Frage von irgendeine, 30

Mein Vater (66) hat unerklärliche Schmerzen seit über 6 Monaten und keine eindeutige Diagnose von Ärzten. Was kann es sein?

Im August 2016 beim schwer arbeiten (Zaunbauen) hat sich langsam Schmerz aufgebaut: ausgehend vom linken vorderen Schlüsselbein vorne zieht es sich bis zum linken Schulterblatt hin ueber den Trapezmuskel links den Hals hinauf bis unters Ohr Es zieht sogar bis zur Unterlippe und beide Lymphknoten sind sehr geschwollen

Beim laengeren Sitzten mit leichter Neigung auf die linke Seite haengend faengt es an zu schmerzen. Auch wenn die schultern oefter bewegt werden fangen die Schmerzen wieder an.

Waermepflaster und infrarot oder andere hitzebehandlung hat ueberhaupt keinen unterschied gemacht.

Infiltrationsspritzen in das Schulterblatt, Nacken und vorderes Schluesselbein haben die Schmerzen temporaer ein bisschen besser gemacht aber nur marginal.

Er war schon bei:

Hausarzt - hat 10x Physiotherapie fuer 60 minuten verschrieben Diagnose: CVS, SAS LI, Schmerz LI Sternoclavic Gelenk

Orthopade - hat 2x Triggerpunkmassage verschrieben das etwas genutzt Diagnose: Intercostalneuralgie Th6 li, Cervikalsyndrom, Osteochondrose C5-C7, Arthralgie li STCL-Gelenk

HNO arzt Internist/Cardiologe

Das naechste das er jetzt probiert is eben die Physiotherapie vom Hausarzt.

Die generelle Diagnose von allen bisher war allerdings “ich weiss nicht genau”. Hat irgendwer vielleicht vorschlaege wo er sich hinwenden koennte oder jemand etwas aehnliches? Jede Information waere hilfreich da das natuerlich sehr einschraenkend im taeglichen Leben ist!

Antwort
von Winherby, 23

Die genannten Diagnosen passen zu den genannten Symptomen.

Was ich in Deiner Schilderung vermisse, ist die Konsultation eines Neurochirurgen. Er ist der richtige Ansprechpartner bei solchen Problemen. Auch fehlt in Deiner Aufzählung die MRT-Untersuchung.

Ich kann mir sehr gut vorstellen, - leider auch aus eigener Erfahrung -, dass sich Dein Dad Schäden an einer, oder gar mehreren,  der Bandscheiben zugezogen hat.

Falls er noch nicht in einer Reha war, sollte diese mal in Angriff genommen werden. Ansonsten hilft tatsächlich nur gute Physiotherapie und Schonung des betroffenen Gebietes. Das heisst jetzt nicht, dass er sich nicht bewegen soll, nur eben keinerlei Belastung wie z.B. Zaunbau. Aber spazieren, schimmen, leichtes Muskeltraining sollte er ausüben. LG

Antwort
von Hooks, 18

http://www.physiotherapie-aequilibrium.de/trigger.php

Diese Seite hat mir sehr geholfen, als ich solche Schmerzen in den Armen und Schultern hatte.

Sind diese Triggerpunkte alle behandelt worden?

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