Metastasen Wirbelsäule: wie sehen die Chancen aus?

3 Antworten

Die wichtigste Auskunft hast Du  vergessen : Was ist der Haupttumor ??

Zudem muss man etwas über die Ausdehnung der Metastasen wissen.

Häufig werden solche Metastasen kombiniert mit Bestrahlungen und Chemotherapie behandelt. Häufig auch mit Erfolg !

Das Wichtigste aber : Hoffnung sollte man immer haben und an eine wirkungsvolle Therapie glauben.

Ich drücke Dir die Daumen !!!

Bauchspeicheldrüsenkrebs mit OP vor 4,5 Jahren und Chemobehandlungen ! und Metastasen bereits im Rückenwirbel Leber gottseidank noch keine !

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Hauptziel der Bestrahlung der Metastasen in der Wirbelsäure ist Reduktion von Schmerzen.
Oft werden die Metastasen dadurch kleiner, manchmal auch verschwinden.
Wenn die Schmerzen wieder kommen, ist möglich sie noch mal zu bestrahlen.

Ich hatte dir ja bereits auf deine sehr ähnliche andere Frage geantwortet.

Chance?

- Daß ggf. vorhandene Schmerzen durch die Bestrahlung deutlich besser werden: sehr gut

- Daß eine ggf. drohende Instabilität der betroffenen Knochen sich bessert:

gut!

Diese günstigen Effekte können bis zu vielen Jahren anhalten (hängt aber auch wesentlich von der Tumorart ab), so daß oft weniger die Knochenmetastasen das Problem sind, sondern eher der Primärtumor oder neue Metastasen an anderen Organen.

Hallo,danke für die Rückmeldung,aber zur Zeit  ( 2 Wochen und 11 Bestrahlungen rum) keine Besserung,Schmerzen unerträglich,kann gerade noch die Arme bewegen und Kopf etwas anheben zum Trinken,Freitag und Donnerstag hatte ich das Gefühl,dass es besser wurde,aber Samstag wurde es wieder schlimmer und seit gestern wieder Bestrahlung unerträglich trotz Morphium !

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@littlejoe2009

Hallo, " unerträgliche Schmerzen " müssen ja nun wirklich auch bei Wirbelsäulen - Metastasen nicht sein.

Dann muss die Morphin-Dosierung erhöht werden. Ist Dein Vater denn auch bei einem Schmerztherapeuten in Behandlung ??

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Hallo kommen Sie aus dem medizinischen Bereich ? Warum gibt man meinem Mann nicht dieses Gerät ,ich weiß nicht wie das heißt,wo er selber das Schmerzmittel dosieren kann ? dann wäre meine Idee,wie sieht es mit der Rückenmarksnarkose aus,evtl. mal 24 Stunden ,damit er sich etwas erholen kann ? denn diese Schmerzen sind kein  Zustand ?

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@littlejoe2009

Möglicherweise kann deinem Mann eine (selbstdosierbare?) Schmerzpumpe bzw. Dosierpumpe helfen - bitte mal dort, wo er behandelt wird danach fragen. Allerdings wird das nicht überall verfügbar sein. Auch nach einem ggf. dort tätigen Palliativmediziner fragen (ich bin keiner), die haben mit effektiver Schmerzkontrolle viel Erfahrung.

Daß die Wirkung der Bestrahlung meist erst nach 2-3 Wochen überhaupt einsetzt, hatte ich ja bereits geschrieben, umso mehr müssen die Kollegen (Internisten etc.) für eine anderweitige Schmerzkontrolle sorgen.

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Entzündeter Port - Sepsis?

Hallo,

ich bin neu hier und frage als Angehörige.

Meine Mutter (62) ist seit 1997 Krebspatientin. Es fing mit Brustkrebs an und 2006 wurde festgestellt, dass doch was durchgegangen ist. Seitdem sitzen die Metastasen in Rippen und Wirbelsäule und seit 2015 auch in der Schädeldecke. Aufgrund der Metastasen in der Schädeldecke musste sie nach Bestrahlung auch noch Chemo bekommen, dafür wurde Anfang 2015 ein Port eingesetzt. Anfang August hatte sie dann die letzte Chemo und am 05.10. ging es ihr plötzlich sehr schlecht. Sie hatte Wortfindungsstörungen und die linke Seite tat ihr sehr weh. Als der Neurologe fragte wo denn der Schmerz sitzt konnte sie den Schmerz aber nicht wirklich lokalisieren. (Sie war zum Glück schon im KH wegen Bauchspeicheldrüse kurz vorher) Aufgrund der Symptome ist man erstmal von einem Mediainfarkt ausgegangen, hatte CT gemacht ohne Ergebnis, dann eine Lhyse.

Ihr Zustand verschlechterte sich aber immer mehr. Sie bekam hohes Fieber und konnte garnicht mehr sprechen. Einen Tag später wurde nochmal ein CT gemacht, keine Demarkierung. Sie war auch zwei Tage nicht mehr ansprechbar. Man hatte alle möglichen Untersuchungen gemacht die man macht wenn es um Hirninfarkt usw. geht. Alles ohne Auffälligkeiten. Blut wurde überall abgenommen, auch die Wirbelsäule punktiert. Bei den Blutkulturen aus Port und peripheren Venen kam dann der Befund Staphylokokkos epidermis. Nachdem das richtige Antibiotikum gefunden wurde ging es ihr so nach einer Woche wieder besser. Im Arztbrief steht auch, dass keine Demarkierung eines Infarkts gefunden werden konnte und auch keine Frühzeichen für einen Hirninfarkt.

Jetzt hab ich über Sepsis schon ne Menge im Netz gelesen und auch, dass die Ärzte öfter die Sepsis nicht sofort erkennen da es meist auch andere Krankheitssymptome gibt. Bei Sepsis kann es ja auch Durchblutungsstörungen geben, bei der auch die feinsten Kapillaren verstopft werden können. Wenn das bei ihr so war, war die Lhyse ja richtig, würd ich sagen. Seitdem muss sie zusätzlich zu allen anderen Medikamenten auch das Medikament Ramipril nehmen. Also meiner Meinung nach waren die Symptome wie Hirninfarkt aber eigentlich wurde alles durch die Sepsis ausgelöst.

Danke für Antworten.

Lg, Dani

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Hallo ihr Lieben da draußen, ich bedanke mich schon im vor raus für ALLE, die meinen Beitrag durchlesen und mir helfen. Ich weiß gerade leider überhaupt nicht wo ich anfangen soll. Ich bin mit meinem Latein am Ende. Ich kann nicht mehr. Meine liebste Oma hat Krebs. Sie wohnt schon meine ganzen Lebensjahre mit mir zusammen in einem Haus und sie ist wie eine Mutter für mich, da ich rund um die Uhr bei ihr bin und z.b. auch Nachmittags zu ihr essen gehe, wenn ich von der Schule komme. Andere Großeltern hatte ich nie, die mochten mich nicht, aber das ist ja jetzt nicht entscheidend. Es fing alles damit an, dass sie öfter zum Arzt musste, da sie immer blutigen Urin hatte. Dazu gingen viele Untersuchung weiter, dennoch ist man nicht zu einem Entschluss gekommen. Vor ca. 2/3 Monaten wurde herausgefunden, sie habe Blasenkrebs. Schlimm genug, aber ich hatte die Hoffnung, alles würde gut werden. Sie wurde operiert und bekam Chemotherapie. Dabei hatte sie enorme, unerträgliche Schmerzen. Die Ärzte reagierten nicht. Erst nach einer Zeit und sie wurde noch einmal operiert. Uns wurde die Hoffnung gemacht, keine weiteren Metastasen gefunden zu haben. Wir waren so froh und hatten die Hoffnung ihr würde es bald besser gehen.- Von wegen... Es wurde herausgefunden, die Metastasen seien explodiert, bis in die Lunge. Ich wusste, dies wird ihr Todesurteil. Mich damit abzufinden, gelingt mir nicht. Ich weine nur noch, meine ganze Lebensfreude ist verloren und am liebsten würde ich nichts anderes machen als 24/7 mit meiner Oma zusammen zu sitzen. Heute kam ein Brief, sie hätte weitere Metastasen in den Oberschenkeln. Sie so leiden sehen zu müssen macht mich fertig. Ich kann einfach nicht mehr. Und ich als 16 jährige fühle mich wie ein Kleinkind, weil ich nicht weiß was ich machen soll. Ich interessiere mich sehr für ihre Krankheit und bin oft bei ihr, aber zwischendurch muss ich jedes mal rausgehen und fange an zu weinen. Am 21. kriegt sie ihre Blase entnommen, was geschieht dann? Ich will sie nicht verlieren, sie ist gerade einmal 63 Jahre alt. Und sie sagt auch immer wieder sie will "es" für uns tun, für Opa, Mama, meiner Schwester und mir. Sie hat doch noch nicht viel von meinem Leben mitbekommen.

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