Migräne mit 15. Tipps?

4 Antworten

Hallo ymzho!

Sehr hilfreich gegen Migräne sind die Schüssler Salze Magnesium phosphoricum und Ferrum phosphoricum. Am besten lässt du dich dazu in der Apotheke beraten. Weiters kann ich dir kalte Kompressen, autogenes Training sowie viel Bewegung an der frischen Luft empfehlen.

Um Migräneattacken vorzubeugen ist es wichtig, Auslöser für Migräne zu meiden, das kann Stress oder auch eine falsche Ernährung sein. Vor allem Schokolade und Rotwein fördern Migräneattacken.

Ich wünsche Dir alles Gute!

Perfekte Antwort!

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Hallo ymzho,

einen Arzt, der dir bei deiner Migräne nicht weiterhelfen kann und sich weigert, dir die speziellen Migräneschmerzmittel zu verschreiben, solltest du wechseln. Bei Migräne ist ein Neurologe der zuständige Facharzt. Er kann dir ein Triptan (z. B. Sumatriptan) verordnen. Das wirkt gut gegen die Kopfschmerzen und die Begleitsymptome, wie Übelkeit. Sumatripan nasal (als Nasenspray) ist auch schon für Jugendliche ab 12 Jahren zugelassen.

Was du sonst noch machen kannst: Vermeide die möglichen Migräneauslöser.

Bestimmte Nahrungsmittel sind häufig Auslöser von Migräne. Das können bei jedem Migräniker andere sein - man muss einfach beobachten, was man in den Stunden vor einer Attacke gegessen oder getrunken hat.

Häufig sind Geschmacksverstärker wie Glutamat Migräne auslösend. Sie sind in den meisten Fertigprodukten enthalten: Tütensuppen, Chips, xxx-fix -
Kochhilfen, Fertiggerichten, Gewürzmischungen, usw.

Menschen mit einer Veranlagung zu Migräne reagieren sehr sensibel auf Veränderungen, deshalb können bei ihnen ein regelmäßiger Schlaf-/Wachrhythmus und ausreichend Schlaf der Migräne vorbeugen. Man sollte auch einen geregelten Tagesrhythmus haben und vor allem die Mahlzeiten regelmäßig einnehmen (keine Mahlzeit auslassen). Immer ausreichend zu trinken ist sehr wichtig!

Histaminreiche Lebensmittel (Alkohol, reife Käsesorten, Nüsse,…) können bei Menschen, die zugleich auch eine Histaminintoleranz haben, auch zu einem Migräneanfall führen.

Aktiv-/Passivrauchen begünstigt ebenfalls Migräneattacken.

Auch Stress kann ein Auslöser sein. Wobei die Migräne häufig erst nach der Stressphase in der Entspannungsphase auftritt. Die Vermeidung von Stress ist wichtig. Regelmäßige Entspannungsübungen und leichter Ausdauersport können vorbeugend helfen.

Weitere (nicht immer vermeidbare) Auslöser der Migräne sind: Wetterumschwung, Hormonschwankungen (Menstruation oder eine Pille, die Östrogen enthält), grelles oder flackerndes Licht.

Der erste Weg sollte aber immer erst mal zum Neurologen sein - für die Diagnose und zur Verschreibung der speziellen Migräneschmerzmittel (Triptane).

LG Emelina


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