MRT Innenausstattung

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo! Oh ja, dieses Problem kenne ich, ich bekomme auch immer Platzangst im MRT. Früher war mir das immer irgendwie egal da drin, aber je mehr MRT-Untersuchungen ich bekommen habe, desto schlimmer wurde es.

Nachdem einmal sogar eine Untersuchung abgebrochen werden musste, lasse ich mir jetzt immer ein leichtes Beruhigungsmittel geben.

Ganz wichtig ist es, dass man in der Praxis bescheid sagt, dass man unter Platzangst leidet. Dann können die da entsprechend drauf eingehen und vielleicht deinem Mann auch was zur Beruhigung geben. Da solltest du dann aber ggf. vorher nochmal anrufen, es kann nämlich sein, dass man dann etwas früher kommen muss.

Trotz des Beruhigungsmittels wurde mir bei den letzten Aufnahmen (Mai und Juni) auch immer ganz anders. Ich habe mir dann immer gesagt, dass die mich die ganze Zeit sehen, ich jederzeit den Notknopf drücken kann und jederzeit wieder raus kann. Das hat mir geholfen und ich habe die Untersuchung durchgestanden.

Ganz wichtig finde ich auch, dass man während der ganzen Untersuchung die Augen geschlossen lässt. Ich mache die schon zu, bevor ich in die Röhre reingefahren werde und erst wieder auf, wenn ich wieder draußen bin. Dann bekommt man diese Enge auch gar nicht so mit. Von daher waren die Tipps hier mit dem Handtuch oder der Schlafbrille schon gut. Wobei mich persönlich dieses Gefühl, da ist was vor meinen Augen, noch mehr stören würde. Manche Parxen haben aber auch Spiegel am Ende des Gerätes befestigt, so dass man über den Spiegel nach draußen gucken kann.

Die Lagerung kommt immer auch darauf an, welche Körperregion untersucht werden soll. Ich musste z.B. bei einer Untersuchung der BWS mit dem Kopf ganz flach auf der Liege liegen, bekam aber so ein Keilkissen unter die Knie geschoben. Bei einer Untersuchung des Kopfes wurde dieser zwar etwas höher, aber in so einem speziellen Gestell gelagert. Auch da bekam ich was unter die Knie.

Mir fällt gerade noch ein: sollte bei deinem Mann z.B. nur das Knie untersucht werden müssen, dann kann er auch darum bitten, mit den Füßen voran in die Röhre zu kommen, dann muss er gar nicht mit dem Kopf rein. Bei mir haben die das auch mal bei einer Untersuchung der LWS gemacht. Da war ich dann zwar mit dem Kopf schon in der Röhre, aber wenn ich den etwas nach hinten gestreckt habe, dann konnte ich rausgucken, war also ganz am Anfang.

Ich würde dir raten, ruf doch einfach nochmal in der Praxis an (falls die Untersuchung nicht schon morgen ist) und schilder denen das Problem mit der Platzangst und frag, ob die noch gute Tipps für dich haben. Das braucht euch auch nicht peinlich zu sein, die Ärzte und Arzthelferinnen kennen das, denn viele Menschen bekommen in der Röhre Platzangst.

Alternativ wäre es natürlich auch möglich, bei zu großer Angst ein offenes MRT in betracht zu ziehen. Offene Geräte gibt es mittlerweile in fast allen großen Städten. Allerdings bezahlen die Krankenkassen das nur im Ausnahmefall, da müsstet ihr euch ggf. vorher erkundigen. Und die Qualität ist wohl auch nicht ganz so gut wie bei den Aufnahmen in der Röhre.

Alles Gute und viel Erfolg!

danke für die ausführliche info! leider muß er eine aufnahme des schädels machen lassen.

0
@hieber

Danke für das Sternchen :-) und alles Gute für deinen Mann!

0

Meist liegt man Flach auf dem Rücken mit einem Kissen unter dem Kopf.

Ich kann mich immer beruhigen wenn ich den Notfallknopf den man da bekommt fest umschließe. Dann weiß ich genau, sollte es mir zu viel werden, es ist immer jemand da der Hilft und ich kann es beenden wann es sein muss. Außerdem schließe ich die Augen und versuche meine Gedanken konkret davon abzulenken. Summe lieder oder geh meine Lieblingsserie durch. dann denke ich nicht so oft an den engen Apparat. Zur Not nimmt er ein Handtuch mit und verdeckt die Augen.

Versuche ihm aber erstmal kla zu machen, das er da jederzeit raus kann und da drin nicht gefangen ist.

Lg. Nadja

Nach meiner Erinnerung liegt man flach mit kleinem Kissen. Aber ein guter Tipp für deinen Mann: Er soll ein Gästehandtuch oder, wenn Ihr habt, eine Schlafbrille mitnehmen (die Dinger, die man im Flugzeug bekommt) und seine Augen damit bedecken. Dann kann er keine Platzangst bekommen. Ich habe mir dann noch Ohrstöpsel gegen den Lärm mitgenommen; die gab's aber auch dort. Ich hatte auch leicht Platzangst darin. Mit diesem Trick war der Fall für mich aber erledigt.

auch dir vielen dank!

0

Welche OP-Methode bei Cholesteatom?

Meinen Werdegang als Cholesteatom-Patient habe ich bereits am 30.10.2011 in diesem Portal geschildert. Erste OP’s 1980 – 81, im Alter von 30 Jahren, danach regelmäßige ambulante Kontrolluntersuchungen ohne pathologische Veränderungen (Befunde), dann wurde im Dezember 2006 ein Rezidiv diagnostiziert, im Februar 2007 die OP (im Zuge einer Petrosektomie rechts erfolgte ein komplizierter massiver chirurgischer Eingriff), danach wieder regelmäßige ambulante Kontrollen, immer in der gleichen Uniklinik. Im vergangenen September nach einem CT war zunächst unklar, ob es sich wieder um ein Rezidiv oder evtl. nur um Vernarbungen handelt. Infolge verschiedener Untersuchungen bei diversen Fachmedizinern deutete alles darauf hin, dass erneut ein Rezidiv vorhanden war. Vor drei Wochen erfolgte in einer anderen Fach-Klinik die fünfte Cholesteatom-OP (Revisions-Petrosektomie rechts mit Tumorentfernung, komplette Obliteration der Höhle mit Bauchfett), stationärer Aufenthalt 7 Tage. Allerdings hat der Operateur eine Methode angewandt, die ich bisher nicht kannte. Nach dem Entfernen des Cholesteatoms wurde also Bauchfett entnommen und damit der komplette Gehörgang verschlossen. D.h. – so habe ich es inzwischen verstanden - von außen ist künftig nicht mehr zu erkennen, ob sich später wieder ein Rezidiv gebildet hat. Das hat mich sehr nachdenklich gestimmt. Wer hat Erfahrung mit der „geschlossenen Methode“ bei einer solchen OP und wäre es im Hinblick auf eine bessere und sichere Kontrolle möglicherweise besser gewesen, einen „offenen Zugang“ zu belassen? Im Zusammenhang mit früheren Cholesteatom-OP´s wurden damals in der Uniklinik immer histologische Tests durchgeführt und nach dem operativen Eingriff wurde einige Tage intravenös Antibiotika verabreicht. Das war diesmal nicht der Fall. Auch wurde mir gesagt, dass auf CT-Aufnahmen oder einem MRT ein Cholesteatom-Rezidiv nicht immer schlüssig zu erkennen sei. Auch begleiten mich nach dem letzten OP-Eingriff noch Schwindel und Kopfschmerzen. Diese Erlebnisse respektive Erkenntnisse haben mich sehr verunsichert. Kann mir jemand hierbei aus eigener Erfahrung brauchbare Informationen vermitteln?

HAPEM

...zur Frage

Keine Ruhe mehr, ständig Angst und seit Wochen diese Schwäche

Hallo, ich bin neu hier, verfolge aber immer wieder interessanten Erfahrungen und Ratschlägen.

Ich habe eine lange Vorgeschichte die 2010 begann mit einem Burn Out. Seit dem hat sich mein Leben um 180° gedreht. Nichts ist wie vorher. Häufig starke Kopfschmerzen, Ängste usw. Inzwischen ist es so, dass ich nicht mehr weiter weis. Ich habe die letzten zwei Jahre eine Herzangst entwickelt, da ich immer einen hohen Puls habe auch in Ruhe. 90-100. Immer mal wieder Stolperer, die mich komplett aus der Bahn werfen. Meine Sportlichen Aktivitäten haben die letzten Jahre komplett abgenommen, da ich Angst vor dem hohem Puls habe. Bis max 195 bei extremer Anstrengung (5 STockwerke schnell hochgehen) Seit ein paar Wochen, vielleicht auch schon zwei- drei Monate macht sich immer mehr meine Schwäche breit. Meine Beine sind oft sehr schwach und ich taumle ab und zu. Hab kein sicheres Stehen und irgendwie ein komisches leichtes Schwindel- Unsicherheitsgefühl. Es wird immer schlimmer. Gestern hielt es fast den ganzen Tag an. Manchmal bizzeln sie auch etwas, oder fühlen sich an an würden sie gleich einschlafen tun es aber nicht. Kalt sind sie immer, ebenso wie die Finger und die Nase. Dazu ist mir öfter mal übel (ohne Erbrechen) muss öfter Aufstoßen. Ich habe immer Angst, es könnte gleich was passieren, oder ich hab was schlimmes usw. Es ist nicht mehr zum aushalten. Unter Angstattacken leide ich seit Oktober. Bisher hatte ich zwei schwere und 5 leichtere. Das kann doch alles nicht nur an der Angst liegen? Vorallem die extreme Schwäche? Bin in Physiobehandlung, aufgrund von Verspannungen im Nacken, schon jahrelang. Meine Untersuchungen und Therapien: MRT: 2 x Schädel, 2x HWS --> ohne Befund Magenspiegelung: 2012 --> ohne Befund Immer wieder bei Kardiologen --> ohne Befund, außer der Tachykardie Blutwerte: CRP immer erhöht bei 10 im Durchschnitt Ferritin ist bei ca 13 ml/g (kann dieses u-Zeichen nicht machen, Mikroliter glaub ich) - Heilpraktiker meinte, das wäre viel zu niedrig, Hausärztin würde Maximal Tabletten geben.

Ich weis, es ist ein langer Text, aber zur Erklärung war das ein Muss. Ich hoffe auf eure Erfahrungen, Ratschläge etc. Danke euch

...zur Frage

Streptokokken ohne Symptome und nicht wirken von Penicillin?

Hallo, ich bräuchte mal Rat da ich nicht mehr weiß welchem Arzt ich glauben soll. Also bei uns geht im Moment ein Virus?! herum der plötzliches Fieber und Husten verursacht. Meine Mama lag 2 wochen flach und einige ihrer Angestellten + ungefähr 30% der Kindergartenkinder! Hatten alle die ersten paar Tage die selben Symptome - Fieber, Husten, Halsschmerzen und danach hat es sich bei jedem zu was anderem entwickelt (Angina, Lungenentzündung, Bronchitis, etc). Ich hab mich bei meiner Mama angesteckt. Begonnen hat es mit leichtem Fieber (max 38,6) Husten und extrem starken Gliederschmerzen. Ärztin gab mir Parkemed, Mexalen und Codeinsaft und sagte wenn es bis übermorgen nicht besser is nimmst du 2x am Tag Amoxicillin. Gesagt getan. Hab dann am 6. Tag krank sein mit Antibiotika angefangen und bin am 8. Tag zum HNO gegangen da mein Ohr zuschwoll. Diagnose: Mandelentzündung, leichte Nasennebenhölenentzündung. Er gab mir Otrivin Nasenspray und meinte ich soll Clavamox Antibiotika stattdessen nehmen für 10 Tage. Am 10. Tag krank sein war ich ENDLICH das Fieber los aber Diagnose der Hausärztin - akute Bronchitis und abschwellende Mandeln. Bekam dann so einen "Asthmaspray" Berodosual (?) und noch mehr Codeinsaft. Blutbild wurde gemacht - erhöht- sind Blutsenkung, segmentkernringe, LDH, C-reaktives Protein bei 4.37! Und einige Werte zu niedrig. Ich sollte Antibiotika weiter nehmen und in einer Woche nochmal Blutabnehmen. Am Tag 14 ungefähr (7 Tage Antibiotika) sind meine Mandeln über Nacht fast Eiterfrei gewesen nur um 2 Tage später noch schlimmer auszusehen. Hab 2 Tage früher also am tag 16 das Antibiotikum abgesetzt weil es nicht gewirkt hat und ich eine totale Haarzunge und brennen im Mund bekommen hab. Heute am Tag 20. War ich wieder Blut abnehmen und beim HNO der meinte er ist sich sicher es sind Streptokokken und er versteht nicht wie die Mandeln schlimmer als letztes mal aussehen können und ich aber noch immer keine Schmerzen, Schluckbeschwerden oder sonstiges haben kann. Laut ihm ist auf dem Blutbefund von letzter Woche eindeutig eine Bakterielle Infektion zu sehen und nun hab ich claritromycin 250mg für 7 Tage bekommen. Hol mir aber morgen den neuen Befund und die Meinung meiner Hausärztin! Nun meine Frage - können das überhaupt Streptokokken sein? Sollte ich da nicht schmerzen haben? Is das normal das die Mandeln sich erst nach der Einnahme von Antibiotika (das aller erste) entzünden? Ich möchte nicht unnötig nochmal Antibiotika nehmen und find das ganze etwas suspekt. Tut mir leid wegen dem extra langen Text aber hat jemand eine Meinung/Idee dazu? Bitte und Danke :)

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?