Meine Tochter (fast 6 Jahre) bekommt Warze weg operiert!!! Worauf einstellen???

1 Antwort

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

hallo Sonnenblume,

unsere Tochter hatte im Alter von 11 Jahren das gleiche Problem. Ausgelöst durch eine Dornwarze am Fuß bekam sie viele Warzen an den Händen. Wir versuchten über 2 Jahre alles um es in den Griff zu bekommen. Angefangen hat es mit vereisen, weiter ging es beim Hautarzt mit ausschaben. Wir versuchten Tröpfchen, Salben und Pflaster, nichts half längerfristig. Nachdem die Stellen abgeheilt waren, kamen sie wieder. Zu dem Zeitpunkt bekam sie beim Sport einen Bänderriß, der operiert werden musste. Da sie dazu sowieso eine Narkose bekommen musste, haben wir die Warzen gleich mitmachen lassen. Sie wurden "rausgebrannt", was dem Verfahren der Lasertherapie entspricht. Nach Abheilung der Wunden kamen die Warzen wieder.

Dazu ein Artikel eines Dermatologen :

Da es sich bei den Warzen um infektionsbedingte Hautveränderungen handelt, sind alle lokal mechanisch zerstörenden Maßnahmen nicht unbedingt dazu geeignet, die Warzen auf Dauer zu beseitigen. Es kann immer wieder zu Rezidiven, d. h. zur Wiederkehr von Warzen im behandelten oder neben dem behandelten Gebiet kommen. Aus diesem Grund sollte man alles vermeiden, was bei der Warzentherapie zu Vernarbungen führt, weil die Patienten sonst bei einer möglichen Wiederkehr der Warze zusätzlich noch eine Narbe haben. Laserchirurgische Maßnahmen oder auch elektrochirurgische Abtragung von Warzen sollten nur in seltensten Ausnahmefällen und schon gar nicht bei Kindern durch geführt, weil auch hiermit die grundsätzliche Problematik, d. h. die Virusinfektion, nicht beseitigt wird.

deshalb kamen sie nach jedem Versuch sie zu zerstören wieder. Der Dermatolge schreibt weiter dazu :

Bei der sogenannten Spontanheilung von Warzen kommt es zur Abheilung ohne weitere therapeutische Maßnahmen. Dieses kann man auch durch Suggestivtherapie (Besprechen) erzielen. Gerade bei Kindern, die zu einem hohen Prozentsatz mit Warzen befallen sind, ist die Spontanabheilung der Regelfall. Daher sollte man bei Kindern mit operativen Maßnahmen noch wesentlich zurückhaltender sein als bei Erwachsenen. Diese Spontanheilung erklärt man sich heute mit einer in Gang gesetzten Immunabwehr der Patienten.

Genau so passierte es dann auch bei unserer Tochter. Wir waren bei einem Heilpraktiker der ihr Globuli zur Immunstärkung gab und ihr sagte, sie soll den Saft der Garten-Wolfsmilch auf die Warzen tun, einen Faden nehmen dort Knoten rein machen, für jede Warze einen und ihn neben der Regenabflußrinne vergraben. Dann werden sie "weggespült" wenn der Regen kommt. Die Wolfsmilchpflanze stand bei uns auf dem Acker und unsere Tochter ging nach der Schule jeden Tag vorbei und träufelte sich den weißen Saft auf die Warzen.

Nach 2 Wochen verschwanden sie langsam und kamen nie wieder zurück. Ich halte normalerweise nichts von solchem Hokuspokus, aber es hat geklappt. Der Glaube versetzt bekanntlich Berge und kurbelt die Selbstheilung an. Gerade bei Warzen ist es häufig, das chirurgische Maßnahmen, Salben usw. nicht zum Erfolg führen. Das man damit zum Besprechen geht, wussten schon unsere Großeltern und es scheint auch heute noch besser zu funktionieren als alle anderen Maßnahmen.

Heute würde ich meiner Tochter die Torturen nicht mehr zumuten und eine Narkose dafür schon garnicht, wenn es sich nicht gerade durch den Bänderriß ergeben hätte. Ich würde gleich versuchen die Suggestion einzusetzen und die Immunabwehr zu stärken, um diese Virusinfektion (Warzen) zu bekämpfen.

sorry, war etwas lang die Antwort, aber vielleicht hilft es euch bei der Entscheidungsfindung.

lG

Was möchtest Du wissen?