MRSA?

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Eine besondere Form des Hospitalismus stellt der sogenannte infektiöse Hospitalismus dar. Hier stehen im Vordergrund Klinikaufenthalte, die mit Kontaminationen zu tun haben, das heißt, der Patient kommt mit verunreinigtem, infektiösem Material in Verbindung und erkrankt. ( http://hospitalismus.com/) In diesem Rahmen fällt auch der Methicilin-resistenter Staphylococcus aureus Keim.

Da mein Vater selbst sich diesen Keim während eines Krankenhausaufenthaltes zuzog, kann ich deine Sorge verstehen. Aber ich denke in deinem Fall ist die Sorge unbegründet. MRSA wird meist anhand eines Abstriches an den Nasenschleimhaüten nachgewiesen. Prinzipiell muss man aber unterscheiden zwischen Infektion und Besiedelung.

Ein Atemwegsinfekt kann natürlich auch von MRSA stammen, eine Lungentzündung kann zB durch die Bakterien ausgelöst werden.

Frag den Arzt ob er einen Abstrich machen kann, damit du ruhe und Gewissheit hast, aber ich gehe hier nicht von einer Infektion aus.

Patientenverfügung - künstliches Koma ablehnen möglich?

Hallo,

ich bin jetzt 18 und möchte mir eine Patientenverfügung machen. Etwas, was ich ablehnen möchte, ist ein künstliches Koma (ja, dafür habe ich einen guten Grund). Ist das rechtlich möglich?

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Kann ich im Krankenhaus verlangen, dass meine Intimspäre geschützt wird?

Meine gute Bekannte musste am Samstag in die Notaufnahme wegen akuter Beschwerden und auch eine Nacht auf der Aufnahmestation verbringen bis sie heute in die Innere Abt.verlegt wurde. Auf der Aufnahmestation war nur ein Zimmer mit 6 Betten, die Toiletten waren auf dem Gang. Heute morgen ging sie dort hin, um ihr morgentliches Geschäft zu erledigen. Plötzlich poltert die Außentür auf und eine Schwester ruft ihren Namen. Sie antwortet, ja, ich komme gleich. Da öffnet die Schwester die Toilettentür von außen und sagt, ich brauche etwas Blut. Die Frau antwortet, was soll denn das, bis ich rauskomme wird das wohl Zeit haben. Die Schwester meint, Zeit haben wir keine, nimmt ihren Finger und entnimmt Blut (auf der Toilette!). Sie war darüber so entsetzt, dass sie überlegt, das KKH zu wechseln. Ich habe ihr aber getaten, erst mit der KK zu sprechen, damit ihr keine Kosten entstehen. Was meint ihr dazu, muss man sich das gefallen lassen?

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Arztbrief ist ein Witz - kann ich was dagegen tun?

Hallo! Heute bin ich wieder aus dem KH entlassen worden. Aber der Entlass-Arztbrief ist schlicht ein Witz (harmlos ausgedrückt). Ich habe gedacht, die schreiben da von einer anderen Patientin. Und sowas zieht sich dann ja immer auch durch die Folge-Arztbriefe. Kann ich da was gegen unternehmen?

Um folgendes geht es konkret:

Ich wurde letzten Mo. vom Hausarzt ins KH eingewiesen, da ich massive Kreislaufprobleme hatte und auch ein paar mal umgekippt war, nachdem ich übers WE und auch schon die Tage davor nicht genug essen und trinken konnte.

Ich habe eine - objektiv durch Messung nachgewiesene - Magenentleerungsstörung und kann deswegen nur noch eingeschränkt Nahrung und Flüssigkeit zu mir nehmen, wird es mehr, muss ich mich übergeben. Deswegen hatte ich seit Juli einen Port, der aber im Oktober wegen einer Portinfektion entfernt werden musste. Der Arzt (um des es jetzt auch geht), wollte aber keinen neuen Port einsetzen. Deswegen kam es dann halt zu dem Flüssigkeitsmangel.

Ich war auch im selben KH wie bei der Portinfektion, so dass die da eigentlich Bescheid wissen mussten, habe bei der Aufnahme auch nochmal alles erklärt. Schon während des Aufenthaltes machte der Arzt mir klar, dass er keinen neuen Port machen würde, und dass ich mich wieder enteral ernähren sollte. Alle Erklärungsversuche, dass das eben nur eingeschränkt geht und dass ich ja schon esse was geht, und was in den letzten 3 Jahren schon alles - erfolglos - versucht wurde, tat er ab und meinte, ich sei zu negativ. Das würde schon irgendwie gehen. Konkrete Vorschläge, wie, konnte er mir aber nicht machen. Er meinte nur, dass ich zu meinem Spezialisten (über 100 km entfernt) gehen soll, dass der mir sagt, was ich machen könne. Er hat sich aber geweigert, mit diesem zu telefonieren.

Aber sowohl mein Hausarzt als auch meine Ernährungsberaterin sind der Meinung, dass es zur Zeit keine Alternative zum Port gebe. Das habe ich ihm auch gesagt, das wollte er aber nicht hören. Er schickte mir lediglich eine Psychologin vorbei.

Im Brief steht jetzt z.B. bei den Diagnosen:

"Exsikkose bei empfundener, therapieresistenter, idiopathischer Magenentleerungsstörung; V.a. relevante depressive Episode; potentielle Eigengefährdung durch unzureichende Nahrungsmittelaufnahme und Verweigerung einer peroralen Kostaufnahme"

Das ist ja falsch, denn ich verweigere das Essen und Trinken ja nicht, sondern ich esse und trinke was geht, aber es geht eben nicht genug. Und die Entleerungsstörung ist ja nicht empfunden, sondern objektiv nachgewiesen.

Weiter steht da ich hätte einen depressiven Habitus und Negativismus und würde nur im Bett liegen. Wegen der Kollapse haben die Schwestern aber immer gesagt, ich soll nicht alleine aufstehen, sogar zur Toilette klingeln.

Dann steht da noch "Die Patientin hatte seit Tagen nicht mehr gegessen und getrunken". Was schlicht falsch ist. Und weiter schreiben sie, dass kein organischer Befund vorliege - was eben auch falsch ist.

Was kann ich da tun???

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Athroskopie Knie wegen Knorpelschaden, Enchondrom am Femur mit Beckenkamm Spongiaentnahme: Wie lange Krankenhausaufenthalt?

Hallo zusammen, bei mir steht eine Athroskopie d. Knies wegen Knorpelschaden an und aus den Ergebnissen resultierend der Schaden behoben? Des Weiteren wird in der selben OP ein Enchondrom am Femur (nahe der Kniescheibe) entfernt und mit Spongia aus dem Beckenkamm aufgefüllt. Geplant sind 2 minimalinvasive Eingriffe. Eventuell wird aber alles zusammen mit einem großen Schnitt operiert. Meine Frage dazu ist wie lange muss ich ca. im Krankenhaus bleiben und wie lange wird es vermutlich dauern bis ich wieder einigermaßen fit bin. Danke im Voraus für eure Antworten!

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Angst vor Bauchnabel Operation?

Bei mir wird demnächst der Bauchnabel Operiert (Abzess bzw Zyste oder Fistel unter bzw direkt hinter dem Nabel)

und ich habe Wahnsinnige Angst vor den Schmerzen nach der Operation (vorallem da ich wegen der drainage gleich 2 mal Operiert werden soll).

Man sagte mir nur dass ich danach Schmerzmittel bekomme, jedoch habe ich auch schon viel Gelesen dass Bauch Operationen wohl nicht ohne sind.

Momentan ist es jetzt schon so dass, wenn diese Zyste bzw Abzess aufgeht, ich Wahnsinnige Schmerzen habe und mich kaum bewegen kann..

Jetzt stell ich mir noch vor wenn da drann rumgeschnippelt wird, und ein Drainageschlauch / Netz gelegt wird...

Hat jemand damit Erfahrung und kann mir ggf die Angst nehmen?

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Komplette Zahlungsverpflichtung bei MRSA - Keim - Behandlung

Meine Mutter hat sich während eines Krankenhausaufenthaltes leider den gefährlichen MRSA-Keim in der Nase eingefangen. Außerdem wurde eine Besiedlung mit selbigen Keim auf der Haut festgestellt. Mittlerweile ist sie zur Kurzzeitpflege in ein Alten – und Pflegeheim gebracht worden. Zur Behandlung dieses multiresistenten Keimes ist eine Nasensalbe mit den Namen Mupirocin bzw. Turixin erforderlich. Ihr behandelnder Hausarzt teilte uns mit, dass die zirka 40 Euro teure Nasensalbe und weitere Behandlungsmaßnahmen auf privater Basis zu bezahlen sind, dass es sich ja um keine bislang ausgebrochene Krankheit im eigentlichen Sinne handeln soll!

Mit einer solchen Aussage habe ich nicht gerechnet! Ich frage mich, was das soll??? Sollen wir etwa warten bis eine normale Krankheit bei meiner Mutter ausbricht und diese durch das Einwirken des Keimes lebensgefährlich wird??? Ich stelle mir vor, dass eine simple Erkältung in eine schwere lebensbedrohliche Lungenentzündung umschlägt. Oder was wäre bei einer Wunde, in die der Keim von der Haut aus eindringen kann? Es kann doch nicht sein, dass sich meine Mutti einem solchen Risiko aussetzen muss und erst zu warten hat bis es um Leben oder Tod geht!

Was ist mit den vielen Vorsorgeuntersuchungen, die werden doch auch von den Kassen gezahlt? Im Falle meiner 86jährigen Mutter liegt allerdings schon eine konkrete Bedrohung vor.

Ich kann die Meinung dieses Arztes nicht nachvollziehen, da er die Gesundheit meiner Mutter leichtfertig aufs Spiel setzt und eine weitere Behandlung vom Inhalt des Geldbeutels abhängig macht!

Was ist mit anderen MRSA-Patienten, mussten diese ihre Behandlung auch selbst bezahlen? Ach ja, meine Mutter ist Kassenpatientin. Ich würde es nett empfinden, wenn mir Menschen, die selbst mit MRSA-Keimen zu tun hatten, mir mal schnell eine Antwort zukommen lassen könnten.

Unsere Krankenkasse findet das Verhalten des Arztes auch nicht in Ordnung, sagt aber dass dies nicht ihr Bereich sei. Bei der kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsens habe ich bislang noch nicht den richtigen Ansprechpartner gefunden; die Ärztekammer dagegen soll nicht zuständig sein.

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