Könnte es Multiple Sklerose sein?

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4 Antworten

Es ist zwar tendentiell besser, dass Sie sich an das Form wenden als an eine Notaufnahme- es wäre aber definitiv sinnvoll einen Psychologen azfzusuchen. Wenn Sie trotz (meiner Ansicht nach zu) ausführlichen Ausschlussdiagnosen weiterhin Angst vor MS haben, spricht das schon mehr für  Hypochondrie als für eine reguläre Angststörung. Lassen Sie sich helfen, Sie rauben sich jeder Lebensqualität...

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Kommentar von Karoline111
16.04.2017, 11:27

Vielen Dank für die Antwort. 

Würde ich bei Hypochondrie nicht schon längst beim Arzt sitzen? Ich hatte eigentlich vor garnicht zum Arzt zu gehen.

Aber die Beschwerden sind eben da, wenn auch sehr gering :/ 

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MS im eigentlichen Sinn wäre wohl schon beim ersten MRT aufgefallen. Spätestens wenn das MRT mit Kontrastmittel gemacht wurde (per Infusion, wenn man in der Röhre liegt). Die typischen Läsionen sind dann für den Fachmann recht deutlich zu sehen. Bei meinem ersten Kopf-MRT sollte eigentlich die Hypophyse untersucht werden - aber es stellte sich heraus. Da ist alles in Ordnung - aber der Radiologe sieht eine MS. Eine Menge Untersuchungen sind ja bereits gemacht worden. Scheint mir eine recht ordentliche Untersuchungsserie gewesen zu sein. Anscheinend wirklich zur "Beruhigung". Wobei ich respekt bekunden muss - bei mir war ein super konkreter Verdacht - aber ich habe trotzdem eine Höllenangst vor der Lumbalpunktion gehabt. Was auf jeden Fall hilft - Psychotherapie. Der Stress erscheint mir offengestanden etwas sehr hoch. 50 Stunden Woche + Lernen - da bleibt wohl nicht sonderlich viel Zeit zu regenerieren. Aus das Gewerbeamt sollte das NICHT spitz bekommen. Geht die Zeit nicht runter und die "Zeit" kann abgebummelt werden ist das ein Thema. Insbesondere, wenn länger als 10 Stunden arbeitest. DAS ist eindeutig nicht gut für dich. Wird dir so ziemlich jeder Arzt bestätigen. Stress kann (dummerweise) schrecklich viel bewirken. Sogar Teilparesen (Lähmungen) sollen möglich sein. Und MS (wie befürchtet) - und Stress sind zwei Dinge, die sich gar nicht vertragen. Wobei das Thema Oligloklonale Banden etwas schwieriger ist. Diese sind oftmals erst nach 8 Jahren nachweisbar. Und das nicht in alles Fällen. Wenn du persönlich den Verdacht MS weiter haben möchtest - schaue zu wenn das Thema Kribbeln & Co länger als 24 Stunden anhält nach einem Termin beim Neuro. Denn MS ist eine "demyneralisierende" Krankheit. Heißt übersetzt - du kannst dir deine Nerven wie Elektrokabel vorstellen. MS verursacht jetzt, dass das "Kabel" abisoliert wird. Die Oligokonalen Banden sorgen dafür, dass schäden am "Kabel" wieder repariert werden. Mit der Zeit können sie das nicht mehr so gut. Ernähre dich gut und gesund, fahre deinen Stress herunter, treibe Sport. Ob MS oder nicht - das ist auf jeden Fall eine gute Idee. Mach dich nicht verrückt. Das ist das letzte was du brauchst.

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Kommentar von Karoline111
16.04.2017, 13:03

Danke dir ! Es kribbelt nicht durchgängig sondern eher nur kurz und es ist kein kribbeln, ganz schwer zu beschreiben. Die Ärzte waren sich halt echt sicher dass ich kein MS habe, vor allem der Neurologe. 

Und Angst vor der Lumbalpunktion hatte ich nicht, ich wollte diese unbedingt. Weil ich wissen wollte ob Eiweiße etc. Enthalten sind, war auch garnicht schmerzhaft. 

Ich hätte auch ein halbes Jahr ein Druckgefühl auf der Luftröhre / Halsbereich und seit 2014 chronische Halsschmerzen  ( man könnte nichts tun) + Mandelentfernung. 

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Ich würde empfehlen den Nacken-Schulter-Halswirbelbereich untersuchen zu lassen, ob dort Verspannungen sind. Ggf. würde ich einen Osteopahten aufsuchen.

Gute Besserung.

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Meines Wissens nach haben die dich auf MS und direkt noch differenzialdiagnostisch auf andere Möglichkeiten abgeklopft. Also, Ruhe bewahren und nicht hypochondern. 

Wieso rückst du eigentlich mit der Stressbelastung erst am Ende raus? Das klingt viel logischer: Tinnitus, Rückenbeschwerden/-schmerzen und so. Und in dem Fall ist es auch etwas leichter zu widerlegen oder zu bestätigen.

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