln. Die Ursachen hierfür können aber mitunter auch in einer organischen Erkrankung liegen. Hier müsste der Augenarzt eine entsprechende Behandlung einleiten. Ausserdem gibt es noch die Vorsorgeuntersuchungen für den Grauen und den Grünen Star. Diese sind ab einem bestimmten Lebensalter und/oder bei einer familiären Vorbelastung unbedingt durchführen zu lassen. Die 15-20 Euro, die man, solange man noch kein "Star-Patient" ist, für die Vorsorgeuntersuchung noch selbst bezahlen muss, sind in jedem Fall gut angelegt. Darüberhinaus gibt es noch eine Menge anderer Augenerkrankungen und Risikofaktoren, die nur der Augenarzt und nicht der Optier feststellen kann.

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