Müssen Kosten für Originalmedikament selbst getragen werden,wenn Unverträglichkeit bei Austauschm.

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3 Antworten

Hallo, nur wenn der Arzt ankreuzt, dass explizit dieses Medikament ausgegeben werden soll, wird das von der Kasse bezahlt. Da musst Du bei der nächsten Verordnung darauf achten. Wenn Du von Dir aus darauf bestehst, das Medikament von einem anderen Hersteller zu bekommen - auch wenn Du es wegen der Füllstoffe nicht verträgst - musst Du die Differenz leider selbst tragen. lg Gerda

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gerdavh 18.11.2014, 07:41

Auf Deinem Rezept war sicher das Feld "aut idem" angekreuzt, dann muss der Apotheker das Medikament mit gleicher Wirkung ausgeben, was im Moment am günstigsten ist. Hier ein Link dazu

http://de.wikipedia.org/wiki/Aut_idem

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Für Beloc zok gibt es streng genommen kein Austauschpräparat, weil nur AstraZeneka Metoprolosuccinat mit der ZOK-Galenik anbietet. Man sieht das an den ungewöhnlichen Angaben zum Gehalt des Wirkstoffes (bei Beloc zok Vielfache von 23,75 mg, bei den anderen Vielfache von 25 mg). Von daher darf Ihnen der Apotheker hier eigentlich kein Austauschpräparat anbieten (ob das Astrapräparat tatsächlich wirksamer ist als die Generika sei dahingestellt)

Olmesartan gibt es nur als Olmetec oder Votum, auch hier gibt es keine Generika mit gleichem Wirkstoff.. Für beide Medikamente wurde kein Zusatznutzen gegenüber anderen Sartanen ermittelt. Die Hersteller wurden aufgefordert, das Preisniveau ab 1. Juli 2014 auf den Festbetrag zu senken, was sie aber nicht taten. Die Differenz zwischen dem Festbetrag und dem von der Firma festgelegten Preis muss jetzt der Patient selbst zahlen. In der Regel bedeutet das, dass ein Präparat vom deutschen Markt verschwindet, weil kaum ein Patient längerfristig für so einen Deal zu haben ist.

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anna61 18.11.2014, 13:24

besser könnte man nicht antworten. Epileptikern geht es mit fast allen neu entwickelten Medikamenten so da angeblich kein Zusatznutzen festgestellt wurde. Wenn der Hersteller dann den Preis nicht senkt muss man die Differenz die über dem Festbetrag liegt selbst bezahlen. Erkundige dich mal, es muss ein Medikament geben das (angeblich) genauso gut wirkt.

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Wenn dein Arzt auf einem Arzneimittelrezept das "Aut-idem"-Kästchen durchstreicht dann muss dir der Apotheker das Originalmedikament geben, deshalb wäre es sinnvoll deine Nebenwirkungen mit deinem Arzt zu besprechen. Wenn sich dein Hausarzt darauf einlässt dann musst du nur die Zuzahlung leisten wie bei einem normalen Medikament.

Gruß rulamann

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gerdavh 18.11.2014, 11:37

Das wird nicht durchgestrichen, das darf man nur nicht ankreuzen.

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