Muskelschwund nach Bypass-OP

3 Antworten

Dein Vater sollte vielleicht wie Rulamann schon vorgeschlagen hat einer Herzsportgruppe beitreten, die Verordnung wird vom Arzt ausgestellt. Die Verordnung beinhaltet 50 Stunden, also für 1 Jahr. Er sollte sich auch so, soweit es noch geht bewegen, die Muskeln bauen sich sehr schnell ab, aber durch Bewegung können sie sich wieder leicht regenerieren. Du musst aber auch bedenken, dein Vater ist nicht mehr der Jüngste und so eine Herz OP ist für den Körper sehr belastend, das habe ich selber erfahren und ich bin 20 Jahre jünger.

Alles gute für deinen Vater wünscht Mahut

Vielleicht wäre es sinnvoll wenn dein Vater in einer Herzsportgruppe mitmachen könnte. Natürlich nach vorheriger Absprache mit dem Arzt.

Patienten mit koronarer Herzerkrankung, Herzinfarkt, Herzklappenfehler und Herzschwäche bekommen durch regelmäßige Treffen mit kompetenten Ansprechpartnern begleitende Hilfen angeboten. Die Herzsportgruppen bieten regelmäßige Treffpunkte für Herz- Kreislaufpatienten an, wo neben vernünftiger und angepasster Bewegungstherapie und Entspannungsübungen auch Gespräche geführt werden können und das Selbstvertrauen wieder gefunden und gestärkt werden soll, zum anderen durch die sportliche Betätigung in der Gruppe das Leistungsvermögen nicht nur erhalten sondern auch verbessern.

Viel Erfolg wünscht rulamann

Das wäre eine sehr schlimme Nebenwirkung des Lipudsenkerws. Die Rhabdomyolyse- Muskelschund. Daher würde ich sofort in Rücksprache mit den behandelnden Ärzten das Medikament absetzten! Alles Gutes!

Intensivmedizinische Versorgung und Reha

Hallo, mein Vater (86 J.) liegt seit Anfang Nov. in der Uni. Leider gibt es viele Krankheitsbilder bei ihm, angefangen von einem Tumor in der Blase. Der Aufgrund seines allgemeinem Gesundheitszustandes auch nicht mit einer Chemo behandelt werden kann. Er wurde also "nur" operativ entfernt. Das 1. Mal im Mai, jetzt am 30.10. war eine Nach-OP, die auch gut verlaufen ist. Leider hat er noch in der Klinik mit der Blasen-OP eine Art "Herzinfarkt am Darm" bekommen, so wurde er von dem Belegkrankenhaus in die Uni verlegt. Dort hat man den Darmverschluss "händig" beheben können. Es wurde also nichts vom Darm operativ entfernt. Danach kam ein Organversagen zum Anderen. Erst hat die Lunge, er hat seit vielen Jahren Asthma, versagt, so musste er über einen Schlauch künstlich beatmet werden. Nach ein paar Tagen hat man einen Luftröhrenschnitt gemacht, um die Beatmung besser steuern zu können bzw in wieder gänzlich von der Lungenmaschine nehmen zu können, so die Erklärung der Ärzte. Dann hat die Niere aufgehört zu arbeiten, es läuft ständig die Dialyse. Er ist seit dem Lungenversagen nicht mehr voll bei Bewusstsein. Er hat ein Schmerzempfinden, regaiert aber nicht auf Ansprache.

Dieser Zustand ist nun schon seit fast 14 Tagen so.

Gestern hat mir der Arzt mitgeteilt, dass er in eine Reha kommt. Weil er intensivmedizinisch austherapiert wäre und den Rest müsste der Körper schaffen. Diese Reha-Klinik kann in ganz Deutschland sein, hat mir der Arzt gesagt und ich werde dazu nicht gehört, geschweige denn gefragt, obwohl ich eine Vorsorgevollmacht habe.

Ich verstehe das aber ganz und gar nicht, wie kann jemand Reha machen, wenn er gar nicht bei Bewusstsein ist und an diesen Maschinen hängt.

Mein Vater hat eine Patientenverfügung und da steht drin, dass er nicht mit solchen Geräten und einer künstlichen Ernährung am Leben erhalten werden will.

Die Ärzte sagten mir aber immer wieder, soweit wären man noch lange nicht.

Ich fühl mich völlig hilflos und weiß nicht mehr wie ich ihm helfen soll und was gut und richtig für ihn ist.

Kann mir jemand einen Rat geben oder mir sagen wohin ich mich wenden kann / soll.

Brigitte

...zur Frage

Ist er erstickt - mit 2,5mg Morphin !?!

Meinem Vater wurde bei einer OP der komplette Aortenbogen erneuert. Er hatte die OP kardiologisch gesehen gut überstanden.

Leider hatte er jedoch zwei Schlaganfälle bei der Operation erlitten. Diese wurden am dritten Tag nach der OP festgestellt ! Zuvor war schon auffällig, dass er nicht mehr richtig zu sich kam, was die Ärzte anfangs jedoch auf sein hohes Alter (72) zurückführten. Da die Schädigungen im Gehirn zu umfangreich waren und mein Vater so nicht weiter hätten leben wollen, haben wir ihn gehen lassen.

Er hat Dialyse-Behandlungen gebraucht, die zum Schluss weggelassen wurden und er brauchte Beatmung, die ihm 1-2 Tage vor seinem Tod genommen wurde. Im Vorgespräch hatte mir der Arzt versichert, dass mein Vater, aufgrund der Schmerzmittel, nicht ersticken wird.

Ich war bei ihm als er starb und stellte schon vorher fest, dass er stark "röchelte" - er hatte Schleim im Hals, bekam nicht mehr richtig Luft, konnte allerdings auch nicht selbstständig räuspern bzw. schlucken. Der Schleim wurde dann einmal abgesaugt, das Ergebnis hielt jedoch nicht lange:

Zum Schluss atmete er aus und versuchte wieder einzuatmen - er bekam jedoch Nichts mehr! Er riss Mund und Augen auf, seine Hand (die, die er noch bewegen konnte) fing an zu zittern und er "zog" drei oder fünfmal nach Luft - es war wie wenn ein Stoppen in seinem Hals stecken würde... der Brustkorb ging bei jedem "Versuch" Luft zu bekommen jeweils leicht nach oben. Diese 3-5 Versuche dauerten nur ein paar Sekunden, ich konnte nix tun als seinen Kopf in meinen Händen zu halten und mich über ihn zu beugen - auf dem "Höhepunkt" des letzten Einatmungs-Versuches sah er mich wieder mit aufgerissenen Augen und Mund an und ging.

Er atmete NICHT als Letztes AUS !!! Der Arzt erklärte mir, dass er 2,5 mg Morphin intus hatte und daher keine Luftnot gespürt habe. Eigentlich habe ich auch zuvor gemerkt, dass er nicht mehr richtig "da war" - bzw. noch weniger als die Tage zuvor (Schlaganfälle). In den Tagen zuvor reagierte er immer mal und es ist ganz sicher, dass er trotz seiner "Weggetretenheit" noch einiges mit bekam - er drückte die Hand teilweise sehr stark wenn man über bestimmte Themen redete und reagierte mit leichter Mimik und Augen-Aufreißen. Das war am Tag seines Todes fast gar nicht mehr der Fall - aufgrund des Schmerzmittels.

Und trotzdem war ich auf diesen Anblick nicht vorbereitet - unter "einschlafen" habe ich mir vorgestellt, dass die Menschen AUSatmen und nicht wieder versuchen einzuatmen!!

  1. Wie wahrscheinlich ist es, dass er trotz der 2,5 mg Morphium erstickt ist ?

  2. Uns wurde gesagt, dass die Ärzte nicht gut genug aufgepasst haben, da sie die Schlaganfälle erst am DRITTEN Tag nach der OP festgestellt haben. Ich möchte das eigentlich nicht hören, weil es nichts mehr bringt - aber wie ausschlaggebend ist dieser "Fehler" ? Die CT-Bilder wären doch am 1. Tag genauso schwarz gewesen wie am 3. und die Reha-Chancen gleich niedrig... ?

Hoffe mich kann jemand aufklären... Danke!

...zur Frage

Operation, Herzstillstand

Hallo, meine Mutter bekommt Mitte Mai eine Magenbypass OP, was auch wirklich notwendig und sinnvoll ist. Darum geht es aber in meiner Frage nicht. Sie hatte vor 9-10Jahren eine Operation an der LWS, dabei hatte sie einen kurzen Herzstillstand den man mit einem kleinen Schlag gleich wieder beheben konnte. Ihr wäre nichts gesagt worden hätte sie nicht gefragt warum die Brust so weh tut... was ich eine Frechheit finde. Nun meine Frage, ist es üblich bzw. kommt es öfter vor dass das Herz bei einer OP unter Vollnarkose "kurz mal stehen bleibt"?

Sie hat Herzrhythmusstörungen was das ganze natürlich nicht besser macht, diese sind mittlerweile allerdings nicht mehr so stark wie früher und sie nimmt auch schwächere Medikamente als damals. Die Ärzte in der Klinik wo sie operiert werden soll wissen darüber bescheid, haben sich aber weder positiv noch negativ dazu geäußert, es wurde quasi ins Protokoll aufgenommen. Ist das Risiko das sie wieder einen Herzstillstand hat nun höher wie bei anderen? Muss ich mir mehr als die "normalen" Sorgen machen? Danke...

...zur Frage

Hat jemand Erfahrung mit einem Magenbypass trotz Methadon substitution?

...zur Frage

Wie viele Bypässe kann man maximal machen?

Meine Mutter hat schon 2 Bypässe und hatte einen erneuten Herzinfarkt. Diesmal wieder an einer anderen Stelle. Es war wohl auch ein kleinerer Infarkt, trotzdem soll ein Bypass gemacht werden. Wie viele Bypässe kann man denn insgesamt überhaupt machen?

...zur Frage

Wie lange wird man nach einer Bypass-OP im Krankenhaus sein müssen?

Bezüglich einer anstehenden Bypass-OP meiner Frau möchte ich euch hier fragen: Wie lange dauert eine Bypass-OP in der Regel und wie lange kann der Krankenhausauenthalt sein? Ich hoffe so sehr, dass alles gut geht und sie bald wieder nach Hause kommen kann.

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?