Merkt man etwas, wenn man eine intensive Jodtherapie im Krankenhaus bekommt?

2 Antworten

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Wenn eine Radiojod-Therapie gemeint ist:

Ja, viele Patienten bemerken durchaus Nebenwirkungen - die allerdings fast immer folgenlos wieder abklingen:

Häufig klagen die Patienten über mehr oder weniger starke Halsschmerzen, verursacht durch die Entzündungsartige Reizung des Schilddrüsengewebes bei dieser -für die Schilddrüse- hoch dosierten Strahlung. Bei uns werden dann mit recht gutem Erfolg Kühlkissen (Kühl'kravatten') angewendet, die sich die Pat. für einige Minuten -mehrmals täglich- auf den Hals legen können. Manche mögen auch Lutschtabletten, wenn die Speiseröhre etwas gereizt ist.

Insgesamt aber fühlen sich die Patienten meist etwas gelangweilt und wie in einem Hotel mit "Ausgangssperre", weil nach der Verabreichung des Medikaments (Strahlung) für Tage nur wenig passiert.

Zu den Risiken sagt euch der behandelnde Nuklearmediziner genaueres, da dieser mehr Informationen über die Patientin hat, als wir hier.

HTH

ich gehe davon aus, dass keine Radiojodtherapie bei ihr durchgeführt wird, denn dann dürfte sie mehrere Tage, bis der Strahlungswert wieder im Normbereich ist keinen Besuch empfangen. Es sei denn, die Dosis ist so gering, dass die Strahlungswerte bereits nach 24 Stunden im Normbereich sind. Ich hatte 2004 eine Radiojodtherapie bekommen. Dieses Jod wurde per Kapsel, welche ich mit einem Glas Wasser schlucken musste verabreicht. Jeden Morgen kam dann die Schwester und hat die Strahlung gemessen. In meinem Fall hat mir die Behandlung nichts geholfen, im Gegenteil. Muss aber fairerweise auch erwähnen, dass die Ärzte mir eine viel zu hohe Dosis verabreicht haben. Ich würde diesen Eingriff nicht mehr vornehmen lassen und wäre froh ich hätte ihn nie machen lassen! Aber das muss jeder für sich selbst entscheiden.

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