Mit Hausärztin über ES/psychische Krankheiten reden?

4 Antworten

Es ist nie ein Fehler sich einen Arzt aufgrund eines Leiden zuzuwenden. Die meisten Hausärzte haben auch Kontakte zu Psychotherapeuten oder Psychiatern schon vorgedruckt parat. Zudem wird dir das Gespräch helfen etwas Ballast abzulegen. Glaube mir du wirst dich besser fühlen wenn du mit deinem Hausarzt gesprochen hast. Denn auch psychisches Leid gehört zum Aufgabenbereichs eine Mediziners.

Mit freundlichen Grüßen und gute Besserung :)

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Es ist nicht schlimm, dass man so etwas erst später anspricht und ich glaube, dass Du Dir diesbezüglich viel zu viele Gedanken machst. Ärzte wissen u.a., dass solche Themen nicht gern von Patienten angesprochen werden und es da auch eine gewisse Zeit dauert, bis das entsprechende Vertrauen vorhanden ist, um darüber reden zu können. Ansprechen würde ich es in jedem Fall. Ich würde es allerdings nur dann machen, wie ich in einer meiner anderen Antworten schon mal erwähnte, wenn Du Dich wohl fühlst in dem Arzt-Patienten-Verhältnis. Ist dem nicht so, würde ich mir einen anderen Arzt suchen und es da ansprechen. Alles Gute!

Was ich anmerken möchte ich das man sich auch immer auf eigene Faust und aus eigener Tasche einen Therapeuten suchen kann! Das geht dann meist viel viel schneller als über die Krankenkasse und mit Hausärztlicher Überweisung.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Du kannst natürlich deinen Allgemeinarzt darauf ansprechen, auch dafür sind diese zuständig und helfen dir gerne weiter. Ich selbst hatte mich mit meinen psychischen Problemen an einen Hausarzt gewendet, dieser hat mir eine Überweisung gegeben, damit hast du es sowieso erstmal leichter überhaupt an einen Therapeuten zu kommen. Es ist auch nicht schlimm zu fragen ob er vielleicht jemanden kennt, oft ist das sogar der Fall. Wenn du es nicht unbedingt dem Arzt erzählen möchtest bei dem du immer bist, steht es dir auch frei bei einem anderen Arzt einen Termin zu machen. Das erfährt dein Arzt nicht. Ich kenne es selbst, man schämt sich und macht sich im Kopf völlig verrückt, jedoch völlig zu unrecht. Diese Gespräche sind in der Regel sehr erleichternd und geben viel Mut die Sache anzupacken. Man wird definitiv damit ernst genommen, sollte das nicht der Fall sein, hat der Arzt seinen Job verfehlt. Du kannst übrigens auch bei deiner Krankenkasse anrufen, die können dir auf der Suche auch behilflich sein. Ich wünsche dir alles Gute auf deinem Weg!