Muss man Blindenhunde selber bezahlen?

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4 Antworten

Hallo Jaguar,

ein Blindenführhund ist ein medizinisches Hilfsmittel. Mitunter übernehmen aber Krankenkassen nicht immer die Kosten. Mitunter heißt es ja da auch eine Schulung mit Blindenstock ausreichen würde. Dies wäre in etwa wenn man zu einen Schwerstbehinderten sagen einen Rollstuhl gibt es nicht es reichen ja zwei Stöcke ...

http://news.private-krankenversicherung.org/der-blindenhund-in-der-gesetzlichen-krankenkasse/

Ein Blindenführhund kostet 20000 € mitunter muss man dafür klagen. Denn es ist nicht mehr so einfach es gab selbst eine Diskussion um das Blindengeld.

VG Stephan

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In Deutschland gilt der Blindenführhund als Hilfsmittel im Sinne des Krankenversicherungsrechts § 33 SGB V und die Kosten werden bei Vorliegen entsprechender Voraussetzungen von den Krankenkassen übernommen.

Quelle: Wikipedia

Blinden Mitmenschen bringt ein Blindenführhund große Erleichterung bei der Orientierung im Alltag. Im Sozialrecht gilt der Blindenhund als Hilfsmittel gemäß § 33 des Fünften Sozialgesetzbuches (SGB V). Vom Arzt kann er daher „verschrieben" werden. Die Kosten für einen ausgebildeten Begleiter sind mit ca. 20.000 Euro jedoch erheblich. Eine Kostenübernahme durch die Krankenkassen erfolgt daher meist nur zögerlich.

Menschliches Grundbedürfnis muss berührt sein

Eine große Hürde, die sich auch Blinden beim Anspruch auf einen vierbeinigen Begleiter stellt, hat das Bundessozialgericht (BSG) schon länger aufgestellt. Dem Gericht zufolge muss erst der Hund Lebensbereiche erschließen, die zu den menschlichen Grundbedürfnissen zählen. Dazu gehört insbesondere ein körperlicher und geistiger Freiraum. Für Menschen, die nicht oder nur eingeschränkt sehen können, beinhaltet das insbesondere das Gehen und - zumindest mittelbar - das Sehen. Das bedeutet konkret: Durch die Fähigkeiten des Hundes, Dinge sehen zu können, ermöglicht er dem Blinden, vieles zu erkennen, was ihm ansonsten verborgen bliebe. Nicht selten schafft zudem erst der Blindenhund eine ausreichende unabhängige Mobilität. Der Grund für die Restriktion auf diese Grundbedürfnisse ist, dass Krankenkassen nur die medizinische Versorgung gewährleisten müssen. Im Übrigen sind andere Sozialleistungsträger - etwa die Rentenversicherung - zuständig. Der Hund muss also, um einen Anspruch auf ihn zu haben, Teil einer Krankenbehandlung sein. Das gelingt nur, wenn er die Behinderung im gesamten täglichen Leben beseitigt.

(BSG, Urteil v. 06.08.1998 - B 3 KR 3/97 R)

Lies aber bitte Alles >

http://www.anwalt.de/rechtstipps/der-anspruch-auf-einen-blindenfuehrhund_030541.html

Gruß rulamann

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Ich denke mal da der Blindenführhund eine Mobilitätshilfe ist und die im Allgemeinen von der Kasse oder Sozialamt bezahlt wird, oder wenigsten eine Beihilfe gibt.

du kannst aber auch mal im Internet nach Blindenführhund bei google suchen, da findest du bestimmt was

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Ja musst du es wird zwar ein teil gezahlt aber für einen ausgebildeten muss man schon 10000 Euro rechnen

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