Meine Psychotherapeutin sagt eigentlich kaum etwas, ist das normal?

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"Psychotherapie" ist ja ein Sammelbegriff und dahinter können sich diverse, sehr unterschiedliche Methoden verstecken.

Falls es sich bei Deiner Psychotherapeutin um eine Psychoanalytikerin handeln sollte, die nach Freud, Adler oder Jung arbeitet, dann wäre ihre Schweigsamkeit keineswegs ungewöhnlich.

Bei diesen Methoden sprichst oder schweigst Du - ganz wie es beliebt - und sie "verpasst" Dir selten mal eine "Deutung", sagt also etwas, was Dich zum Reflektieren veranlassen soll.

Das liegt nicht jedem und ist sicher gewöhnungsbedürftig.

Wenn deine Therapeutin überhaupt zu wenig sagt, ist das zwar eine bekannte Therapiemethode. Ich finde allerdings, dass sie es sich zu leicht macht. Wie du schon sagst, du erhoffst dir Rat, hast Wünsche, aber deine Therapeutin redet nicht mit dir, sondern wartet bis du etwas sagst. DEIN Wunsch ist es zudem auch, dass deine Therapeutin dir viel erzählt und dir viele Ratschläge gibt. Sag ihr das doch bitte. Wenn Sie allerdings starr bleibt und auf ihrer Methode stehen bleibt - was ich mal vermute. Deann geh halt.

Deine Therapeutin versucht sich erstmal ein Bild von Dir und Deiner Problematik zu machen. Ziel ist es auch, dass Du selber Dir ein Spiegel vor das Gesicht hälst und eigene Lösungswege entwickelst. Sich selbst erkennen, warum wieso man genauso reagiert hat ist schon der Weg. Meine Therapie war ähnlich, aber sie hat mir sehr geholfen. Wenn sie Dir nicht hilft, sprech sie direkt darauf an, sie wird Dir eine Erklärung dazu geben und dann wirst Du es auch verstehen.Viel Erfolg und nur nicht den Mut verlieren, wichtig ist, dass Du einen guten Draht zu ihr hast!

Bei wem wurde schonmal ein Gesichtsbogen zum Ausmessen des Kiefers eingesetzt?

Hallo liebe Leser,

ich trage schon seit mehr als 10 Jahren nachts eine Aufbissschiene. Bisher wurden bei mir immer nur die einfachen Knirscherschienen vom Zahnarzt angefertigt (nur mit Abdruck). Diese haben mir auch bedingt geholfen, aber mir wurde nun von einem ZA geraten, den Kiefer ausmessen zu lassen. Ich habe Kieferbeschwerden, dh. Schmerzen, wenn ich keine Schiene nachts trage und links ein Knacken, wenn ich den Mund öffne. Dies stört mich aber nicht weiter. Nun war ich in einer Uniklinik in der Prothetikabteilung bei einem ZA. Leider bin ich da nicht sehr zufrieden. Ich habe mir mehr erhofft, um ehrlich zu sein. Ich habe das Gefühl, dass es da eher so eine Art Durchlaufstation für Zahnärzte ist oder für jene, die in der Praxis nichts geworden sind. Der 1. ZA , der bei mir die Funktionsanalyse gemacht hat, ist schon nicht mehr da. Für die Ausmessung mit dem Gesichtsbogen und den Abdruck für die Schiene (es soll diesmal eine Zentrikschiene werden), war ich bei einem anderen ZA, der nicht gerade gesprächig war. Ich musste ihm alles aus der Nase ziehen. Das sei nur am Rande gesagt, denn es würde jetzt den Rahmen sprengen, das zu vertiefen.

Nun bin ich etwas irritiert. Als er den Gesichtsbogen befestigt hat, sollte ich die beiden Seiten, die man ins Ohr führt, selbst festhalten. Die Schwestern drumherum hielten es wohl nicht für nötig, mir da zu helfen. Für über 100 Euro, die ich für diese Ausmessung zahlen muss, kann man dies eigentlich erwarten. Jedenfalls ging die Vermessung total schnell. Sie dauerte etwa nur 4-5 Minuten. Ist das normal? Diese Ohrteile links und rechts sind mir beim Festhalten ein wenig rausgerutscht, da ich sie zw. durch losgelassen habe. Ich weiss nun nicht, ob das einen Einfluss auf die Vermessung ansich hat!? Wie gesagt, der ZA hat seinen Mund kaum aufbekommen :-/ Nun habe ich Angst, dass die Vermessung ungenau war. Ich habe leider kein großes Vertrauen in diesem Zahnarzt, da ich ihn 1. nicht kenne und 2. der erste Eindruck eher mäßig war und 3. ich schon schlechte Erfahrungen woanders gemacht habe (bin deshalb sehr ängstlich).

Wie war diese Ausmessung mit dem Gesichtsbogen bei euch? 100 Euro sind ne Menge Geld, die man für lächerliche 3 Minuten bezahlt. Ich habe jetzt schon Angst, dass die Schiene nachher nicht richtig hilft. Aber nun ist es zu spät, noch woanders hinzugehen, da ich in dieser Uniklinik nun schon Abdruck/Funktionsanalyse und Gesichtsbogen machen lassen habe. :(

Viele Grüße

Matilda

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Stelle an der Brust tut weh, keine Knoten/Verhärtungen, soll ich mir Sorgen machen?

Hallo

Kurze Hintergrundinfo:

Ich bin weiblich, 18 und meine Tage hatte ich erst vor weniger als einer Woche (Schmerzen in der Brust in diesem Zeitraum sind äußerst ungewöhnlich oder?) - meine Periode kommt auch immer relativ regelmäßig und Chance auf Schwangerschaft besteht keine - Pille nehme ich auch nicht und noch nie genommen - andere Symptome als das genannte hab ich nicht. In meiner Familie gibt es nur einen Brustkrebs-Fall(Tante).

Vor 4 Tagen hat es angefangen an meiner linken Brust, links, relativ weit außen, wehzutun. Ich bin einfach aus dem nichts damit aufgewacht.

Es tut nur weh wenn ich dran drücke/auf ne bestimmte weise da dran komme/auf ne bestimmte weise drauf liege.

Die Schmerzen sind erträglich/leicht-mittel, an sich sind sie also nicht mein Problem. Mein Problem ist dass ich nicht weiß WARUM ich diese Schmerzen habe (und das macht mich so verrückt dass ich jetzt um halb 3 immernoch nicht schlafen kann).

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Weiß jemand vielleicht was das sein kann? Oder hat jemand Erfahrung damit? Ich würde mich über jede Antwort freuen !

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