Mit orthopädische Probleme in psych Reha?

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du kannst auf jeden fall widerspruch einlegen! hab ich auch gehabt. das problem ist, dass "rückenbeschwerden" oft auf die psyche geschoben werden, auch wenn man eindeutige diagnosen hat. es mach immer sinn, dass zusätzlich die psyche behandelt wird, weil es zum ganzheitlichen behandlungsweg zählt, aber die rehaeinrichtung sollte auf jeden fall auf orthopädische probleme eingestellt sein! besprich das ganze am besten mit dem behandelnden arzt. zur not soll er dir ein entsprechendes schreiben aufsetzen. bei mir hat das geholfen. ich sollte wg. schwindel in eine rein psychosomatische reha, die keinerlei massagen, bäder, rückenschule ect. angeboten hat, obwohl ich seit jahren mit hws-schäden in behandlung bin. ich hab dann doch die orthopädische reha bekommen und dort fanden auch gespräche mit psychologen statt, die mir recht gaben. der schwindel kam von der hws. klar wirkt sich das ganze auch auf die psyche aus bzw. entsteht auch teilweise durch die psyche (z.b. verspannungen durch stress, die schmerzverarbeitung funktioniert nicht richtig,...), aber in einer guten orthopädischen reha gehört das mittlerweile mit dazu, dass man auch psychologisch betreut wird.

Habe ich richtig gehandelt?

Meine Tochter, 39, ist wegen psychische Probleme auf Reha. Die Nachbarn haben gefragt wo sie ist. Ich wollte Ihnen nicht die Wahrheit sagen, hab erzählt sie wäre auf Reha wegen Bandscheiben Probleme....Sie hat es erfahren und ist jetzt sehr sauer, will nichtmehr mit mir reden...

....Ich führe seit sie weg ist, 5 Wochen, 2 Haushalte, passe auf die Enkeltochter auf unw....Das ist jetzt der Dank...

Bitte scheint mir ob es normal ist jedem über alles zu erzählen. ...

Danke

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Gibt es eine intensive Reha für inkomplett Querschnittsgelähmte mit über 50 % Chance zum Laufen? Wenn ja, würdet ihr sie in Anspruch nehmen?

Die Frage bezieht sich auf eine Diskussion, die ich gerade mit einem Familienangehörigen führe. Er/Sie behauptet, dass die Chance "mehr als 50 %" hoch sei, bei einer inkompletten Querschnittslähmung mit Restfunktionen (d.h. man kann einige seiner Muskeln noch bewegen, aber nicht alle) wieder laufen zu können. Er/sie beruft sich dabei auf eine Aussage einer Telefonistin einer Reha, der/die behauptete, dass es fast ausschließlich darauf ankommt, wie sehr man für das Wiedererlangen des Laufens kämpfen würde und die Zahl der laufenden Querschnittsgelähmten nur deshalb relativ gering sei, weil die meisten sich mit dem Rollstuhl abfinden würden und somit weder die Zeit, noch das Interesse haben an weiteren intensiven Rehamaßnahmen, die sie dann vollständig auf die Beine bringen würden, teilzunehmen. Ich weiß nun nicht, ob diese Aussage wahrheitsgemäß ist oder nur ein Versuch war einen neuen Rehapatienten an Land zu ziehen und ihm unrealistische Hoffnungen zu machen. Deshalb hier die Frage an Rollstuhlfahrer: Wenn ihr mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit WÜSSTET, dass euch eine intensive Reha von 1 oder vielleicht 2 Jahren wieder vollständig auf die Beine bringen würde (ungefähr zu dem Gangbild, das Markus Holubek hat), würdet ihr das zeitlich in euer Leben einbauen können bzw. wäre euch das so wichig, dass ihr dafür den Beruf vorerst vernachlässigen würdet oder ist es tatsächlich so, dass, so wie mein Angehöriger es behauptet, die meisten querschnittsbedingten Rollstuhlfahrer hauptsächlich wegen Bequemlichkeit, Akzeptanz ihrer neuen Situation und familiär oder beruflich bedingtem Zeitmangel sich nicht so sehr für ein Wiedererlangen der Lauffähigkeit interessieren und bemühen. Wie wichtig wäre euch ein Wiedererlangen der Gehfähigkeit im Verhältnis zu euren aktuellen Lebensumständen? Würde euer Leben ein zeitintensives Training zulassen oder würdet ihr euch im Falle des Falles dafür Zeit in eurem Leben verschaffen? Oder aber ist euch die Gehfähigkeit gar nicht so wichtig, sodass sich dieser Aufwand für euch gar nicht lohnen würde? Mir ist klar, dass das Laufen nicht für jeden das wichtigste auf der Welt ist. Muss es auch nicht. Doch wenn schon die hypothetische Gewissheit bestünde, dass sich der Einsatz am Ende durch eine Gehfähigkeit auszahlt, würdet ihr diese sehr intensive monatelange oder jahrelange Arbeit auf euch nehmen? Schätzt ihr die Chance für inkomplett Querschnittsgelähmte ebenfalls auf über 50 %, dass (rein anatomisch betrachtet) eine Wiedererlangung der Gehfähigkeit ohne Hilfsmittel möglich wäre? Ich weiß, dass jeder Querschnitt anders ist und es auf den Einzelfall ankommt, aber trotzdem kann man doch einen allgemeinen Erfolgsfaktor einschätzen wieviel Prozent der inkomplett Querschnittsgelähmten diese "guten Aussichten" haben und wieviel nicht.

Falls ihr jemanden aus eurem Bekanntenkreis kennt, der nach einer Querschnittslähmung das Laufen wieder "erlernt" hat, oder ihr selbst eines solcher Fälle seid, bitte ich ebenfalls um Info.

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Schwanger und Reha-Antrag Teilhabe am Arbeitsleben gestellt. Ist Antragsbewilligung gefährdet?

Hallo, Ich habe einen Antrag für Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben schon vor einiger Zeit gestellt. Jetzt kam von der Rentenversicherung eine Zwischenmitteilung wegen Anforderung ärztlicher Berichte meines Psychiaters und Psychotherapeuten. Am Ende wird auch die Frage zur Schwangerschaft gestellt. Ich bin noch ganz am Anfang der Schwangerschaft und habe daher nur mit meinem Frauenarzt gesprochen. Ich hoffe, es wird jetzt keine Probleme bei der Bewilligung des Antrags geben, oder doch? Es kann ja noch alles passieren, d.h. das ich z.B. das Kind verliere... und rechtlich gesehen wäre das ja auch eine Benachteiligung von Schwangeren, aber irgendwie habe ich trotzdem Bedenken. Kann mir hier jemand helfen? Vielen Dank schonmal im Voraus!

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Kompletter Reha Abbruch nur wegen Grippe?

Hallo meine Reha wurde nach hatet euch fest 3,5 TAGEN komplett abgebrochen nur weil ich grippe bekommen habe. Ich musste noch heute mein Zimmer räumen wann eine neue reha für mich ist kann mir keiner sagen ich muss alles komplett neu beantragen.

Ist das wirklich normal eine Mehrwöchige stationäre maßnahme wegen grippe komplett zu canceln? Ich bin für 5 Tage krank geschrieben 2 std. nachdem die klinik und die kk das diskutiert hatten hiess es raus du gehst jetzt sofort pack deine sachen räum dein zimmer!!!

Ich währe laut arzt ab nächsten Montag wider fit genug gewesen. An den wochenenden wird da ja eh nie was gemacht. Ich hatte somit die kürzestete reha meines lebens und meine probleme sind immenroch da. In den 3,5 tagen in denen ich dort war wurde sowieso nichts mit mir gemacht. Ausser 1 std. anwendungen am tag den rest saß ich nur im zimmer. da war ich noch nicht krank...

Kann ich mich dagegen wehren? ich hatte auch vor der reha kein mitbestimmungsrecht über die behandlung und maßnahmen dort auch nicht darüber wo die klinik ist der schwerpunkt der klinik...

Ich war also wider mal in einer klinik in der ich mehr leiden musste als mir geholfen wurde. Das bett war auch eine katastrophe ich habe ja kaum drin liegen geschweige mich bewegen können ohne mich zu verletzten... Ich muss mich doch wehren können... Die versprochene hilfe zu hause bekomme ich von der klinik auch nicht hätte ich nach entlassung bekommen...

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