MRT Innenausstattung

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo! Oh ja, dieses Problem kenne ich, ich bekomme auch immer Platzangst im MRT. Früher war mir das immer irgendwie egal da drin, aber je mehr MRT-Untersuchungen ich bekommen habe, desto schlimmer wurde es.

Nachdem einmal sogar eine Untersuchung abgebrochen werden musste, lasse ich mir jetzt immer ein leichtes Beruhigungsmittel geben.

Ganz wichtig ist es, dass man in der Praxis bescheid sagt, dass man unter Platzangst leidet. Dann können die da entsprechend drauf eingehen und vielleicht deinem Mann auch was zur Beruhigung geben. Da solltest du dann aber ggf. vorher nochmal anrufen, es kann nämlich sein, dass man dann etwas früher kommen muss.

Trotz des Beruhigungsmittels wurde mir bei den letzten Aufnahmen (Mai und Juni) auch immer ganz anders. Ich habe mir dann immer gesagt, dass die mich die ganze Zeit sehen, ich jederzeit den Notknopf drücken kann und jederzeit wieder raus kann. Das hat mir geholfen und ich habe die Untersuchung durchgestanden.

Ganz wichtig finde ich auch, dass man während der ganzen Untersuchung die Augen geschlossen lässt. Ich mache die schon zu, bevor ich in die Röhre reingefahren werde und erst wieder auf, wenn ich wieder draußen bin. Dann bekommt man diese Enge auch gar nicht so mit. Von daher waren die Tipps hier mit dem Handtuch oder der Schlafbrille schon gut. Wobei mich persönlich dieses Gefühl, da ist was vor meinen Augen, noch mehr stören würde. Manche Parxen haben aber auch Spiegel am Ende des Gerätes befestigt, so dass man über den Spiegel nach draußen gucken kann.

Die Lagerung kommt immer auch darauf an, welche Körperregion untersucht werden soll. Ich musste z.B. bei einer Untersuchung der BWS mit dem Kopf ganz flach auf der Liege liegen, bekam aber so ein Keilkissen unter die Knie geschoben. Bei einer Untersuchung des Kopfes wurde dieser zwar etwas höher, aber in so einem speziellen Gestell gelagert. Auch da bekam ich was unter die Knie.

Mir fällt gerade noch ein: sollte bei deinem Mann z.B. nur das Knie untersucht werden müssen, dann kann er auch darum bitten, mit den Füßen voran in die Röhre zu kommen, dann muss er gar nicht mit dem Kopf rein. Bei mir haben die das auch mal bei einer Untersuchung der LWS gemacht. Da war ich dann zwar mit dem Kopf schon in der Röhre, aber wenn ich den etwas nach hinten gestreckt habe, dann konnte ich rausgucken, war also ganz am Anfang.

Ich würde dir raten, ruf doch einfach nochmal in der Praxis an (falls die Untersuchung nicht schon morgen ist) und schilder denen das Problem mit der Platzangst und frag, ob die noch gute Tipps für dich haben. Das braucht euch auch nicht peinlich zu sein, die Ärzte und Arzthelferinnen kennen das, denn viele Menschen bekommen in der Röhre Platzangst.

Alternativ wäre es natürlich auch möglich, bei zu großer Angst ein offenes MRT in betracht zu ziehen. Offene Geräte gibt es mittlerweile in fast allen großen Städten. Allerdings bezahlen die Krankenkassen das nur im Ausnahmefall, da müsstet ihr euch ggf. vorher erkundigen. Und die Qualität ist wohl auch nicht ganz so gut wie bei den Aufnahmen in der Röhre.

Alles Gute und viel Erfolg!

danke für die ausführliche info! leider muß er eine aufnahme des schädels machen lassen.

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@hieber

Danke für das Sternchen :-) und alles Gute für deinen Mann!

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Nach meiner Erinnerung liegt man flach mit kleinem Kissen. Aber ein guter Tipp für deinen Mann: Er soll ein Gästehandtuch oder, wenn Ihr habt, eine Schlafbrille mitnehmen (die Dinger, die man im Flugzeug bekommt) und seine Augen damit bedecken. Dann kann er keine Platzangst bekommen. Ich habe mir dann noch Ohrstöpsel gegen den Lärm mitgenommen; die gab's aber auch dort. Ich hatte auch leicht Platzangst darin. Mit diesem Trick war der Fall für mich aber erledigt.

auch dir vielen dank!

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Meist liegt man Flach auf dem Rücken mit einem Kissen unter dem Kopf.

Ich kann mich immer beruhigen wenn ich den Notfallknopf den man da bekommt fest umschließe. Dann weiß ich genau, sollte es mir zu viel werden, es ist immer jemand da der Hilft und ich kann es beenden wann es sein muss. Außerdem schließe ich die Augen und versuche meine Gedanken konkret davon abzulenken. Summe lieder oder geh meine Lieblingsserie durch. dann denke ich nicht so oft an den engen Apparat. Zur Not nimmt er ein Handtuch mit und verdeckt die Augen.

Versuche ihm aber erstmal kla zu machen, das er da jederzeit raus kann und da drin nicht gefangen ist.

Lg. Nadja

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Meinen Werdegang als Cholesteatom-Patient habe ich bereits am 30.10.2011 in diesem Portal geschildert. Erste OP’s 1980 – 81, im Alter von 30 Jahren, danach regelmäßige ambulante Kontrolluntersuchungen ohne pathologische Veränderungen (Befunde), dann wurde im Dezember 2006 ein Rezidiv diagnostiziert, im Februar 2007 die OP (im Zuge einer Petrosektomie rechts erfolgte ein komplizierter massiver chirurgischer Eingriff), danach wieder regelmäßige ambulante Kontrollen, immer in der gleichen Uniklinik. Im vergangenen September nach einem CT war zunächst unklar, ob es sich wieder um ein Rezidiv oder evtl. nur um Vernarbungen handelt. Infolge verschiedener Untersuchungen bei diversen Fachmedizinern deutete alles darauf hin, dass erneut ein Rezidiv vorhanden war. Vor drei Wochen erfolgte in einer anderen Fach-Klinik die fünfte Cholesteatom-OP (Revisions-Petrosektomie rechts mit Tumorentfernung, komplette Obliteration der Höhle mit Bauchfett), stationärer Aufenthalt 7 Tage. Allerdings hat der Operateur eine Methode angewandt, die ich bisher nicht kannte. Nach dem Entfernen des Cholesteatoms wurde also Bauchfett entnommen und damit der komplette Gehörgang verschlossen. D.h. – so habe ich es inzwischen verstanden - von außen ist künftig nicht mehr zu erkennen, ob sich später wieder ein Rezidiv gebildet hat. Das hat mich sehr nachdenklich gestimmt. Wer hat Erfahrung mit der „geschlossenen Methode“ bei einer solchen OP und wäre es im Hinblick auf eine bessere und sichere Kontrolle möglicherweise besser gewesen, einen „offenen Zugang“ zu belassen? Im Zusammenhang mit früheren Cholesteatom-OP´s wurden damals in der Uniklinik immer histologische Tests durchgeführt und nach dem operativen Eingriff wurde einige Tage intravenös Antibiotika verabreicht. Das war diesmal nicht der Fall. Auch wurde mir gesagt, dass auf CT-Aufnahmen oder einem MRT ein Cholesteatom-Rezidiv nicht immer schlüssig zu erkennen sei. Auch begleiten mich nach dem letzten OP-Eingriff noch Schwindel und Kopfschmerzen. Diese Erlebnisse respektive Erkenntnisse haben mich sehr verunsichert. Kann mir jemand hierbei aus eigener Erfahrung brauchbare Informationen vermitteln?

HAPEM

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Hier wäre also der Befund des MRT´s:

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