Müde und schlapp, aber gesund - was ist das?

2 Antworten

Ich bin freiberuflich tätig, hab dauernd Stress mit irgendwas, zu viele Aufträge, zu viele Kunden die Nerven, noch mehr Stress mit mir und noch mehr Stress mit anderen. Eigentlich Stress pur. Ich leide an Ängsten und mache mir viele Sorgen und grübel viel. Sport ist leider auch Mangelware und Bewegung gibt es nur mit Hund oder Kind. Dadurch hab ich oft Verspannungen in der Schulterblattpartie.

Sie haben den Grund selbst schon erkannt: Ständiger Stress, wenig Bewegung und vermutlich überhaupt keine Zeit für sich selbst. Irgendwann meldet sich der Körper und spielt nicht mehr mit.

Sie sollten unbedingt jeden Tag eine gewisse Zeit für sich selbst einplanen und diese auch einhalten. Und irgendetwas tun, was Ihnen Spaß macht. Das kann auch Zeit vertrödeln sein. Evtl. hilft Ihnen auch Yoga oder Autogenes Training.

Es ist wichtig, nicht nur den Körper sondern auch die Psyche gesund zu erhalten.

Der niedrige Blutdruck dämpft natürlich auch etwas. Wenn krankheitsbedingte Ursachen ausgeschlossen sind, können wechselwarme Duschen helfen. Oder die Beine bis zum Gesäß abwechselnd warm und kalt abbrausen. Und viel Bewegung!

Das könnten gut Symptome einer Depression/Burn-out als Folge von zu hohem Dauerstress sein. Allerdings sollte das körperliche schon abgecheckt werden, die Blutwerte, vielleicht die Schilddrüse, ist der Schlaf wirklich erholsam (evtl. Schlaflabor)? Bei Deinem Leben könnte es aber gut am Stress liegen. Junge Mütter haben häufig die Krankheit, zu wenig an sich selbst zu denken. Da wäre es dann angezeigt, den Stress zu reduzieren, seine Einstellungen zu verändern, etwas für den persönlichen Ausgleich und Entspannung zu tun, Sport und Bewegung kann da genauso hilfreich sein wie Hobbies, Entspannungstechniken, gute Gespräche mit einer Freundin etc. Vielleicht mal eine Mutter-Kind-Kur? Besonders aber wesentliche Veränderungen im Alltag. Es ist wichtig zu lernen, sich abzugrenzen, die persönlichen Belastungsgrenzen zu achten, sich Zeit für sich zu nehmen, lockerer zu werden und positives Denken zu lernen. Es gibt oft gute Stressbewältigungskurse und -techniken (z.B. nach KALUZA), auch eine Verhaltenstherapie kann da hilfreich sein.

Viel Glück!


Kraftlos und Müde?

Hallo erstmal Ich bin grade mal 17 Jahre alt / weiblich und habe schon seit längerem mit diesen Problemen kämpfen

  • ich bin den ganzen Tag müde , es ist so als würde ich erst garnicht richtig wach werden aber nachts kann ich kaum beziehungsweise schlecht schlafen . Zwar schlafe ich generell schnell ein aber Wache meistens rutiniert um 1 und um 3 Uhr nachts wieder auf , habe oft Alpträume und morgens bin ich auch wieder früh wach , dementsprechend sehe ich auch ziemlich fertig und Blass aus , langsam sind schon leichte Schatten unter meinem Augen zu sehen .

Das Komische ist jedoch das ich in der Anwesenheit meines Freundes oder guten Freunden relativ gut und lange schlafen kann

  • ebenso hab ich schon seit längerem mit schlechter haut und Haarausfall zu kämpfen , wenn ich morgens meine Haare über dem Waschbecken kämme ist dies meistens komplett voll mit meinem ohnehin schon dünnen Haaren und wenn ich an meinen Haaren ziehe hab ich direkt ein paar weniger .

  • dazu kommt noch enormer Druck und Stress durch die Schule und meiner Familie und in meiner einjährigen Beziehung habe ich auch mit viel Stress und Streit zu kämpfen . Manchmal sitze ich den halben Tag in meinem Zimmer und heule weil ich so am Ende bin .

Mittlerweile bin ich sogar so kraftlos das es mir sogar schwerfällt mein Oberteil auszuziehen , es klinkt Vllt lächerlich aber es ist ungemein anstrengend mich aus oder anzuziehen , mich fertig zu machen oder auf zu stehen . Mein Freund bezeichnen mich auch immer liebevoll als Schwächling ( natürlich aus Spaß ) weil ich nicht in der Lage bin seine Hand feste zu drücken

Meine letzten Blutwerte , ca ein halbes Jahr her sind alle ok , nur Eisen war zu hoch und mein Hautarzt war der Meinung das mein Haarausfall normal wäre , meine schlechte Haut ist schon etwas besser geworden .

Ich weiß das ihr alle vermutlich keine Ärzte seit und mir keine genaue Diagnose liefern könnt aber habt ihr Vllt Ideen was es sein könnte , Vllt eignen Erfahrung mit solchen Problemen oder Tipps was man tun kann ?

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Gestresst ohne Stress zu haben!

Hi!

Ich hab große Probleme mit Stress.

So wie es aussieht, habe ich neben einigen Phobien schon mindestens 20 Stress-Syptome die mich leider ebenfalls Stressen.

Dabei gibt es eigentlich gar keinen Grund!

Ich habe einen lockeren Job direkt in Fußnähe, zwar anstrengend und zeitaufwändig, aber nicht stressig. Keine Kinder, niemanden um den ich mich kümmern müsste, außer hin und wieder mein Partner. Also an sich nichts unnormales.

Aber ich komme nicht klar. Jede kleine Verantwortung macht mir Kopfkreisel, wenn auch nur ein Satz anfängt mit "Du musst..." bekomme ich Magenkrämpfe. Ich komme nicht in die Pötte. Arbeiten geht, Haushalt schleppt sich. Ich sitze oft rum und starre vor mich hin und finde es anschließend total blöd, dass ich wieder so viel Zeit verschwendet hab und bin wieder gestresst ohne Ende, weil ich nichts auf die Reihe kriege.

Immer ein Wechsel zwischen Stress und Teilnahmslosigkeit. Freude gibt's kaum noch.

Ich habe neulich eine Beförderung bekommen, jetzt noch weniger Stress auf Arbeit, aber ich kann mich nicht freuen. Ich habe auch gestern beim WM-Spiel zugesehen, aber irgenwie konnte ich mich nicht über den Titel freuen. Andere verstehen das falsch und sind dann böse auf mich, das stresst widerum.

Sogar Kontakt zu anderen Menschen macht mir Stress. Ich würde am liebsten nur noch im Bett liegen und mich komplett isolieren und auch am liebsten niemandem zur Last fallen. Nur würde mir das ein schlechtes Gewissen gegenüber anderen machen, was mich stresst.

Schlafen ist auch nicht schön. Alpträume jede Nacht, immer wieder von längst vergangenen schlimmen Ereignissen, die so immer wieder hochkommen. Oder von schlimmen Dingen, die ich selbst tue, aber in Wahrheit nie tun würde. Wache teilweise nachts weinend und mit Herzrasen auf.

Appetit hatte ich schon lange nicht mehr, den Hunger habe ich lieben gelernt. Essstörung vorprogrammiert.

Wie man vielleicht lesen kann, dreht sich mir der Kopf. Ich bin sehr kaputt in meiner Psyche und fühle mich gezwungen, mich selbst wieder auf die Kette zu kriegen.

Aber wie komme ich aus diesem Teufelskreis raus? Ich denke, ohne Hilfe geht es nicht mehr. Ich möchte aber auch eigentlich keine Psycho-Tabletten nehmen.

Wie geht das, dass man sich an nen Psychologen oder sowas wenden kann, kostet das was? Muss ich dafür vorher zum Hausarzt und dem das alles erzählen?

Danke und Grüße!

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